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22 Mai 2025

Heinz Kruschel: Meine doppelte Liebe

Einbandtext:
Die neunzehnjährige Erle, deren Freund Matti zur Armee einberufen wird, lernt einen kubanischen Studenten kennen. Sie will Matti nicht weh tun und führt ein Doppelleben, das sie in Konflikte bringt.

Buchanfang:
Seine Berührung spüre ich noch. Manchmal, wenn mir einer sehr sympathisch ist, wünsche ich mir, er möge mich anfassen, mir die Hand geben oder die Hand auf meinen Arm legen. Nicht mehr leben möchte ich, wenn mich kein Mensch mehr berühren würde...
Nun ist er weg. Ob er genug Socken mitgenommen hat? Vorn doziert Ernst, unser Lieblingsprofessor, er sieht mich an. Dreißig Prozent sollen die Arbeit verhauen haben. Sie müssen nachschreiben. Ich bin nicht dabei. Ich denke an Matti.
Draußen ist Waschküchennebel. Mancherorts wird bei solchem Wetter Smogalarm gegeben. Matti wird inzwischen in der „Taiga“ sein und sich leid tun.
Dreizehn Stunden ist es schon her. Er wird angekommen sein nach so langer Fahrt. Ich spüre noch seine Lippen und Hände und habe mich seitdem nicht gewaschen.
Er ist losgezogen. Gezogen ist genau das richtige Wort, halb zog es ihn, halb..., nein, es zog ihn ganz tüchtig. Er wurde gezogen, früh um fünf. Draußen der dichte Nebel, seine Mutter und ich in der Tür. Er Tränen in den Augen. Der Eingezogene ist rückwärts gegangen und hat gewinkt, nach zehn Metern haben wir das Winken nicht mehr sehen können. Ich weiß von Willi, daß sie die Jungen manchmal vier Stunden lang warten lassen, bis der Zug abfährt. Ich hätte Vorlesung und Seminar geschwänzt, aber er wollte allein gehen. Ich hätte ihn souverän gemacht, denn er wirkte schwach und so traurig. Wie er im Nebel verschwand, das war ein Abschied wie im Kino. Frau Richards hat geweint. Ich habe nicht geheult, aber einen Schmerz in der Herzgrube habe ich gespürt. Die letzte Nacht haben wir kaum geschlafen, weil wir zwischen Himmel und Erde lagen. Gesprochen, geflüstert, damit seine Eltern nichts hörten. Aber sie wußten ja, das Mädchen ist bei ihm. Wir haben Pläne gemacht.

Illustrationen von Wolfgang Würfel

Verlag Neues Leben, Berlin
Reihe:
Neue Edition für junge Leute
1. Auflage 1983
2. Auflage 1984
3. Auflage 1985   
4. Auflage 1990

 

weitere Ausgaben


Einbandtext:
Die neunzehnjährige Erle, deren Freund Matti zur Armee einberufen wird, lernt einen kubanischen Studenten kennen. Sie will Matti nicht weh tun, sie will ihm treu sein, wenigstens für die Dauer der Armeezeit. Erle beginnt ein Doppelleben zu führen, das sie in Konflikte bringt, die sie nicht durchstehen kann: sie möchte ehrlich sein.

Verlag Neues Leben, Berlin
Reihe:
Kompaß-Bücherei ; Bd. 360
1. Auflage 1987 
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Buchclub 65
Lizenz d. Verl. Neues Leben, Berlin
1. Auflage 1984

