Bücher und Schriftsteller, die in der DDR gelesen wurden. Schaut bitte nicht nur danach, ob hier jeden Tag Beiträge auflaufen, nutzt diesen Blog auch wie ein Lexikon. Er ist ein Langzeitprojekt, da ist es sicherlich verständlich, wenn zwischendurch immer mal wieder pausiert wird. Sei es, um nicht die Lust daran zu verlieren, aber auch, weil die Beiträge auch regelmäßig vorbereitet werden müssen. Wir wünschen Euch viel Spaß beim Stöbern und Erinnern oder neu entdecken.
21 Januar 2025
Karl Heinz Berger: Robin Hood, der Rächer vom Sherwood
Karl Heinz Berger hat die Sagen um den edlen Räuber für junge Leser neu erzählt.
Inhalt:
Die Söhne der Witwe .. .. .. 3
Zusammentreffen mit einem Höhlenbewohner .. .. .. 29
Der Kampf mit Guy von Gisborne .. .. .. 47
Ein abermaliger Besuch in Nottingham .. .. .. 71
Zusammentreffen mit einem Bischof .. .. .. 100
Hochzeiten .. .. .. 127
Von Bettlern und Mönchen .. .. .. 152
Ein Pfingstgang nach Nottingham .. .. .. 175
Besuch im Sherwood .. .. .. 202
Erlebnisse in London .. .. .. 227
Schlußbericht von Robin Hood und seinen Getreuen .. .. .. 249
Worterklärungen .. .. .. 253
Illustrationen von Bernhard Nast
Der Kinderbuchverlag, Berlin
Reihe: ATB Alex-Taschenbücher, Nr. 46
1. Auflage 1979
2. Auflage 1981
3. Auflage 1988
4. Auflage 1989
Deutsche Zentralbücherei für Blinde, Leipzig
Großdruckausgabe für Sehschwache
Fotomechanischer Nachdruck der 2. Taschenbuchauflage des Kinderbuchverlag Berlin, 1981
1. Auflage 1985
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Leinengebundene Ausgabe [30x21 cm]
Illustrationen von Horst Bartsch
Für Leser von 10 Jahren an
Der Kinderbuchverlag, Berlin
1. Auflage 1971
2. Auflage
3. Auflage 1974
4. Auflage 1975
5. Auflage 1977
6. Auflage 1977
7. Auflage 1979
8. Auflage 1981
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Illustrationen von Horst Bartsch
Für Leser von 10 Jahren an
Der Kinderbuchverlag, Berlin
Reihe: Abenteuer rund um die Welt
1. Auflage 1968
05 Oktober 2024
Peter Brock: Die Wunderbrille
Buchanfang:
Das war vielleicht ein verrückter Tag, sag ich euch, als ich zum ersten Mal die Geschichte von der Wunderbrille hörte.
Es fing damit an, daß meine eigene Brille spurlos verschwunden war. Wie weggepustet!
„Wer, zum Kuckuck, hat mir das Ding verschleppt“, knurrte ich und kroch unterm Sofa hervor. „Sabine! Mummel! Habt ihr etwa wieder ‚Puppendoktor’ gespielt?“
„Da ist sie ja“, rief meine Frau, die den Papierkorb auf dem Teppich ausschüttete. Aber es kam bloß das leere Futteral zum Vorschein.
„Vielleicht hast du sie als Lesezeichen benutzt?“ fragte Eberhard Binder mit bissiger Stimme. Er war mit einer Mappe voller Zeichnungen für meinen neuen Kinderroman gekommen und wartete nun schon eine geschlagene Stunde darauf, daß ich sie mir ansah.
Jetzt meldete sich Sabines piepsige Stimme hinterm Bücherregal: „Ich bin schon bei Band 13, Papa. Zwischen PISA und RUDELSBURG steckt sie auch nicht.“
Diese alberne Göre blätterte wahrhaftig im GROSSEN BROCK- HAUS nach. Und ich stapfte hilflos und bärbeißig im großen Papierhaufen herum. In meiner Kurzsichtigkeit sah ich nur feixende Gesichter um mich her. Plötzlich baumelte etwas um meinen Kopf, und ich griff beherzt zu.
