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06 Dezember 2024

Waldemar Spender: Vom Pferd, das Auto gefahren ist

Einbandtext:
Ein Pferd ist eigentlich dazu bestimmt, einen Wagen zu ziehen oder eine Kutsche. Lotte aber, wie das Pferd heißt, das in Wirklichkeit ein Hengst ist, will sich nicht mehr schinden lassen. Eines Tages setzt es sich in das Auto des Bauern und fährt spazieren. Da begegnet ihm eine wunderschöne Stute, nach der sich Lotte umsehen muß. Das aber ist nicht gut beim Autofahren, und so findet sich Lotte in den Zweigen eines Apfelbaumes wieder. Doch was macht ein Pferd im Apfelbaum? Und wie kommt es wieder herunter? Lotte hat Glück und findet außer einem passenderen Namen auch noch die große Liebe.

Illustrationen von Karl-Heinz Appelmann

Altberliner Verlag, Berlin
Reihe:
Bunte Kiste
1. Auflage 1986
2. Auflage 1987
3. Auflage 1989 



31 Januar 2024

Anne Geelhaar: Der Affenbaum – Indische Fabeln

Buchanfang:
Der Affenbaum
Ein Händler ging durch den Palmenhain. Die Mittagshitze ermüdete ihn. Er stellte den Korb mit der Ware ins Gras. Kreuzte die Beine und setzte sich.
Die Augen fielen ihm zu. Er schlief ein Viertelstündchen. Als er erwachte, erschrak er. Sein Korb war leer, die Ware verschwunden.
Der Mann sprang auf.
»Diebe! Man hat mich bestohlen! O Brahma, Gott aller Welten, nur diesen Turban, den ich trage, haben sie mir gelassen.«
Er blickte auf und entdeckte im Baume über sich an die sieben mal sieben Affen. Die hoben die buntgeschmückten Häupter und schauten wie er zum Himmel.
»Ihr lieben Tiere, gebt meine Ware zurück. Ich muß sie verkaufen. Wovon soll ich leben?«
»Eben.« Die Affen rangen wie er die Hände.
Vielleicht hilft List, dachte der Mann, und er sprach: »Es sind besondere Turbane. Für den Maharadscha. ..... «

Illustrationen von Karl-Heinz Appelmann
 
Der Kinderbuchverlag, Berlin

1. Auflage 1986
2. Auflage 1989

26 Dezember 2023

Werner Heiduczek: Jana und der kleine Stern


Es war einmal ein kleines Mädchen, das hieß Jana. Und es war einmal ein kleiner Stern, der hatte keinen Namen. Jeden Abend, wenn das Mädchen schlafen ging, blickte er durch ihr Fenster. Und sie sagte: „Gute Nacht, kleiner Stern.“ Und er zwinkerte ihr mit den Augen zu.

Illustrationen Karl-Heinz Appelmann

Für Leser von 6 Jahren an


Der Kinderbuchverlag, Berlin
ABC Ich kann lesen

1. Auflage 1968
2. Auflage 1969
3. Auflage 1971
4. Auflage 1972
5. Auflage 1973
6. Auflage 1974
7. Auflage 1975
8. Auflage 1976
9. Auflage 1977
10. Auflage 1979
11. Auflage 1982
12. Auflage 1986
13. Auflage 1988


 

auch erschienen bei:
Leiv, Leipzig
1. Auflage 1994

DZB, Leipzig
[Blindenduck., Kurzschrift.] / [Blindendruck, Vollschrift]
1. Auflage 1996

fremdsprachige Ausgaben
(dän.) 1970 bei: Høst, København
(finn.) 1970 bei: Weilin + Göös, Helsinki
(poln.) 1976 bei: Nasza Ksiegarnia, Warszawa
(span.) 1976 u. 1977 bei: Instituto Cubano del Libro und Editorial Gente Nueva,  [La Habana]


11 August 2023

Joachim Rähmer: Die Katze Leonore

Weit draußen vor der Stadt, dort, wo der Güterbahnhof zu Ende ist und die Eisenbahngeleise in drei Richtungen aus der Stadt und in die Ferne führen, liegt der große Rangierberg. Eigentlich ist der große Rangierberg nur ein flacher Hügel und nicht einmal ein Viertel so hoch wie die drei richtigen Berge ganz in der Nähe: der Hoppberg, der Hammelberg und der Goldberg. Aber »Rangierhügel«, so nennt ihn kein Mensch und auch kein Eisenbahner, und deshalb tun wir es in unserer Geschichte auch nicht.
Dicht neben dem Rangierberg lebte die Katze Leonore. Sie wohnte nicht in einem Hause. Sie wohnte auch nicht in einer Höhle. Und erst recht nicht wohnte sie unter dem großen Holundergebüsch, das am Fuße des Rangierberges steht. Leonore wohnte unter dem dicken Rohr, durch das die Wärme in die Wohnungen der Stadt geschickt wird, in einer vergessenen, deckellosen Werkzeugkiste. Sie hatte lange gesucht, ehe sie die richtige Behausung für sich gefunden hatte. Sie war nämlich ziemlich empfindlich. Und das hatte seinen Grund.

