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23 Januar 2025

Elfriede Brüning: Rom hauptpostlagernd

Klappentext:
Als die junge deutsche Kunststudentin Ingrid Reimers ihre Studienreise antritt, erfüllt sich ihr sehnlichster Wunsch denn ihr Ziel heißt Rom. Rom die Ewige Stadt, die Sonnenstadt, die Stadt der weiten Plätze, der Museen, der Paläste und der Kirchen.
Eine neue Welt umfängt sie: eine Welt bewahrter, vollendeter Größe. Diese Begegnung mit der Kunst aber wird zu letzter Erfüllung gesteigert durch ihre selbstlose Liebe zu dem Spanier Diego.
Doch nur zu bald offenbart sich ihr auch das andere Rom. Es beginnt der harte Kampf um das tägliche Brot, das durch Stundengeben, Kulissenbemalen und mühselige Opfer für die „höhere Gesellschaft“ verdient werden muß. Und dieses andere Rom ist es auch, das ihr schließlich zum Verhängnis wird.
Ein bewegtes Schicksal zieht an uns vorüber das Leben eines Menschen, dem Liebe und Kunst höchstes Glück gewähren, doch dessen Lauf sich schließt, bevor er sich vollendet.

Elfriede Brüning hegte schon als Schülerin den Wunsch, einmal Schriftstellerin zu werden. Nur wußte sie noch nicht, daß ein weiter Weg zu diesem Ziel führt. Da sie nach der Schulentlassung so bald wie möglich etwas verdienen mußte, lernte sie stenographieren und auf der Maschine tippen. Als Redaktionssekretärin bei einer kleinen filmtechnischen Fachzeitschrift verdiente sie das tägliche Brot. Sehr stolz war sie, als ihre ersten kleinen Beiträge im „12-Uhr- Blatt“ erschienen. Danach wurde sie – achtzehnjährig – Autorin beim „Berliner Tageblatt“. Ein erstes Romanmanuskript entstand, das jedoch verbrannt werden mußte, denn inzwischen war die Nacht der Hitlerzeit hereingebrochen. Um ihre illegale Tätigkeit zu tarnen, schrieb sie problemlose Wald-und-Wiesen-Geschichten. Das erste Buch „... damit du weiterlebst“, dessen Gestaltung Frau Brüning wirklich innerstes Bedürfnis war, konnte erst nach 1945 veröffentlicht werden. In steter Aufeinanderfolge erschienen danach: „Ein Kind für mich allein“, „Vor uns das Leben“, „Regine Haberkorn“ und „Gabriele“.

Schutzumschlag, Einband: Ingo Kirchner

Verlag Neues Leben, Berlin
1. Auflage 1958 

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Elfriede Brüning - Rom hauptpostlagernd

Verlag der Nation, Berlin
Reihe:
Roman für Alle; Nr. 107
1. Auflage 1961

28 April 2023

Günter Görlich: Der Schwarze Peter


 


Peter schließt Blutsbrüderschaft mit Bruno; der treibt ihn in schlimme Verbrechen. Er findet eine Freundin; die verkauft sich. Soll er immer der Schwarze Peter bleiben?


Verlag Neues Leben Berlin 1957

Illustrationen: Ingo Kirchner

Neue Edition für junge Leute

02 November 2022

Gisela Steineckert (Hrsg.): Wenn die Neugier nicht wär... Heitere Lieder aus den Singeklubs (mit Notenheft)

Vorwort

Da die Jugend mit ihrem Singen einiges in Bewegung gebracht hat, lag es nahe, von einer Singebewegung zu sprechen. Schön klingt das Wort nicht, und es wird nicht annähernd der Vielfalt gerecht, die sich hinter dem vierschrötigen Begriff verbirgt.

Es singt und klingt von der Ostsee bis tief, tief in die Wälder Thüringens und noch in den kleinen Dörfern des Erzgebirges. Mecklenburg läßt sich seine Schätze alter Volkskunst ausgraben, und das alltägliche Leben in der DDR liefert unerschöpflichen Stoff für Lieder aller Art. Die jungen Leute sind daraufgekommen, daß Lieder aus konkreten Vorgängen und konkreten poetischen Bildern bestehen. Wirklich, diese Binsenweisheit wurde neu entdeckt. Sie sprechen vom Thema „DDR-konkret“, von neuen Volksliedern, neuen Scherzliedern – meistens aber nennen sie ihre Produktionen einfach nur „Lieder“. Da sie von allem nehmen, was zu gebrauchen ist, fallen die jeweils passenden Genrebezeichnungen allerdings auch den Fachleuten schwer.