„Laß den Fliegenfänger hängen“, sagte meine Frau, „dort klebt sie auch nicht.“
„Jetzt ist's aber genug!“ schrie ich, weil Eberhard so unverschämt lachte. „Wollt ihr mich alle zum Narren halten?“
Da klingelte es. Und gleich darauf wurde die Tür aufgerissen. „Einfach toll, diese Brille!“ rief jemand und stürmte herein.
„Bodo – du? Wo hast du sie gefunden?“
„Entdeckt hab ich sie, mein Lieber, entdeckt! Ich, der Reporter Bodo Knacks. Unwahrscheinliche Eroberung! Eine Wunderbrille, sag ich euch. Professor Kindelmann spricht von einer umwälzenden Erfindung. Sogar in der Ophthalmologie, sagt er...“
Wir starrten ihn an. Bis heute wußten wir nur, daß er Knacks hieß. Daß er auch einen hatte, war uns neu. Seine Berliner Redaktion hatte ihn vor einiger Zeit nach Leipzig geschickt. Er sollte dort eine Reportage von der Internationalen Kinderbuchausstellung machen. Wir hatten uns schon gewundert, daß man gar nichts von ihm hörte und las. War ihm unterwegs etwas zugestoßen?
Illustrationen von Eberhard Binder
Für Leser von 9 Jahren an
Der Kinderbuchverlag, Berlin
1. Auflage 1964
2. Auflage 1965
3. Auflage 1975
4. Auflage 1982
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Einbandtext:
Wer möchte nicht eine Wunderbrille haben? Ulli erhält sie geliehen und glaubt so stark an ihre Kraft, daß es ihm gelingt, dadurch sein Ansehen in der Schule und bei seinen Freunden zu heben.
Eines Tages aber erlischt der Zauber der Brille.
Ulli jedoch ist inzwischen um manche Erfahrung reicher; er wird auch ohne Brille Erfolg im Leben haben und sicherlich später einmal Pilot einer großen Maschine sein.
Der Flugrekord seines selbstgebastelten Modells erfüllt ihn mit großer Zuversicht.
Illustrationen von Eberhard Binder
Für Leser von 9 Jahren an
Der Kinderbuchverlag, Berlin
Reihe: Alex Taschenbücher, ATB Nr. 87
1. Auflage 1983
18 April 2024
Mykolas Sluckis: Sigita träumt vom Meer
Sigita träumt vom Meer.
Nicht von einem fernen, fernen – das Meer wird zu ihr kommen, wird da sein, wo heute noch Sigitas Dorf ist, wo das Korn auf den Kolchosfeldern rauscht und auf saftigen Wiesen die Kühe weiden.
Ist es nicht schade drum, nicht schade auch um Großmutters prächtigen Garten, in dem Riesenkohlköpfe und rot leuchtende Tomaten wachsen? Nicht ein bißchen tut es Sigita leid, denn sie weiß: Der Kolchos wird noch bessere Felder und Großmutter einen noch schöneren Gemüsegarten bekommen. Und ein wenig schmeichelt es Sigita natürlich, daß die Pioniere, die den zukünftigen Meeresboden erforschen, sie wohl für eine „seltene Meerespflanze“ halten. So wünscht sie sich das Meer sehnlichst herbei und guckt jeden Morgen aus dem Fenster, ob es nicht schon da ist.
Ja, Sigita träumt vom Meer. Der arme Flickschuster Dodis träumte nur von einer neuen Petroleumlampe, aber sie, die seine Sonne war, zerbrach. Ein kleiner Junge träumte nur davon, sich ein einziges Mal an saftigen Birnen und Pflaumen satt essen zu können. Wovon träumte wohl das Mädchen Pusteblume, das bei den Ratten hauste?
Sigitas Traum aber wird in Erfüllung gehen – so sicher, wie auch der von Vytukas sich erfüllte, Vytukas, der so sehr hoffte, die Störche mögen das neugebaute Haus seiner Eltern finden und ihr Nest darauf bauen.
Der Band enthält eine Auswahl meisterhafter Erzählungen und Skizzen des bekannten litauischen Schriftstellers Mykolas Sluckis, die, chronologisch geordnet, in ihrer Gesamtheit ein Stück jüngster litauischer Geschichte lebendig machen.
