28 Oktober 2026

Adolf Böhlich, Alexander Alfs: Mit Feder, Stift und Pinsel – Eine Anleitung für grafisches Gestalten

Die Grafik als Sprache der Kunst
»Für mich ist die Kunst der Sprache vergleichbar. Sie ist 
wie das Wort ein Ausdrucksmittel, und ich kann mich beim 
besten Willen nicht mehr erinnern, wieviel Worte ich 
bisher gesprochen habe.«

Mit dem Begriff »Kunst« meint der mexikanische Maler Diego Rivera (1886-1957) hier die bildende Kunst, das heißt die Malerei, Grafik und Plastik. Aber seine Äußerung gilt für alle Künste, also auch für die Musik, das Theater, den Film und die Literatur; sie alle sprechen zu den Menschen. Und die Bemerkung Diego Riveras, daß er sich nicht mehr erinnern könne, »wieviel Worte« er schon gesprochen habe, läßt uns ahnen, wie selbstverständlich und notwendig es ihm war, sich den Menschen auf künstlerische Weise, eben mit Feder, Stift und Pinsel mitzuteilen.

Vom Anliegen der Kunst

Worüber spricht die Kunst zu den Menschen? Und welcher Art ist diese Sprache bei der Grafik? Mit einer grafischen Arbeit von Pablo Picasso (1881-1973) wollen wir beginnen, diese und andere Fragen zu beantworten.

Inhalt:
  7 …… Die Grafik als Sprache der Kunst
  7 …… Vom Anliegen der Kunst.
15 …… Was deine Zeichnungen mit uralten Felsbildern verbindet
17 …… Grafik – Bild und Waffe des Menschen in seinen historischen Kämpfen
23 …… Von den Arten grafischer Arbeiten
24 ………… Handzeichnungen.
31 ………… Druckgrafik
34 …… Über die grafischen Gestaltungsmittel
38 …… Von der dreifachen Wirkung der Gestaltungsmittel
38 …… Aussage und Gestalt – Inhalt und Form
39 ………… Bildgegenstand
42 ………… Bildform
48 ………… Bildraum
53 ………… Bildbewegung
55 ………… Bildspannung
57 ………… Bildeinheit
58 ………… Bildkomposition
66 …… Über Gemeinsames und Unterschiedliches im bildkünstlerischen Erleben und Gestalten
71 …… Von der Kunst, mit der Linie zu gestalten
72 …… Von der dreifachen Wirkung der Linien
83 …… Grafisches Gestalten mit Struktur
91 …… Vom »Geheimnis« des Hell-Dunkel
94 …… Über einige gesetzmäßige Zusammenhänge und Wirkungen des Hell-Dunkel

108 …… Vom Umgang mit grafischen Materialien und Techniken
108 …… Materialien und Techniken des Zeichnens
109 ………… Zeichnen mit Stiften
116 ………… Zeichnen mit Federn
117 ………… Zeichnen mit dem Pinsel
119 ………… Zeichentinten und -tuschen
123 ………… Zeichengründe 
123 …… Materialien, Werkzeuge und Techniken der Druckgrafik 
123 ………… Hochdruckverfahren
128 ………… Tiefdruckverfahren
129 ……………… Schabtechnik oder Schabkunst
130 ……………… Kaltnadelradierung
130 ……………… Radierung (Ätzradierung)
130 ……………… Aquatintatechnik 
131 ………… Flachdruckverfahren
131 ……………… Lithographie
136 ……………… Siebdruck
136 ……………… Monotypie und Durchdruckzeichnung
139 …… Begriffserläuterungen
142 …… Künstlerverzeichnis
144 …… Bildnachweis

Lehrmaterial für fakultative Kurse nach Rahmenprogramm Klassen 9 und 10 sowie allgemeine Arbeitsgemeinschaften und Zirkel.
Gesamtkonzeption, Text und Bildauswahl: Prof. Dr. sc. Adolf Böhlich
Illustrationen: Alexander Alfs

Volk und Wissen Volkseigener Verlag, Berlin 
1. Auflage 1981
2. Auflage 1983
3. Auflage 1984
4. Auflage 1985
5. Auflage 1988
6. Auflage 1989 
 