09 März 2025

Wolf Spillner: Die Vogelinsel – eine Geschichte für Kinder

Aus dem Buch:
Rot wie eine Apfelsine steigt die Sonne aus dem Meer.
Canus, der Möwenmann, grüßt sie als erster. Er steht auf einem hohen Pfahl und weckt mit seinem hellen Schrei alle anderen Möwen, die mit ihm auf der Insel leben. .....
..... Patronen stecken in kleinen Ledertaschen an ihren Gürteln. Der alte Jäger ist etwas traurig. Er liebt es nicht, Sommerfüchse zu jagen. Er jagt Füchse nur im Winter. Dann haben sie ein schönes Fell. Er ist als der beste und klügste Fuchsjäger bekannt. Sein Name ist Bruno.
„Bruno“, sagt Buddelwilli, „Bruno, du bist der beste Fuchsjäger weit und breit! Ich bitte dich und deine Jägerfreunde, den Vögeln zu helfen. Weil auf der Insel keine Mäuse leben, wird der Fuchs junge Vögel fressen, die noch nicht fliegen können. Das müssen wir verhindern!“
„Ja, das werden wir“, sagen die sechs Jäger. Sie nehmen ihre Gewehre aus den Futteralen und knöpfen die Patronentaschen auf. Canus, der Möwenmann, hat die Jäger sofort gesehen. Er steht wieder auf seinem hohen Pfahl und verkündet seine Entdeckung. Cano, sein Vetter, gibt die Meldung gleich weiter. Schnell deckt die Nichte Cani die wolligen Küken im Nest mit ihren Flügeln zu. Alle Möwen auf der Insel sind schrecklich aufgeregt. Sie schreien laut. So haben sie noch nie geschrien. Dem Fuchs wird unheimlich zumute. Er schiebt die Schnauze aus seinem Versteck in der Düne hervor und schnuppert. Plötzlich bekommt er einen furchtbaren Schreck: Er riecht die Jäger und die Gewehre!
Die Jäger stehen mit Buddelwilli an der Hütte und spähen durch ihre Ferngläser. Sie sehen, wie der Vogel Aufi hastig hin und her rennt. Da fliegt er auch schon hoch, seine Frau hinterher. Beide kreisen über einer Mulde auf der Düne. Dort steht der blaue Strandhafer ganz dicht. .....
........ Die Vögel rufen fröhlich.
Plötzlich zappelt ein Fisch in Brunos Mütze. Er ist fingerlang und glänzt silbern. Er ist einer Brase aus dem Schnabel gefallen.
„Die Vögel danken den Jägern.“ Buddelwilli schmunzelt. Und der Vogel Kolüt mit dem langen Bogenschnabel läßt einen klangvollen Triller über der Vogelinsel ertönen...........

eine Geschichte für Kinder erzählt von Wolf Spillner
und illustriert von Wolfgang Würfel

Der Kinderbuchverlag, Berlin
1. Auflage 1976
2. Auflage 1977
3. Auflage 1978
4. Auflage 1987

