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18 Juni 2025

Jules Verne: Reise zum Mittelpunkt der Erde

Zum Inhalt (Quelle: Wikipedia)
Die Reise zum Mittelpunkt der Erde (Voyage au centre de la terre) ist einer der bekanntesten Romane des französischen Schriftstellers Jules Verne. Der Roman ist eine fantastische Erzählung über eine zweimonatige Reise, in der unter der Erdoberfläche die Distanz von 5000 Kilometern zwischen einem isländischen und einem italienischen Vulkan zurückgelegt wird. Da diese fiktive Reise als wissenschaftliche Expedition begonnen und immer wieder durch die Diskussion wissenschaftlicher Hypothesen geprägt wird, lässt sich dieser Roman als einer der ersten dem Genre der Science-Fiction zuordnen.

Nach einer im Jahre 1901 erschienenen Ausgabe neu bearbeitet
Nachwort von Herbert Pfaffe und Heinz Schulz

Schutzumschlag, Einband, Zeichnungen von Alfred Will
Für Leser von 13 Jahren an

Der Kinderbuchverlag, Berlin
1. Auflage 1954 [1.-21. Tsd.]
2. Auflage 1955 [22.-41. Tsd.]
3. Auflage 1957

19 April 2024

Oswald Levett: Verirrt in den Zeiten


Klappentext:

Am andern Montag nach Peter und Paul, das war am 9. Juli des Jahres 1632, erschien plötzlich in dem Hause eines Ratsherrn von Ansbach ein Mann, den niemand zuvor eintreten, den überhaupt niemand weit und breit je zuvor gesehen hatte. Seine Tracht war völlig unbekannt, nicht nur in Deutschland, sondern auch in fremden Ländern. Die Sprache, die er redete, gleicht sie auch der deutschen, klang fremd und war zum großen Teile unverständlich. Der Mann behauptete, er stamme aus dem neunzehnten Jahrhundert, habe in dieser Zeit gelebt bis zum Jahre 1906 und sei nun rückversetzt worden. Des Dreißigjährigen Krieges Dauer und Ausgang und alle großen Weltbegebenheiten sagte er aufs genaueste voraus. Auch baute er Maschinen, die mächtige Wunder wirkten. Rätselhaft wie sein Erscheinen war sein Ende und grauenvoll.

Umschlag- und Einbandentwurf: Erika Baarmann

Verlag Das Neue Berlin, Berlin
1. Auflage 1984  

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Einband: Regine Schulz

Verlag Das Neue Berlin, Berlin
Reihe:
SF-Utopia
1. Auflage 1985

21 April 2023

Angela und Karlheinz Steinmüller: Pulaster - Roman eines Planeten

Angela und Karlheinz Steinmüller, sie Mathematikerin, er Physiker und promovierter Philosoph, beide freischaffende Schriftsteller aus Berlin, schildern in ihrem neuen Roman die Abenteuer des Weltraumtechnikers Fabius Grosser, den es in die faszinierende Sumpfwelt Pulasters verschlagen hat. Hart treffen hier die Gegensätze aufeinander; vernunftbegabte Saurier, deren Entwicklung in der Steinzeit stagniert, und die irdische Raumflotte ringen um die Zukunft des Planeten.

Verlag Neues Leben
 

08 Juni 2022

Michael Szameit: Alarm im Tunnel Transterra

Emanuel Pyron, stellvertretender Unterinspektor für Raumsicherheit, hat den Tunnel TRANSTERRA materiefrei gemeldet. Doch unvermittelt taucht scheinbar aus dem Nichts ein gewaltiger Brocken auf, tödliche Gefahr für die sechshundert Expeditionsschiffe der Formation HELIOS, die in wenigen Tagen diese Einflugschneise zur Erde passieren soll. Rettung könnte Magister Spinks mit seinem neuen Raumkreuzer bringen, aber Spinks stammt aus Korenth, jenem Staatengebilde, in dem auf grausame Weise künstliche Menschen gezüchtet werden. Mit zwiespältigen Gefühlen begibt sich Pyron an Bord des Korenthers. Und dann überschlagen sich die Ereignisse. Zwei gefährliche Flughunde operieren im Einsatzgebiet, auch ist da plötzlich ein fremdes Raumschiff, und eine Gravitationsfront schüttelt den Kreuzer durch. Erst viel später begreift Pyron die Zusammenhänge des dramatischen Geschehens, das nicht nur in seinem und Spinks' Leben gravierende Spuren hinterläßt.