27 Oktober 2026

Reinhard Griebner: Ick kieke, staune, wundre mir … – Ein Berliner Bilderbogen –

Klappentext:
Zu kieken, staunen, wundern gibt es durch die Zeiten in einer großen Stadt, besonders wenn sie wie »unser Berlin« quicklebendig, reich an Schicksalen und siebeneinhalb Jahrhunderte alt ist.
In diesem 15 Kapitel umfassenden literarischen Bilderbogen wird davon erzählt. Die Millionenstadt, im 12. Jahrhundert noch ein Dorf, wuchs unaufhaltsam und hatte 1447/48 schon eine aufmüpfige Bürgerschaft, die sich im »Berliner Unwillen« gegen den Landesherrn auflehnte. Die Stadt beherbergte Markgrafen, Kurfürsten, Könige, durchstand Kriege und Notzeiten: Politisches kommt also zu Worte, aber auch vieles andere: Der sprichwörtliche Berliner Humor läßt schmunzeln, Berlins Originale geben höchstpersönlich eine Vorstellung, Erfinder machen sich bekannt, und natürlich begegnen wir auch einigen Berühmtheiten, etwa Bettina von Arnim, Heinrich Zille, Karl Friedrich Schinkel. Berlin läßt sich in diesem Buch erleben, wie es ist: abwechslungsreich, vielseitig im Angebot, anregend und unterhaltsam. Auch wenn seine Besucher, wie es das Gästebuch-Kapitel im Anschluß an die fünfzehn spannenden Berlin-Bilder verrät, nicht immer nur von dem Orte angetan waren. Berlin ist eben eine Stadt, der man Für und Wider entgegen-, aber nie ein Schlußwort halten kann.

der Autor:
REINHARD GRIEBNER
wurde am 13. Mai 1952 in Görlitz geboren. Er schloß die Schule 1970 mit Abitur und Facharbeiterbrief (Maschinenbauer) ab, studierte von 1971 bis 1975 Kulturwissenschaften und Journalistik in Leipzig und arbeitete danach acht Jahre lang am »Kulturmagazin« beim Fernsehen der DDR. In dieser Zeit begann er zu schreiben. Ein erstes Buch für Kinder entstand. »Das blaue Wunder Irgendwo« erschien 1980, drei Jahre später folgte ein Band phantasievoller Erzählungen, »Die Glasprobe«. In Vorbereitung ist ein Bilderbuch »Himmelhochjauchzend – Zutodebetrübt«. Zudem schrieb Reinhard Griebner mehrere Hörspiele, die im Rundfunk gesendet wurden, und Erzählungen für verschiedene Anthologien.

Leseprobe:

Berlin is 'n Dorf!
Irgendwo hier hat Berlin angefangen am Molkenmarkt, zu Füßen der Nikolaikirche, am Strand der kräuselwelligen Spree.
Berlin diesseits.
Und am jenseitigen Ufer Cölln.
Denn das, was heute eins ist, war in der Stunde seiner Geburt zweierlei.
Ein Doppelort. Im letzten Viertel des 12. Jahrhunderts gewachsen auf einem Fleck sandiger Erde, wo sich Kaufmannskarren auf ihrem Weg von Norden nach Süden, von Osten nach Westen begegneten, weil hier dem Handelsreisenden gute Gelegenheit geboten war, den Fluß zu überqueren.
Urkunden über die Verleihung des Stadtrechts sind nicht auffindbar; die Urenkel des Askanierfürsten Albrecht von Ballenstedt, genannt Albrecht der Bär, dürften die Siedlung um 1230 in diesen Rang erhoben haben. Nachdem ihr berühmter Urgroßvater siebzig Jahre zuvor die gebietsansässigen Slawen unterworfen und den Territorialstaat Mark Brandenburg begründet hatte.

Vakrümelt

Es war zu Zeiten des Preußenkönigs Friedrich II., da erhielt ein Soldat den Befehl, er solle einen Korb mit Kommißbroten aus der Feldküche abholen und dieses kostbare Gut unverzüglich bei seinem Leutnant abliefern.
Gehorsam trabte der Mann los.
Kaum aber hatte er die duftenden Brote in Empfang genommen, fing sein Magen heftig zu knurren an; wenig später machte der Soldat die Beobachtung, daß sein rechter Zeigefinger sich durch die krümelige Kruste des Brotlaibes gebohrt hatte, so einen Happen nach dem anderen herauspolkte und in den Mund beförderte.
Der Hunger war groß, und der Weg war lang. Kein Wunder, daß bei Ankunft des Boten im Feldlager ein ganzes Kommißbrot aus dem Korb verschwunden war.
Beim Nachzählen wurde der Verlust offenbar.
»Kerl, ist Er denn wahnsinnig!« herrschte der Offizier den Rekruten an. »Wo hat Er das Brot gelassen?«
»Ach«, seufzte der Soldat, schnitt ein betrübtes Gesicht und fügte beinahe wahrheitsgetreu bei: »Det hat sich unterwejens vakrümelt!«
Diese Antwort, so erzählten die Leute, habe damals die Runde gemacht.
Und noch heute sagen die Berliner, wenn ein Jemand entgegen fremder Erwartung heimlich seiner eigenen Wege geht: Der wird sich wohl verkrümelt haben.