Inhalt:
Wie die Sonne zerbrach …… 5
Die Silbermünze …… 15
Verzaubertes Wasser …… 27
Der Apfelkönig …… 39
Der Protest …… 48
Die schöne Pusteblume …… 58
Der Grünfrosch …… 81
Meine scheuen Tauben …… 93
Das erste Blut …… 108
Was Kutusow sagte …… 119
Die tapfere Tat des kleinen Antanas …… 131
Der Schuß am frühen Morgen …… 142
Die Störche …… 151
Sigita träumt vom Meer …… 163
Die alte Uhr und die Tomaten …… 181
Fernsehen auf der Treppe …… 193
Der zukünftige Kapitän …… 199
Der Waldbrand …… 208
Heidehonig …… 222
Die kleine Briefträgerin …… 235
Nachwort …… 249
Übersetzung aus dem Litauischen von H. Taleikis
Originaltitel: Sigita sapnuoja jurą
Schutzumschlag und Illustrationen von Peter Nagengast
Für Leser von 12 Jahren an
Der Kinderbuchverlag, Berlin
1. Auflage 1972
2. Auflage 1973
3. Auflage 1974
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Sigita träumt vom Meer. Nicht von einem fernen, fernen – das Meer wird zu ihr kommen, wird dort rauschen, wo heute noch Sigitas Dorf ist. Sehnlichst wünscht sie es herbei und guckt jeden Morgen aus dem Fenster, ob es nicht schon da ist. Sigitas Traum wird in Erfüllung gehen – so sicher wie auch der von Vytukas: Wie sehr hoffte er, die Störche mögen das neue Haus der Eltern finden und ihr Nest darauf bauen!
In meisterhaften Erzählungen malt uns Mykolas Sluckis ein Bild von Litauen heute und in vergangener Zeit.
Illustrationen von Hildegard Gierbeth
Für Leser von 12 Jahren an
Der Kinderbuchverlag, Berlin
Reihe: Alex-Taschenbücher (ATB) Nr. 24
1. Auflage 1978
19 März 2024
Ludwig Renn: Camilo – Eine ungewöhnliche Geschichte aus Kuba, von einem tapferen kleinen Jungen und seinem Großvater
Buchanfang:
Der Marktjunge
Eine schwere Zeit lastete um das Jahr 1959 auf Kuba. Sechs Jahre war Camilo alt. Er war barfuß und mit nichts bekleidet als mit einem schäbigen Hemd und einer ganz zerfransten Hose. Ab und zu sprach er auf dem Markt eine gutgekleidete Frau an und fragte, ob er den Korb mit den Einkäufen nach Hause tragen dürfte. Damit verdiente er sich ein paar kleine Münzen.
Beim Ansprechen der Damen mußte er aber gut aufpassen, daß er nicht unerwartet einen wohlgezielten Schlag von einem Polizisten erhielt und als Betteljunge vertrieben wurde. Damals herrschte auf Kuba ein gewisser Batista. Er war beim ganzen Volk verhaßt. Man sagte von ihm, er hätte aus der Insel eine Kolonie der Yankis gemacht. In ihrem Auftrag unterdrückte er das spanisch sprechende Volk.
Manchmal hockte er auch vor der Hütte, die sein lahmer und einäugiger Großvater aus Brettern und Blech zusammengebaut hatte. Daß sie ganz schief war, störte nicht so sehr. Schlimmer war, daß es bei Tage vor Hitze kaum drin auszuhalten war. Nur zum Schlafen ging die Familie hinein, Großvater, Mutter, Vater und Camilo. Vor dieser elenden Hütte hockte der Junge deshalb, weil gegenüber in einem weißen Hause Yankis wohnten. So nennt man auf Kuba die Nordamerikaner. Die Yankifrau nahm ab und zu den noch recht schmalen, aber anstelligen Camilo zum Einkaufen mit. Bei ihrer Rückkehr durfte er mit in das weiße Haus, um den Marktkorb abzusetzen. Während er darauf wartete, daß sie aus ihrer Handtasche die Münzen ........
Inhalt:
5 ..... Der Marktjunge
6 ..... Wo sind Vater und Mutter?