Nicht darum geht es hier. In der ersten Zeit gab es viel schrecklich Ernstes unter den jungen Liedermachern. Sie trugen die Probleme der Welt fast ausschließlich dröhnend, anklagend, aufrüttelnd und mahnend vor. Ihre Gesichter waren sehr ernst, und ihre Lieder waren es auch. Jeder weiß, daß es leichter ist, traurig zu stimmen, als zum Lachen zu bringen. Besonders dann, wenn man sich nur der tauglichen Mittel bedienen will. Die ersten Versuche, das Ernste auch einmal heiter zu sagen, trugen die ungehemmte Dankbarkeit des Publikums ein. Sie bewiesen auf praktische Weise, daß sich lachend vieles leichter sagen, manches leichter verändern und das meiste leichter begreifen läßt.

Dabei wollten die jungen Leute nichts von der Größe ihres Anliegens aufgeben. Sie wollten sich in ihren Liedern zeigen als junge Sozialisten, die sich im Sinne Marx' kritisch verhalten, nämlich kritisch gleich vorwärtsweisend.

Was hier gesammelt wurde, stammt aus den heiteren Repertoires der FDJ-Singeklubs, vorgetragen auf vielen öffentlichen Veranstaltungen und während der Werkstattwochen. Um aktuell zu sein, müßte man es wöchentlich ergänzen. Auch muß gesagt werden, daß sich sowohl die Verse als auch die in ihnen gestalteten Haltungen noch in Arbeit befinden. Da sich die Mitglieder der Singeklubs schöpferisch verhalten, nehmen sie kaum etwas unbesehen, und übernehmen selten, ohne es sich mundgerecht zu machen. Wenn sie verändern, tun sie es nicht, um etwas zu glätten, auszubügeln. Im Gegenteil, eher könnte man sagen, sie rauhen es auf – mit der ihnen gemäßen Sprache, dem ihnen gemäßen Ton...

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Inhalt:

Die große Kumpanei

8 .... Der Nihilist
10 .... Der Revoluzzer
12 .... Casey Jones
13 .... An die „Brüder“
14 .... Rot, rot, rot
15 .... Die große Kumpanei
16 .... Über Prag nachdenken
17 .... Lyndon Johnson
18 .... David und Goliath
19 .... Lied vom CIA

Immer nur bei dir

22 .... Du liebst das Feuer
22 .... Zwei Stunden vierzig Minuten
23 .... Lied an meine Straße
24 .... Ungarisches Stundenlied
26 .... Pjotrsilie
27 .... Fohlen holen
27 .... Von der Liebe
28 .... Trude
30 .... Sieben Meter Brennholz
31 .... Gänge durch den garten
32 .... Lied vom Apfelbaum
34 .... Davon, was diesem und auch jenem Mädchen beim Wäscheaufhängen passieren kann
36 .... Der Wind
38 .... Schneemannsliebe Neuigkeiten
38 .... Afüllunk
39 .... Es war mal ein Mädchen
40 .... Atte catte nova
41 .... Ich weiß von einem Tralala
42 .... Ich bleib dabei
42 .... Ode der Eva
44 .... Lied vom Feuertod einer lieben, guten Tante
46 .... Zart soll es bleiben
47 .... Immer nur bei dir

Tandaradei und solala

50 .... Frühlingsnacht
51 .... Wie komm' ich denn zur Tür herein
52 .... Quieselchen
54 .... Under der linden
55 .... Tumbalalaika
56 .... Phyllis
58 .... Twe Ossen, twe Kälwer
58 .... Frühlingslied
59 .... Vom Bauern und seiner Frau
60 .... Der alte Trinker
64 .... Heut singt ein Singeklub
65 .... Limericks
66 .... Knüpflied auf eine Unruhstifterin
68 .... Das schöne Haus
70 .... Irrtümer
72 .... Chanson triste
72.... Kleine politische Lehre für den Hausgebrauch
74 .... Hey li lee lo
75 .... Unter vier Augen
76 .... Die sieben Sachen
79 .... Zwischenfall
80 .... Ballade vom großen Hut
81 .... Robinsone
83 .... Schema für die Anfertigung eines sonnigen Liedes über den Weg in die Zukunft
84 .... Kleine Frage
86 .... Stolz lacht das Pferd
86 .... Vagel Kran
87 .... Lied vom Schiffbau
87 .... Wir sitzen auf Hochhäusern
88 .... Von Hiring, Aal und Kabeljau
89 .... Verbesserungsvorschlag
90 .... Ewige Sonne
90 .... Der elektrische Strom
92 .... Privat
93 .... Blumen für die Hausgemeinschaft