****

Karline: »Jott selbst is een Berliner«
Borstel: »Wieso?«
Karline: »Na kennst du een Wort, det mit G anfängt? Nee? Na siehste! – Allet mit Jott.«

****

Auf dem Klavier
An einem lauschigen Sommerabend saßen in einem Gartenlokal vier Männer und warteten auf das bestellte Bier – der Herr Max, der Herr Fritz, der Herr Johannes und der Herr Paul.
Nach geraumer Zeit nahte der Kellner mit einem vollen Tablett und stellte, weil er sehr in Eile war oder ein wenig die Übersicht verloren haben mochte, fünf schaumbekränzte Weißbiergläser auf dem Tisch ab.
»Wat'n nu?« fragte Herr Paul.
»Eens zu ville«, stellte Herr Max scharfsinnig fest.
»Meine seins!« sagte Herr Fritz.
»Nee, Fritze mit de Pudelmütze, so ham wa nich jewettet!« ereiferte sich Herr Johannes.
Jeder von ihnen verspürte plötzlich so viel Durst, daß er die zusätzliche Ration Weißbier bequem in seinem Bauch unterzubringen meinte. 
Was tun?
»Wißta noch?« fragte nach einer Spanne der Ratlosigkeit Herr Max:

»In der bimbambolschen Kirche
Jeht es bimbambolisch zu,
Tanzt der bimbambolsche Ochse
Mit der bimbambolschen Kuh!«

»Nee!« riefen die drei wie aus einem Munde, denn sie hatten wohl alles gehört, aber nichts verstanden.

Inhalt:
    5 ….. Berlin is 'n Dorf! 
  17 ….. Wente di gesunde mensche mach nicht wesen lange tyt ane brod...
  29 ….. Icke, dette, kieke mal... 
  42 ….. Moritat vom Adler und vom Bär 
  55 ….. Ich, die Courage, seh das Übel so...
  65 ….. Unser Dämel ist in Memel! 
  75 ….. Jeder freie Moment ist ein seliger
  85 ….. Sie müsse mir nit alles glaube 
  95 ….. Ein Mißverständnis! Der König will das Beste! 
106 ….. Patente Berliner - Berliner Patente 
120 ….. Steh stille, Zille! 
132 ….. Mit kleinen Tricks und großen Dingern 
145 ….. Wer hoch steigt - der tief fällt 
158 ….. Ich bin kein Riese, wenn auch kein Zwerg 
169 ….. Operation Reichstag oder Aufstieg zum Gipfel der Geschmacklosigkeit 
181 ….. Gästebuch 


Schutzumschlag, Einband, Illustrationen: Bernhard Nast
Für Leser von 12 Jahren an

Der Kinderbuchverlag Berlin
1. Auflage 1987
 

Reinhard Griebner: Das blaue Wunder Irgendwo


In der Stadt Irgendwo gehen merkwürdige Dinge vor: Auf dem Dachboden des Rathauses wird ein Schneevorrat für den nächsten Winter angelegt. Den Tischler Holzwurm bereitet man mit einer seltsamen Trainingsmethode auf das große Sportfest vor. Für das neue Jahr verpflichten sich die Bürger aus Irgendwo zu wunderlichen Taten. Eines Tages beschließt man sogar, alle Häuser der Stadt blau anzustreichen. „… Und wer weiß, wenn die Leute manchmal sagen: ‚Du wirst noch dein blaues Wunder erleben!‘, vielleicht meinen sie, du kommst demnächst nach Irgendwo…“

