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01 März 2021

Klaus-Jürgen Gundlach: Das Schwungrad – Mögliche und unmögliche Lieder

Gemeinsames Singen und Musizieren in geselliger Runde gehörte einst zu den selbstverständlichen Lebensäußerungen der Menschen. In unseren Tagen verführt die moderne Unterhaltungselektronik allzuleicht zur musikalischen Passivität. Viele Melodien und Texte geraten dabei in Vergessenheit. Das vorliegende Liederbüchlein bringt eine Auswahl von bekannten und schon vergessenen Liedern, die für das Singen in geselliger Runde bestimmt sind. Der größte Teil der Lieder wurde mündlich überliefert. Andere Lieder sind der wichtigsten Sammlung von Studentenliedern des 19. Jahrhunderts entnommen – dem „Allgemeinen Deutschen Kommersbuch“.

Das „Schwungrad“ möchte bei verschiedensten Gelegenheiten zu guter Laune anregen und Stimmung verbreiten. Der Untertitel „mögliche und unmögliche Lieder“ verweist darauf, dass es sich dabei keinesfalls immer nur um Lieder mit tiefschürfenden Texten und Melodien handelt. So kommen Studentenlieder, Küchenlieder, Ulk und Nonsens gleichermaßen zu ihrem Recht.

Einige der Lieder eignen sich zum Wechselgesang zwischen Vorsänger und Gruppe, andere lassen sich gut solistisch vortragen. Auf die zwerchfellerschütternde Wirkung der Verbindung von Gesang und Gestikulation, wie bei der „Tante aus Chicago“ oder dem „Guten Mond“, darf man getrost vertrauen.

Die angegebenen Harmonien sind bewusst einfach gehalten und auf eine Begleitung mit der Gitarre ausgerichtet. Versierte Gitarristen werden die Harmonien nach eigenem Geschmack erweitern. Natürlich ist eine Begleitung mit anderen Instrumenten ebenso möglich.

Genug der Worte. Dieses Büchlein will ausprobiert sein, möglichst in Gesellschaft vieler fröhlicher Leute. Viel Spaß! (Klaus-Jürgen Gundlach, Templin, im Oktober 1986)

VEB Harth-Musik-Verlag, Leipzig, 1. Auflage, 1988
Illustrationen von Michael de Maizière