Neuauflage
Der KinderbuchVerlag Weinheim ; Basel
1. Auflage 2007

14 Dezember 2024

Friedrich Schiller: Die Bürgschaft – Eine Auswahl

Klappentext:
»Oft stieg er auf einen Stuhl und fing an zu predigen. Mutter oder Schwester mußten ihm eine schwarze Schürze umbinden und ein Käppchen aufsetzen. Dabei sah er sehr ernsthaft aus. Wer zugegen war, mußte ihm zuhören, und wenn jemand lachte, wurde er un- willig...« So erzählt Christophine Schiller von ihrem siebenjährigen Bruder Friedrich. Eigentlich wollte er Pfarrer werden, doch es sollte anders kommen: 1773 zwang ihn der württembergische Herzog Karl Eugen, in die »Militärische Pflanzschule«, die spätere Karlsschule, einzutreten. Acht lange Jahre mußte sich der junge Schiller der Willkür des Herzogs unterordnen, aber je mehr er reglementiert wurde und vom wirklichen Leben abgeschlossen war, desto mehr wollte er darüber erfahren. Er las Shakespeare, Lessing und Goethe und begann schließlich, selbst zu schreiben. Im Dezember 1780 konnte Schiller die Militärakademie verlassen. Er wurde Regimentsarzt in Stuttgart. Zwei Jahre später erlebte sein Drama »Die Räuber« die Uraufführung am Mannheimer Theater. Zweimal war Schiller ohne Erlaubnis des Herzogs nach Mannheim gefahren und hatte die begeisterte Aufnahme des Stücks durch das Publikum selbst miterlebt. Bald darauf floh er aus Stuttgart, denn unter Androhung von Strafe war ihm jede weitere schriftstellerische Tätigkeit untersagt worden. Mannheim, Leipzig und Dresden waren die nächsten Stationen seines Lebens. Zwei glückliche Jahre, frei von finanziellen Schwierigkeiten, verlebte er als Gast Christian Gottfried Körners, des Vaters von Theodor Körner, dem Dichter des Befreiungskrieges 1813. Doch es zog Schiller nach Weimar, dem damaligen Mittelpunkt des literarischen Lebens. Sein Wunsch, mit Goethe zusammenzutreffen, erfüllte sich, und es entwickelte sich eine dauerhafte, für die klassische deutsche Literatur so fruchtbringende Freundschaft. 1789 erhielt Schiller eine Professorenstelle ohne Gehalt in Jena. 1799 siedelte er mit seiner Familie – er hatte 1790 Charlotte von Lengefeld geheiratet – nach Weimar über. Obwohl seine Lungenerkrankung immer gefährlicher wurde, arbeitete er unentwegt. Innerhalb eines halben Jahres schrieb er den »Wilhelm Tell«, ein weiteres Drama konnte er nicht mehr vollenden. Am 9. Mai 1805 starb Friedrich Schiller im Alter von nur fünfundvierzig Jahren. Er hinterließ ein reiches und vielgestaltiges Werk, das geprägt ist von der Auseinandersetzung des Dichters mit den Problemen seiner Zeit, vom unermüdlichen Kampf gegen Tyrannei und Unterdrückung, vom Ringen um die Verwirklichung humanistischer Ideen. Die vorliegende Auswahl enthält Gedichte, Balladen, Ausschnitte aus Kabale und Liebe und » Wilhelm Tell«, die Erzählung »Der Verbrecher aus verlorener Ehre« und Briefe.

Inhalt:
5 .............. Das Mädchen aus der Fremde
6 .............. Punschlied
7 .............. Die Teilung der Erde
8 .............. An den Frühling
10 ............ Der Jüngling am Bache
11 ............ Der Verbrecher aus verlorener Ehre Eine wahre Geschichte
36 ............ Die Bürgschaft
42 ............ Der Taucher
49 ............ Brillanten für die Lady - aus »Kabale und Liebe«
52 ............ Der Handschuh - Aus »Wilhelm Tell«
55 ............      3. Aufzug, 3. Szene
74 ............      4. Aufzug, 3. Szene
87 ............ An die Freude
Briefe
92 ............ An Christophine Schiller, Neujahr 1784
95 ............ An Charlotte von Lengefeld, 19. August 1788
96 ............ An Charlotte von Lengefeld, 2. September 1788
97 ............ An Körner, 28. Mai 1789
100 .......... An Körner, 1. März 1790
102 .......... An Körner, 22. Februar 1791
104 .......... An Kaspar und Elisabeth Dorothea Schiller, 21. November 1794
106 .......... An Elisabeth Dorothea Schiller, 19. September 1796
108 .......... An Goethe, 21. Juli 1797
109 .......... An Charlotte von Schimmelmann, 23. November 1800

Ausgewählt von Frank Beer
Illustrationen von Wolfgang Würfel
Für Leser von 14 Jahren an