Leseprobe:
DAS BLAUE WUNDER IRGENDWO
Nicht weit von hier, hinter den sieben Neubauten, in der Mitte zwischen Überall und Nirgendwo, liegt das Städtchen Irgendwo.
Dort gibt es den Bäcker Brezel, den Schmied Hufeisen, den Elektriker Kurzschluß, den Briefträger, den Maler, den Tischler, den Bürgermeister und ... und ... und...
Und all diese Leute aus Irgendwo leben so wie andere Leute auf der Welt auch; Frühmorgens gehen die Erwachsenen zur Arbeit und die Kinder zur Schule. Am Abend gehen die Kinder ins Bett und die Erwachsenen ins Gasthaus „Zur trüben Tasse“. Und wenn sie ein bißchen Zeit haben, halten sie vor ihren blauen Häusern ein Schwätzchen oder harken im Gärtchen die Mohrrübenbeete.
Ja, das muß man wohl noch einmal sagen:
Die Leute aus Irgendwo leben in wunderschönen blauen Häusern mit blauen Türen und blauen Dächern. Das heißt, früher sahen diese Häuschen ganz anders aus. Sie waren weiß, gelb oder grau verputzt und trugen rote Ziegeldächer.
Aber das ist lange her.
Angefangen hat alles an einem Abend zwischen Frühlingsende und Sommersbeginn. Malermeister Leimtopf saß vor seiner Werkstatt auf dem Marktplatz zu Irgendwo und besah sein himmelblaues Plasteauto. Er hatte gute Laune, denn am nächsten Tag fing sein Urlaub an, und er wollte mit Auto, Hund und Frau zum Camping fahren.
Als sein Blick über das Auto wanderte, entdeckte er an der linken vorderen Tür einen haarbreiten, daumenlangen Kratzer im Lack.
Er wischte mit dem Zeigefinger. Er versuchte es mit Spucke – der Kratzer blieb.
Flink lief der Maler in seine Werkstatt und kam wenig später mit einem Fläschchen blauer Lackfarbe zurück. Dann griff er sich einen Pinsel, und eh man sich's versah, war der Schmarren von der Autotür verschwunden.
Zufrieden stellte Leimtopf das Farbfläschchen aufs Fensterbrett und rieb sich mit einem Putzlappen die Hände sauber. „Essen ist fertig!“ rief in diesem Augenblick die Malersfrau.
„Ich eile!“ antwortete der Malermeister und ließ das Farbfläschchen achtlos auf dem Fensterbrett stehen.
Dort stand es die ganze Nacht.
Aber in dem Moment, als die Malerfamilie am nächsten Morgen die Tür vom Plasteauto zuwarf, um in den Campingurlaub abzubrausen, entstand ein Luftzug, der die Farbflasche vom Fensterbrett fegte.

Inhalt:
  5 ….. Das blaue Wunder Irgendwo
18 ….. Die Sportsmänner aus Irgendwo
36 ….. Wie Irgendwo sich selbst verpflichtete
54 ….. Irgendwo spart einen Winter

Illustrationen: Gerhard Medoch
Für Leser von 8 Jahren an

Der Kinderbuchverlag Berlin
Reihe:
Die kleinen Trompeterbücher Band 141
1. Auflage 1980
2. Auflage 1981
3. Auflage 1983
4. Auflage 1985
5. Auflage 1986
6. Auflage 1988
7. Auflage 1989