8 ..... Die dicke Frau
13 ..... Aufregung bei den Yankis
15 ..... Eine Demonstration
17 ..... Der Einzug
21 ..... Das Schicksal der Eltern
23 ..... Juana
27 ..... Schädlingsarbeit
31 ..... Um die Schule
34 ..... Der erste Schultag
36 ..... Wieder müssen die Eltern fort
37 ..... Der Großvater will etwas
40 ..... Die geheime Zusammenarbeit
44 ..... Der zerbrochene Federhalter
46 ..... Pionier werden
49 ..... Eine große Dummheit
51 ..... Beim Lehrer
55 ..... Eine große Überraschung
Illustrationen von Kurt Zimmermann
Für Leser von 9 Jahren an
Der Kinderbuchverlag, Berlin
Reihe: Buchfink Bücher
1. Auflage 1963
2. Auflage 1964
3. Auflage 1971
4. Auflage 1973
5. Auflage 1973 | Buchfink-Bücher
6. Auflage 1974 | Buchfink-Bücher
7. Auflage 1976 | Buchfink-Bücher
8. Auflage 1977 | Buchfink-Bücher
9. Auflage 1978 | Buchfink-Bücher
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Der Kinderbuchverlag, Berlin
Reihe: Alex-Taschenbücher ; 53
1. Auflage 1979
2. Auflage 1986
3. Auflage 1988
Illustrationen von Erich Gürtzig
Für Leser von 9 Jahren an
12 Januar 2024
Hannes Hüttner: Das Blaue vom Himmel
Buchanfang:
Erstes Kapitel
In einer halben Stunde startet die Expedition. Sie startet Richtung Quarkstern, Mitte der Milchstraße. Schon hat Quina begonnen, die Minuten rückwärts zu zählen, sie steht auf ihren Teleskopbeinen herum und quäkt: „Neunundzwanzig Minuten fünfunddreißig, neunundzwanzig Minuten vierunddreißig ...“, es sind die letzten Erdminuten. Wenn sie bei null Minuten null angelangt sein wird, dann werden sie himmelwärts sausen.
Und da sitzen zwei, als ob sie wunder wer weiß wieviel Zeit hätten. Der eine ist Hermann, Klein Hermännchen, Männel oder Guggi, wie ihn Lehrer, Oma, Mama und die Kollegen Kinder jeweils nennen, der hat wenigstens noch was zu tun. Der hockt rittlings auf der Bank, hält seinen runden Kopf gebeugt und zieht die Klinge seines Taschenmessers über einen Ölstein. Ein Taschenmesser zu schärfen ist eine schwere Arbeit, sie braucht vor allem Geduld. Wenn es einer nicht fertigbringt, sein Messer so scharf zu kriegen, daß man ein Blatt Papier, an einer Ecke gehalten, in der Luft zerschneiden kann, ist er ein Quirl, ein Meister Hierundda, ein Herr Oberflächlich. Von allem ist Hermann das Gegenteil, sein Messer wird am Ende so scharf sein, daß es glatt den Strahl seiner Taschenlampe in zwei Hälften schneidet. Er nimmt sich eben Zeit, auch wenn keine da ist. Und solch einen Menschen braucht man. Er ist in der Lage, die Expedition zu leiten, die in siebenundzwanzig Minuten achtundvierzig Sekunden starten wird, genau solchen Hermann, untersetzt, rundköpfig, zwölf Jahre alt, und er als Expeditionsleiter braucht natürlich ein scharfes Taschenmesser. Vor der Bank steht Basil, ........
Illustrationen Gerhard Rappus
Für Leser von 10 Jahren an
Der Kinderbuchverlag, Berlin
1. Auflage 1974
2. Auflage 1975
3. Auflage 1976
4. Auflage 1977
5. Auflage 1978
6. Auflage 1979
7. Auflage 1985
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Vor fünf Jahren waren Hermanns Brüder zu ihrer Weltraumexpedition gestartet. Vom Quarkstern in der Mitte der Milchstraße kamen ihre letzten Funkzeichen. Seitdem hat man nichts mehr von ihnen gehört. Hermann beschließt, seinen Brüdern nachzufliegen. Seine Freundin Trulle, der Tomatenhund Schnuppi, der Basilisk Basil und die beiden Roboter Bombus und Quina wollen ihn begleiten, denn es werden Abenteuer und Gefahren zu bestehen sein. Zunächst aber ist der Schlüssel für das umgebaute Blockhaus, pardon, das Raumschiff, spurlos verschwunden...