Eulenspiegel Verlag, Berlin
1. Auflage, 1970
Illustrationen von Ingo Kirchner

 

10 August 2021

Ruth Werner: Ein ungewöhnliches Mädchen

Einband der 1. bis 10.Auflage
Schutzumschlag, Einband: Ingo Kirchner
Vera, das Kind reicher Eitern, ist so scheu, daß sie sich unter einen Sessel verkriecht, damit sie keiner sehen kann. Gerd, der Nachbarsjunge, verspricht sie zu heiraten, falls sie niemanden anders finden kann. Ihre ersten Schuljahre fallen in die Zeit des Weltkrieges 1914 bis 1918. Als sie ihre Lehre in einer Berliner Buchhandlung beginnt, erschüttert sie der Unterschied Zwischen ihrem bisherigen behüteten Dasein und dem, was sie nun erlebt.
Nachdem „Zwiebel“, der Chef, immer wieder Überstunden verlangt, begehrt sie zum erstenmal auf.
Ernst Bohlig, der Packer, Fritz, der frühere Bauarbeiter, Hanna, die von trockenen Schrippen lebt, und Veras ausgeprägter Gerechtigkeitssinn helfen ihr, den richtigen Weg zu erkennen. „Bist du wahnsinnig", sägt ihre verwöhnte und elegante Mutter, als sie heraus findet, daß sich die Siebzehnjährige der kommunistischen Jugend angeschlossen hat.
 

 

 

Einband ab 11. Auflage
Illustration von Werner Ruhner
Es ist doch schön, daß ich nicht mehr zur Schule muß, denkt Vera am ersten Tag ihrer Lehrzeit. Aber bald hat sie das tägliche Bücherabstauben für die "Zwiebel" satt. Auf Wunsch ihres Vaters - des angesehenen Professors Storm - soll Vera bei Herrn Siebert in der Buchhandlung für Wissenschaften und schöne Literatur von der Pike auf lernen. Aber die Eltern sind mit ihr nicht zufrieden. Und Gerd, der versprochen hat, sie zu heiraten, falls sie keinen anderen findet, muß oft seine Abende allein verbringen, weil sein Mädchen keine Zeit hat. Im Hinterzimmer der verhaßten Buchhandlung ist Vera Menschen begegnet, die ein ganz anderes Leben führen als sie: Hanna, die sich zum Frühstück nur trockene Schrippen leisten kann, und Ilse, die trotz aller Anstrengungen nicht zum Heiraten kommt. Vera will wissen, warum das alles so ist, und niemand kann sie davon abhalten, den Dingen auf den Grund zu gehen.

 

 

 

Verlag Neues Leben, Berlin

1. Auflage 1958
2. unverä. Auflage 1958
3. unverä. Auflage 1959 (Sonderausgabe für Die Kleine Jugendbibliothek)
4. unverä. Auflage 1959
5. unverä. Auflage 1959
6. unverä. Auflage 1960
7. unverä. Auflage 1960
8. unverä. Auflage 1961
9. überarb. Auflage 1964
10. Auflage 1966
[ab 11. Aufl. in der Reihe "Neue Edition für junge Leute"]
11. Auflage 1971
12. Auflage 1974
13. Auflage 1977
14. Auflage 1982
15. Auflage 1984
16. Auflage 1986
17. Auflage 1988



12 Juni 2020

Michel-Aimé Baudouy: Bruno, König der Berge



Niève und Noel leben auf Berghöfen hoch oben in den Pyrenäen. Eines Tages findet Niève ein Bärenjunges, dem gewissenlose Bärenfänger die Mutter geraubt hatten. Sie zieht es auf, und Bruno, wie sie den Bären nennt, wird zutraulich und anhänglich. Aber plötzlich ist er verschwunden. Niève sucht Rat bei ihrem Freund Noel. Er hat einen ganz bestimmten Verdacht: Die Schmugglerbande, die seit Wochen die Bewohner der Berhöfe in den Pyrenäen in Unruhe und Schrecken versetzt, könnte Bruno eingefangen haben. Aber was wollen sie mit dem jungen Bären?

Niève und Noel begeben sich in Gefahren, um hinter das Geheimnis der Bande zu kommen. Sie finden Bruno wieder, und ihre Freundschaft hat eine Bewährungsprobe bestanden.

Verlag Neues Leben Berlin 1967
Titel der französischen Originalausgabe: Bruno, Roi de la Montagne
Aus dem Französischen übersetzt von Bruno Pasch
Diese Erzählung erscheint mit freundlicher Genehmigung des Verlages Sauerländer, Aarau und Frankfurt am Main
Illustrationen von Ingo Kirchner
Kompaß-Bücherei Band 108