26 Oktober 2026

Lykke Aresin, Annelies Müller-Hegemann (Hrsg.): Jugendlexikon Junge Ehe

Vorwort
Mit diesem Buch wenden wir uns jenen jungen Menschen zu, die nach dem Altersabschnitt, den wir im „Jugendlexikon Jugend zu zweit“ umrissen haben, von dem Suchen eines Partners zu einer Ehe übergehen wollen oder diesen Schritt bereits getan haben.
Das „Jugendlexikon Junge Ehe“ richtet sich an junge Paare in den ersten Ehejahren und will Probleme beim Einleben in die neue Zweisamkeit aufzeigen und lösen helfen. Gerade die Anfangszeit erweist sich oft als schwieriger, als man es sich bei der Hochzeit vorstellte. Liebe allein genügt nicht, wenn sie auch eine wesentliche Voraussetzung für eine stabile Partnerschaft darstellt. Das gemeinsame Leben erfordert im Interesse der ehelichen Harmonie meist eine Veränderung bisheriger Gewohnheiten. Es ist notwendig, sich in allen Lebensbereichen aneinander anzupassen und gegenseitig abzustimmen. Dabei muß man auch persönliche Neigungen und Interessen zurückstellen und Kompromisse eingehen können. Die tägliche Verwirklichung der Gleichberechtigung stellt hohe und nicht immer konfliktlos verlaufende Anforderungen an beide Partner. Die Beziehungen zu den Eltern bekommen einen anderen Stellenwert; der Partner hat Vorrang. Aber auch das Verhältnis der Partner zueinander unterliegt einem Wandel. Man lernt sich genauer kennen, sieht den anderen realistischer, und ursprüngliche Erwartungen bleiben häufig unerfüllt. Der Zeit der Illusionen folgt eine Phase kritischer Wertung und Überprüfung, die das junge Paar auf eine echte Bewährungsprobe stellt. Oft hat man sich außerdem bereits noch für die Gründung einer Familie entschieden, und das Kind – und erst recht weitere – bringen neue Aufgaben und sehr große Verantwortung für die jungen Eltern mit sich.
Um Hilfestellung bei der Bewältigung dieser vielfältigen Aufgaben zu geben, haben wir das Buch so angelegt, daß es neben der jungen Ehe die Entwicklung des ersten Kindes bis zum Schulalter und das Hinzukommen von Geschwistern einbezieht.
In manchen Punkten gibt es Überschneidungen mit dem „Jugendlexikon Jugend zu zweit“, wie z. B. im gynäkologischen und sexuologischen Bereich; bei einer Reihe von biologischen und anatomischen Sachbegriffen haben wir uns auf die in diesem Alter fundierteren Kenntnisse verlassen und deshalb auf manche Details verzichtet. Dafür haben wir andere Sachgebiete, wie z. B. das Kind, Wohnungs- und Versicherungsfragen, neu aufgenommen.
Wir hoffen, daß sich die beiden Bücher gut ergänzen und für alle Ratsuchenden informative und nützliche lexikalische Nachschlagwerke darstellen.
Für Hinweise, Verbesserungsvorschläge und Mitteilungen von Erfahrungen bei der Verwendung des Buches sind wir stets dankbar. 
Die Herausgeber 
Der Verlag


VEB Bibliographisches Institut Leipzig 
Reihe:
Jugendlexikon

1. Auflage 1982
2. durchges. Auflage 1983
3. Auflage 1984
4. Auflage 1985
5. durchges. Auflage 1986 
 

Heinz Schauer, Kurt Starke (Hrsg.): Jugendlexikon Jugend im Studium

Vorwort
Dieses Buch gehört einer Reihe von Taschenlexika für Jugendliche an, die jeweils ein bestimmtes Sachgebiet beinhalten. Wissenschaft und Bildung sind erstrangige Faktoren unserer weiteren Entwicklung geworden, und von der Qualität der Absolventen – der ins Berufsleben oder in die wissenschaftliche Laufbahn entlassenen Studenten – hängt ab, wie der wissenschaftlich-technische Fortschritt durchgesetzt wird. Wenn der Jugendliche sich für ein Studium an einer Universität, Hoch- oder Fachschule entscheidet, legt er sich auf einen sehr anspruchsvollen Bildungsweg fest und wählt einen bestimmten Beruf. Weil die Aufnahme wie auch die Bewältigung eines Studiums sowohl für den betreffenden Studenten eine persönlich äußerst wichtige als auch eine gesellschaftlich bedeutsame Angelegenheit ist, will dieses Lexikon manche Entscheidung – vor und während des Studiums – erleichtern. Es will weiterhin helfen, das Studium so erfolgreich und so effektiv wie möglich zu gestalten und den Start in das Studium wie auch später den in das Berufsleben zu vereinfachen. 
Es enthält insgesamt rund 1000 Stichwörter zur Aufgabe und Organisation des Hoch- und Fachschulwesens, zu Studienarten und Bedingungen für die Aufnahme eines Studiums, über Anforderungen an einen Studenten und an einen Absolventen, mit Hinweisen für ein effektives Studium, zu Techniken geistiger Arbeit, mit Hinweisen für eine rationelle Tages- und Lebensgestaltung, zu rechtlichen Fragen und zu geschichtlichen Aspekten des Studentseins und des Hochschulwesens. Das Buch ist gedacht für den zukünftigen Studenten wie auch für den Studenten selbst. Im Mittelpunkt steht das Direktstudium an einer Universität oder Hochschule, doch zugleich werden auch andere Studienformen erklärt und wird auf das Fachschulstudium eingegangen. Einen breiten Raum nimmt alles das ein, was mit dem täglichen Studienprozeß des Studenten, mit seiner Selbständigkeit und Eigeninitiative, seinen Kommilitonen und Lehrkräften usw., kurz seiner studentischen Welt und Umwelt zusammenhängt.
Für Hinweise, Verbesserungsvorschläge und Mitteilungen von Erfahrungen im Umgang mit diesem Buch sind wir stets dankbar.
Die Herausgeber
Der Verlag