Illustrationen Klaus Vonderwerth
Für Leser von 10 Jahren an
Der Kinderbuchverlag, Berlin
Alex-Taschenbücher, Nr. 74
1. Auflage 1981
2. Auflage 1984
3. Auflage 1986
06 Oktober 2023
Charles Perrault: Märchen
Neben dem Märchen vom Ritter Blaubart enthält diese Auswahl eine Anzahl anderer, von denen manche dem Stoff nach bei uns bekannt sind, zum Beispiel "Der gestiefelte Kater" oder "Der kleine Däumling".
Der Kinderbuchverlag Berlin
ATB
01 Oktober 2023
Marianne Lange-Weinert: Mädchenjahre
Janne, die Tochter Erich Weinerts, muß mit ihren Eltern das faschistische Deutschland verlassen. Ihr Weg geht vom behüteten Leben im Haus mit der Sonnenuhr um die halbe Welt, bis sie die Heimat wiederfindet.
Von den Jahren dazwischen, den Mädchenjahren, wird erzählt. Marianne lebt in dieser Zeit in der Schweiz, in Frankreich und in der Sowjetunion. Sie erlebt an der Seite ihrer Eltern all das Bedrückende der Emigration, aber auch das große Gefühl der Gemeinschaftlichkeit mit den Freunden des Vaters, die auch ihre Freunde sind.
Der Kinderbuchverlag Berlin 1987
ATB-Buch Nr 26
ab 12 Jahre
19 September 2023
Lieber Freund Tobik - Geschichten über Hunde
"... Im Leben eines jeden Menschen sollte es einen Hund geben. Einen Hund, der ihn aus einer Gefahr errettet, der ihn von der Einsamkeit befreit oder auch nur die in ihm verborgenen Kräfte weckt, die zarten, leicht verletzbaren Kräfte der Liebe zu allem Lebendigen..." Diese Gedanken bewegen Juri Jakowlew, wenn er mit seinem Dingo durch die Straßen geht und den freundlichen oder mißbilligenden Blicken der Leute begegnet. Mit seiner Geschichte möchte er, wie auch die anderen Autoren in diesem Band, dem guten Freund des Menschen, dem Hund, ein Denkmal setzen.
Kinderbuchverlag Berlin 1982ATB Buch Nr 76
11 September 2023
Ottokar Domma: Vom braven Schüler Ottokar
Alle kennen Ottokar Domma! Wer aber kennt den Mann, der sich die Geschichten um diesen munteren Knaben ausgedacht hat? Er heißt Otto Häuser, wurde 1924 in Sankov, Kreis Karlovy Vary, als Sohn eines Bergarbeiters geboren. In der neunten Klasse wegen Aufsässigkeit gegenüber Nazilehrern von der Schule verwiesen. Soldat, sowjetische Kriegsgefangenschaft. 1946 übernimmt er als Neulehrer eine einklassige Dorfschule, wird Schuldirektor. Kommt nach Berlin. Ist seit 1958 beim "Neuen Deutschland". Häuser ist Diplompädagoge, Oberstudienrat, Verdienter Lehrer des Volkes.
Der Kinderbuchverlag Berlin
2. Auflage 1985
ATB Buch Nr 104
25 Juni 2023
Lilo Hardel: Die lustige Susanne
Susanne ist sechs Jahre alt. Im Herbst wird sie in die Schule kommen. Vorher aber geht sie mit Freund Ralph zur Vorschule, und dann kommen noch die großen Ferien. Da darf Susanne zum Großvater fahren. Es werden herrliche Ferien, und Susanne fällt es schwer, vom Großvater, den Freundinnen und von Bella, Großvaters Hund, Abschied zu nehmen - hat sie sich doch schon lange ein Tier gewünscht, aber die Eltern sind dagegen. Eines Tages, Susanne ist endlich ein Schulmädchen geworden, geht ihr Wunsch in Erfüllung, wenn auch anders, als sich Susanne das je vorstellen konnte.