Der Kinderbuchverlag, Berlin
1. Auflage 1984
2. Auflage 1985

21 September 2023

Carlos Rasch: Asteroidenjäger

Das Radar schrillt seine Meteoritenwarnung durch alle Kabinen der Rakete. Schreckensbleich klammert sich die Kosmonautin Sagitta an ihren Sessel. Ist ihr Bruder wahnsinnig geworden? Warum schreit er dem heranrasenden Meteoriten über Funk Anfrage auf Anfrage entgegen? Da erkennt Sagitta einen V-förmigen Schattenriß auf dem Radarschirm. Sollte das ein Raumschiff sein? Auf der Erde baut man keine V-förmigen Raumschiffe. Woher kommt es? Warum schweigt es? Und über die Hälfte der Besatzung befindet sich außerhalb des eigenen Raumschiffes, auf einem Planetoiden!
Diese und andere Gefahren haben die Kosmonauten des Asteroidenjägers AJ-408 zu bestehen. Als Teil eines umfassenden Weltraum-Flugsicherungsdienstes suchen sie zwischen Mars- und Jupiterbahn zusammen mit anderen Raumschiff-Flottillen der Erde nach Asteroiden und Meteoritenschwärmen, um sie entweder zu vernichten oder mit Funkwarnfeuern zu bestücken. Die Meteoriten sind noch immer, vierhundert Jahre nach dem ersten Sputnik, die größte aller Gefahren für den Menschen im Weltraum.

Illustration von Hans Räde

Verlag Neues Leben, Berlin
Spannend erzählt, Band 122

1. Auflage 1963
2. Auflage 1965
3. Auflage 1966
4. Auflage 1969
5. Auflage 1974

Auch erschienen bei

    
1965 im Buchclub 65
als Lizenz d. Verl. Neues Leben, Berlin
    
1961 "Kompass-Bücherei", Bd. 35
Mit Illustrationen von Wolfgang Würfel

30 August 2023

Frank Weymann: Der Erbe

 

Er weiß, was man ihm vorwirft: Er hatte keine Erfahrung. Trotzdem hat er die Operation fortgeführt, als Schulz, der leitende Arzt, schlappmachte. Nun ist Monique tot, und er, der junge Assistenzarzt, fahndet bei sich nach den Ursachen des Versagens.
„Welche Schwester ein Kind bekam, das wußten wir, wir hielten sogar das Ohr hin, wenn es um den vermeintlichen Vater ging... Was aber wußten wir von uns, was wußten wir von Schulz beispielsweise?... Wir feierten zwei-, dreimal zusammen...“
Frank Weymann befragt sich und seine Helden eindringlich, wie sie leben, aber er moralisiert nicht, sondern erzählt lebenspralle Geschichten, zum Beispiel von dem Achtzehnjährigen, der als Protest gegen den Geiz und die Lieblosigkeit des Vaters die ererbten elftausend Mark verschleudert; von dem schweigsamen Metternich, der in einer Schicht hundertfünfzig Tonnen Zucker umschlaIgen kann, aber Freundschaft und Vertrauen vermißt; von Georg Drygalla, diesem Mann mit den zwei linken Händen, der Pißbögen schweißt und auf seinem mühsamen Weg zu Selbstvertrauen und Liebe fortwährend stolpert...

Über den Autor
Frank Weymann wurde 1948 in Leipzig geboren. Abitur. Erlernter Beruf Maschinenbauer. Medizinstudium in Rostock und Tätigkeit als Arzt in Rostock. Erzählungen in Zeitschriften, in der Anthologie „Wie Karel mit dem blauen Motorrad zu Rosa Laub flog“ (1974) und im „Neun-Tage-Buch“ (1974). 1979 erhielt der Autor den Kunstpreis der FDJ.

Inhalt
    5 ...... Monique
  23 ...... Laßt ihn, ihm ist nicht zu helfen
  67 ...... Die Analyse
  97 ...... Der Erbe
111 ...... Alles Gute, Sascha
143 ...... Wir warten auf dich
167 ...... Man reißt keine Apfelbäume aus der Erde, wenn sie blühen

Illustrationen von Wolfgang Würfel

Verlag Neues Leben, Berlin
NL podium

1. Auflage 1978
2. Auflage 1979
3. Auflage 1980
4. Auflage 1982
5. Auflage 1985
6. Auflage 1986
7. Auflage 1989

 