VEB Bibliographisches Institut Leipzig
Reihe:
Jugendlexikon

1. Auflage 1984
2. durchges. Auflage 1987 
 

Lykke Aresin, Annelies Müller-Hegemann (Hrsg.): Jugendlexikon Jugend zu zweit

Liebe junge Freunde!
Das Erwachsenwerden bringt größere und andere Verpflichtungen gegenüber der Gesellschaft mit sich, als Ihr sie bisher hattet oder noch habt. Neben dem Hineinwachsen ins Berufsleben, dem Recht, zu wählen und gewählt zu werden, der vollen Verantwortlichkeit gegenüber dem Gesetz und für Jungen der Pflicht zum Armeedienst und anderem entstehen auch im privaten Bereich eines jeden neue Aufgaben und Probleme.
Dieses Büchlein soll dazu beitragen, eine sehr persönliche Seite des Lebens, die jeder allein – oder besser zu zweit – erlebt, zu verstehen. Wir meinen damit die Beziehungen zwischen Jungen und Mädchen, die sich mit dem Beginn der Pubertät verändern und von einem kameradschaftlichen Verhältnis und einer Freundschaft bis hin zur Liebe entwickeln. Ihr werdet viel Schönes erleben, das Euch innerlich bereichert und beglückt, manchmal aber werdet Ihr vielleicht auch enttäuscht und traurig sein.
Eine wichtige Voraussetzung dafür, mit den Problemen dieser Zeit fertig zu werden, ist die Kenntnis bestimmter Tatsachen über das Sexualverhalten von Mann und Frau, das Fortpflanzungsgeschehen, einige rechtliche Gesichtspunkte und vor allem die ethische Verantwortlichkeit, die intime Beziehungen zwischen Jungen und Mädchen mit sich bringen. Mit diesem Buch versuchen wir, Euch einige Grundkenntnisse und Informationen über diesen Bereich zu vermitteln.
Unser Buch will mithelfen, Liebe und Sexualität bewußt zu erleben, unvoreingenommen, offen und sachlich über Probleme zu sprechen und später zu einer glücklichen Ehe zu finden. Manches steht dem aus vergangener Zeit noch im Wege, weshalb wir es im Buch offen darlegen und dagegen angehen – wir denken dabei an spießbürgerliche Verhaltensweisen oder den Gassenjargon.
Der Fotograf hat speziell für dieses Buch die Fotos gemacht. Dabei sind oft auch Momente und Stimmungen eingefangen worden, die sich in Worten nur schwer ausdrücken lassen. Ihr werdet aber die Zusammenhänge zum Text erkennen.
Möge Euch unser kleines Lexikon, das Bestandteil einer größeren Reihe von Taschenlexika zu Meyers Jugendlexikon ist, bei der Vorbereitung und Gestaltung fester Partnerschaften und später der Ehe und Familie helfen.
Die Herausgeber
Der Verlag


Zeichnungen: Gerd Ohnesorge
Fotos: J. Hermann Schütz

VEB Bibliographisches Institut Leipzig
Reihe:
Jugendlexikon
1. Auflage 1978
2. Auflage 1979
3. Auflage 1982
4. durchges.  Auflage 1984
5. durchges.  Auflage 19855
1. Auflage d. Neufassung 1987
2. durchges. Auflage d. Neufassung 1988
3. durchges. Auflage d. Neufassung 1989
 

Klaus Lindner; Karl-Heinz Neumann: Jugendlexikon Astronomie und Raumfahrt

Das Jugendlexikon für Astronomie und Raumfahrt bietet Jugendlichen und Einsteigern einen klaren, faszinierenden Einblick in die Weiten des Universums und die Techniken der Weltraumerforschung. Es erklärt komplexe wissenschaftliche Phänomene in einfacher Sprache und schlägt die Brücke von fernen Galaxien zur praktischen Raumfahrttechnik auf der Erde.

Die Zeichnungen sind von 
Jens Borleis (Astronomie) 
Gerd Ohnesorge (Raumfahrt)

VEB Bibliographisches Institut Leipzig
Reihe:
Jugendlexikon
1. Auflage 1980
2. Auflage 1982
3. durchges. Auflage 1983