Michael Szameit, Jahrgang 1950, wohnt in Markkleeberg. Nach Abitur und Facharbeiterausbildung als Elektromechaniker mehrere Semester Physikstudium, danach Tonassistent, Regievolontär, später Leiter eines Tonstudios, ab 1981 Lektoratsmitarbeiter, seit 1984 freischaffender Schriftsteller.

Verlag Neues Leben Berlin
Kompaß-Bücherei Band 358
 

23 September 2021

Henrik Stangerup: Der Mann, der schuldig sein wollte


 Ein Mann klagt sich des Mordes an. Torben, der einstmals erfolgreiche Schriftsteller, hat seine Frau umgebracht – im Affekt zwar und unter der Einwirkung von Alkohol, aber er will seine Schuld sühnen. Doch niemand nimmt ihn ernst, denn den Begriff der „persönlichen Verantwortung“ gibt es nicht mehr. Er ist frei und soll weiterleben wie bisher – ein Angepaßter und Manipulierter, der seine Aggressionen durch Gruppentherapie abreagiert und ansonsten einen unbefriedigenden Job versieht. Das Erziehungsrecht für seinen Sohn büßt er jedoch ein, denn wer sich nicht normgerecht verhält, dem wird das „Kinderzertifikat“ entzogen. So verzweifelt sich Torben auch nach einem Menschen sehnt, der ihm den Mord glaubt und ihn somit als ein für sein Tun verantwortliches Individuum akzeptiert, seine Suche bleibt erfolglos. Erst im „Glückspark“, der Spezialabteilung einer psychiatrischen Anstalt, findet er eine Möglichkeit, sein Ich zu realisieren.

Ein ebenso unterhaltsamer wie kritischer Science-Fiction-Roman, der die Vision von einer harmonischen monopolistischen Zukunftsgesellschaft ad absurdum führt.

VEB Hinstorff Verlag Rostock, 1976

25 Juni 2020

Reinhardt O. Hahn und Klaus-Dieter Loetzke: „Noah II“



Am Ende des 21. Jahrhunderts ist ein Raumschiff in geheimer Mission unterwegs ins Weltall. Das Ziel ist Noah II – ein rätselhafter, der Erde entflohener Raumkörper. Nur wenige Spezialisten und die Besatzung der Raumkugel wissen um die Gefährlichkeit des Auftrags – und Babette, die daheimgebliebene Tochter des Raumpiloten Fourier. Unter den Aufzeichnungen ihres Vaters findet sie 40 Jahre alte Erinnerungen eines Klons, eines genetisch duplizierten Menschen. In der letzten großen Krisenperiode der Erde war dieser Mann aus einem Geheimlabor eines amerikanischen Großkonzerns geflohen, der sich mit Genmanipulierung und der Züchtung willenloser Killer befasste. Der spannende Bericht seiner abenteuerlichen Flucht beleuchtet nicht nur ein groß angelegtes Verbrecherprojekt, sondern erleichtert auch, Jahrzehnte später, die endgültige Auseinandersetzung mit dem geheimnisvollen Raumkörper Noah II.

Mitteldeutscher Verlag, Halle, Leipzig, 1989

Bernd Hartmann: „Die Jupiter“



Robert Claire weiß nicht einmal ungefähr, was auf ihn zukommt, als er von der Erde aus in fast geheimer Mission in Richtung Jupiter geschickt wird. Neben Professor Abele, der die Arbeitsstation im Weltraum seit lamgem selbstbewusst und erfolgreich leitet, gibt es dort auch Larson, den Kyborg, der sich größten Gefahren aussetzt, um die Menschen von seiner Wahrheit über die MEWACONS zu überzeugen. Sollte er recht haben, dass diese Gebilde, aus denen der für die Energiebasis des Heimatplaneten so wichtige metallische Wasserstoff gewonnen wird, einer Zivilisation angehören, hätte das dramatische Folgen für die Menschheit …
Unterhaltsam, anschaulich und mit phantasievoller Sachkenntnis erzählt der Autor von abenteuerlichen, couragierten Unternehmungen und den erstaunlichen Lebensformen einer fremdartigen, möglichen Intelligenz.

Mitteldeutscher Verlag, Halle, Leipzig, 1989
U-Reihe, Science-fiction-Roman