Einband der 1. Auflage 1978
 
Einband ab 5. Auflage

03 Februar 2023

Friedrich Donath (Hg.): Schulgeschichten aus hundert Jahren

Ein Leben lang, von der Jugend bis ins hohe Alter, ist die Schule Gesprächsstoff für den Menschen, vorzugsweise die eigene Schulzeit. Auch die Literatur hat das Thema Schule immer wieder gestaltet in der Erzählung, vor allem aber im Roman. Im Zentrum steht dabei das Lehrer-Schüler-Verhältnis, das, wie alle menschlichen Verhältnisse, historischen Wandlungen unterworfen ist. Professor Dr. Friedrich Donath, Pädagoge und viele Jahre lang mit der Ausbildung von Pädagogen beschäftigt, hat literarische Belege zum Thema Schule und insbesondere zum Lehrer-Schüler-Thema gesammelt. Eine Auswahl dieser Sammlung wird hier vorgelegt. Sie läßt uns teilnehmen an den Empfindungen junger Menschen, denen Schule und Welt fremde, bedrohliche Mächte waren, und sie läßt uns zugleich erkennen, was gute Lehrer für ein Menschenleben bedeuten. Diese Anthologie strebt keine Systematisierung literarischer Erscheinungen an, sie will ein buntes Lesebuch sein und neben Auskunft zum Thema vor allem Genuß bereiten. Aus dem Erbe sind bekannte Namen vertreten: Mark Twain, Charles Dickens, Maupassant, James Joyce und Rainer Maria Rilke, neuere Literatur wird repräsentiert von den Brüdern Mann, von Tschingis Aitmatow, Mykolas Sluckis, Jan Drda, Taha Hussein, Lucio Mastronardi, Johannes R. Becher, Erwin Strittmatter und anderen.

Greifenverlag zu Rudolstadt
1. Auflage 1981 
Illustrationen von Wolfgang Würfel
 

03 April 2021

Ruth Werner: Der Gong des Porzellanhändlers


 Zwei Menschen lieben sich. Die Frau weiß, daß sie nicht auf lange Zeit mit dem Mann zusammenbleiben kann, weil ihre verschiedenen Charaktere immer wieder zur Disharmonie führen. Das gemeinsame Leben bedeutet Mißverständnisse und Eifersucht, Glück und Zärtlichkeit, Trennung und Nichtvergessenkönnen.

Drei Erzählungen zeigen eine junge Frau in ungewöhnlichen Situationen: in der von Japan besetzten Mandschurei, in Danzig wenige Jahre vor Beginn des zweiten Weltkrieges und kurz danach in der Schweiz, eine Berufsrevolutionärin, mutig und mütterlich, klug und verliebt, oft vor lebensgefährlichen Entscheidungen, oft auf sich allein gestellt, aber nie nur an sich denkend, immer die Sache vor Augen, der sie dient.

Verlag Neues Leben, Berlin 1976, 4. Auflage 1980
Illustrationen von Wolfgang Würfel
Schutzumschlag: Wolfgang Würfel

06 Juni 2020

Johann Wolfgang Goethe: Der neue Paris – Märchen und Erzählungen



„Drei Äpfel reicht Merkur, der Götterbote, dem jungen Paris; der aber muß staunend erleben, daß sie sich in drei schöne Mädchen verwandeln, die sachte in die Höhe schweben.
War es Traum, war es Wirklichkeit? Abenteuerliche Wege und geheimnisvolle Kräfte führen den Knaben in mancherlei Verstrickung.
Die Geschichten unseres Bandes erzählen von Verzauberung und Entsagung, Leichtsinn und Übermut, Liebe und Verdruß. Sie offenbaren die Fabulierkunst Goethes und den gedanklichen Reichtum seiner Dichtung.

Der Kinderbuchverlag Berlin, 1982
Entnommen dem Band: Johann Wolfgang Goethe, Die neue Melusine. Eine Auswahl. Hrsg. von Herbert Greiner-Mai. Der Kinderbuchverlag Berlin, 1963
Illustrationen von Wolfgang Würfel
ATB – Alex Taschenbücher – Nr. 77