Illustrationen von Karl-Heinz Appelmann

Altberliner Verlag, Berlin

1. Auflage 1989

06 August 2023

Alfred Könner: Eine Wolke schwarz und schwer

Es war ein Nachmittag im August.
»Heute ist es aber schwül«,
sagte Grit zu Gerd und schaute zum Himmel.

Erzähl mir, was du siehst ...

Liebe Eltern!
Kinder erzählen gern. Dieses Bilderbuch gibt ihnen eine Möglichkeit dazu. Es hilft ihnen, sich auszudrücken und fördert die Entwicklung des Denkens und der Fantasie. Beachten Sie aber bitte, daß ein Kind anders als ein Erwachsener erzählt. Kritisieren Sie nicht seinen Ausdruck, denn es geht zunächst um den Inhalt. Helfen Sie ihm beim Finden des treffenden Worts. Auch Zusatzfragen zu den Bildern sind erlaubt. So lernt das Kind, folgerichtig und klar zu sprechen. Lassen Sie es spüren, daß Sie ihm ein aufmerksamer Zuhörer sind

Nach einer Idee von Alfred Könner
Bilder von Karl-Heinz Appelmann

Altberliner Verlag Lucie Groszer Berlin

1. Auflage 1973
2. Auflage 1975

15 Juni 2023

Waldemar Spender: Die Eisenbahn hat Stiefel an

Die Eisenbahn hat Stiefel an.
Die Sonne zieht Gesichter.
So etwas wundert jedermann,
nicht weniger den Dichter.

Der streunt als bunter Hund herum,
mit offnen Augen, Ohren,
faßt alles an, wirft manches um.
Doch geht kein Spaß verloren.

Und wo er nicht die Wahrheit schreibt,
saugt er sie aus den Pfoten.
Wer nicht gern lacht und Unsinn treibt,
dem ist dies Buch verboten


Der Kinderbuchverlag Berlin
3. Auflage 1981
Illustrationen Karl-Heinz Appelmann
Buchfink-Reihe 

29 April 2023

Alfred Könner: Deppel Seppel



Hahn Deppel Seppel lief vom Hof, er scharrte gern am Straßenrand.
Er pickte hier und pickte dort sich gute Körnchen aus dem Sand.
.....
Ein Glück, daß wir nicht Deppel sind, die niemals nach den Autos sehn.
Wir schaun nach links erst, dann nach rechts, bevor wir auf die Straße gehn.

Abel & Müller Verlag, Leipzig
12-seitiges Pappkinderbuch
Illustrationen: Karl-Heinz Appelmann


Auflagen:
1. Auflage 1980
2. Auflage 1981
3. Auflage 1982
4. Auflage 1983  | Postreiter-Verlag, Halle
5. Auflage 1984  | Postreiter-Verlag, Halle
6. Auflage 1987  | Postreiter-Verlag, Halle
7. Auflage 1989  | Postreiter-Verlag, Halle

Eulenspiegel-Kinderbuchverlag
1. Auflage 2010 

31 Januar 2023

Wladimir Shelesnikow: Sbanduto, der große Denker

 Borja aus der 6 b hat es nicht leicht. Seit er eine Gruppe angehender Oktoberkinder betreut, schlägt er sich mit den kniffligsten Fragen herum: Wie schlafen die Giraffen in Afrika? Kann man mit Tinte einen Rock färben? Bin ich ein unberechenbares Geschoß? Es macht Vergnügen zu lesen, wie Borja, der "große Denker", mit alledem fertig wird.

Der Kinderbuchverlag, Berlin
1. Auflage 1976
Illustrationen: Karl-Heinz Appelmann

19 April 2020

Wolf Spillner: Die Hexe mit der Mundharmonika



Die Begegnung mit der Natur ist wie der Kontakt mit einem Menschen. Man muß hinsehen, zuhören und sich einstellen können, darf nehmen, aber auch geben und muß sich, wenn nötig, einsetzen, dann kann im Miteinander Liebe und Freundschaft wachsen. Daß dieses Einanderverstehen nicht immer leicht ist, erfährt Kerstin. "Du bist ein Sprüchemacher", ruft sie ihrem Vater zu, der seinen Worten unerwartete Taten folgen läßt. Der alte Mann erfährt, daß seine Gemeinschaft mit den Vögeln ihm nicht allein gehören darf. Mit den Vögeln und den Jungen wird er reicher, die Gemeinschaft schöner.
Wolf Spillners Sorge gilt in den neun Geschichten den alltäglichen Begegnungen, in denen sich die Haltung der Menschen zeigt.

Der Kinderbuchverlag Berlin, 1. Auflage 1983
Illustrationen von Karl-Heinz Appelmann