Der Kinderbuchverlag Berlin 1968
ATB Buch Nr 62
22 Juni 2023
Benno Pludra: Die Jungen von Zelt 13
Die Jungen von Zelt dreizehn kommen aus Berlin. Ihr Zelt steht am Tannensee, und hier wollen sie drei Wochen Ferien verleben. Schöne und erlebnisreiche Tage sollen es werden. Zuerst einmal aber gibt es Aufregungen der verschiedensten Art, mit denen man nicht rechnen konnte, mit denen sie allein fertig werden müssen. Das klappt aber nur, wenn sie sich ändern und fortan gemeinsam handeln.
Und wie es ihnen gelingt, daß aus den aufregenden auch schöne Ferientage werden, das läßt Benno Pludra einen von ihnen in seinem Tagebuch aufschreiben.
Der Kinderbuchverlag Berlin
1. Auflage 1979
Illustrationen: Gerhard Lahr
ATB-Buch Nr. 49
21 Juni 2023
Adolf Görtz: Die goldenen Schneeschuhe
Ich will springen, dachte Thomas. Ich will jetzt endlich springen! "He!" schrie er und legte beide Hände wie einen Trichter um den Mund. "He! Schanze frei! Du - Heini!" Thomas Lehnert, zweifacher Gewinner von Spartakiadegold im vergangenen Jahr, führt sich auf, als wären die Meisterschaften im Skisport schon gelaufen, er sieht sich auch dieses Mal wieder ganz oben auf dem Treppchen. Der Erfolg im letzten Winter ist ihm zu Kopf gestiegen, und er verträgt es nicht, wenn jemand besser ist als er; schon gar nicht, wenn es sich dabei um diesen Jörg Erdmann handelt...
Kinderbuchverlag Berlin 1982
ATB Buch Nr 82
07 Juni 2023
Ernest Thompson-Seton: Der Wolf von Winnipeg
Der Kinderbuchverlag Berlin
1. Auflage 1985
ATB Buch Nr. 109
05 Juni 2023
Der weiße Pudel - Geschichten von Hunden und Menschen
Der Kinderbuchverlag Berlin
1. Auflage 1984
ATB Buch Nr. 88
07 Mai 2023
L. Pantelejew: Der Soldat in der Tundra
Aber die Geschichte hat doch noch einen glücklichen Ausgang. Beinahe traurig dagegen hätte das Schicksal eines Verwundeten geendet, wenn die auf Bergung von Menschen in der Schneewüste abgerichteten Hunde nicht gewesen wären. In Gefahr ist auch der kleine Fährmann, der sein Boot mutig durch den Splitterregen der Flak steuert.
Kinderbuchverlag Berlin 1982
ATB Buch Nr 81
20 April 2023
Astrid Lindgren: Pippi Langstrumpf
Der Kinderbuchverlag Berlin
2. Auflage 1989
ATB Buch Nr. 128
19 Februar 2023
Kolma Maier-Puschi: Teepetepee
Kinderbuchverlag Berlin 1957
Illustrationen Erich Schmitt
ATB Buch Nr 83
15 Februar 2023
Lilo Hardel: Susanne in Märzdorf
Der Kinderbuchverlag Berlin
ATB Alex Taschenbücher
07 Februar 2023
Alan Winnington: Silberhuf
Alan Winningtons beliebte Bücher "Silberhuf" und "Silberhuf zieht in den Krieg" erscheinen nun in einem Band unter dem Titel "Silberhuf".
Der Kinderbuchverlag, Berlin
ATB - Alex Taschenbücher Nr. 95
3. Auflage 1989
06 Februar 2023
Wera und Claus Küchenmeister: Sie nannten ihn Amigo
Walter Meister liegt unter dem sechsten Wagen. Er tastet den Boden des Güterwagens ab und schiebt mit der Schulter eine schon von innen gelockerte Bohle hoch. Während ein Häftling in KZ-Kleidung sich herausgleiten läßt, springen Männer in hochschäftigen Stiefeln und schwarzen Uniformen von den Trittbrettern. Die beiden unter dem Zug pressen sich an den Schotter. Sie halten den Atem an...
Wera und Claus Küchenmeister erzählen spannend und bewegend von einer mutigen Tat im Kampf gegen den Faschismus in Deutschland.
Kinderbuchverlag Berlin 1966
ATB Buch Nr 57










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