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12 Februar 2024

Manfred Knoll: Wintertouristik – Rodelhänge, Skigelände, Wanderziele

EIN WORT ZUVOR
Der Wintersport hatte bei uns gewiß schon Freunde, als gegen Ende des vorigen Jahrhunderts das Fortbewegungsmittel Ski von Norwegen nach Mitteleuropa gelangte, von wo es sich schließlich über die ganze Welt verbreitete. Und heute bedarf es gar nicht erst des medizinischen Hinweises, daß Urlaubstage und aktive Freizeitgestaltung in der winterlichen Natur von höherem Erholungswert sind als solche im Sommer; die Zahl derer, die mit Ski oder Rodelschlitten oder schlicht als sogenannte Fußwanderer dem Schnee entgegenstreben, kaum daß das erste Weiß die Erde bedeckt, ist auch ohne das beträchtlich. Besonders in den Schulferienzeiten und an den Wochenenden erweist sie sich gelegentlich als so groß, daß das Aufnahmevermögen so mancher namhafter Wintererholungsorte erreicht, ja überfordert ist.
Ein solcher Zuspruch hat seinen Grund vor allem natürlich in der Freude am Anblick der verschneiten Natur, die uns Landschaft in einer völlig anderen Weise erleben läßt als in den übrigen Jahreszeiten; Grund auch in dem Spaß, den das flinke Dahingleiten auf den glatten Brettern bereitet; und Grund sicherlich in der schon erwähnten medizinischen Erkenntnis, denn wer empfindet höhe- res körperliches Leistungsvermögen und gesteigerte Widerstandskraft nicht als etwas sehr Angenehmes? Der Winter regt uns in der Tat viel stärker an, in Bewegung zu bleiben. Mit mehrfachem Nutzen: Das wirkt den gesundheitlich nachteiligen Folgen unserer viel zu bewegungsarmen Lebensweise entgegen, wir pumpen uns beim Bewegen in freier Natur, an der frischen Winterluft viel intensiver mit Sauerstoff voll, der beim winterlichen Aufenthalt meist in geschlossenen Räumen nur mangelhaft zu haben ist, und obendrein fördern die Kältereize die Hautdurchblutung.
Das bringt Gewinn an Wohlbefinden und Gesundheit, und dieser ist in der DDR keineswegs nur von privatem Interesse. Es kommt nicht von ungefähr, daß auf ihrem Territorium Wintertouristik, Wintererholung, Wintersport ihre größte Anhängerschar in den letzten dreieinhalb Jahrzehnten hinzugewonnen haben, just in dem Zeitraum seit Gründung der Republik: seit die Erholungsmöglichkeiten, auch die winterlichen, absichtsvoll, planmäßig und kontinuierlich ausgebaut worden sind; angefangen damit, daß Erholung als ein Recht für alle Bürger in der Verfassung festgeschrieben wurde, bis hin zu den so vielgestaltigen staatlichen Maßnahmen, mit denen dieses Recht verwirklicht wird. Sie sind Teil des erklärten Sozialpolitischen Programms, gerichtet auf das wachsende materielle und kulturelle Lebensniveau des ganzen Volkes.
Und so wächst auch die Zahl der Freunde von Wintertouristik und Wintersport weiter und eilt – trotz oder eigentlich wegen – der gewachsenen Möglichkeiten ihnen noch immer voraus. Das war einer der Gründe, diesen thematischen Ratgeber für die Wintertouristik zusammenzustellen. Er soll ein Kompendium nicht nur der traditionellen Wintersportorte sein, sondern soll gleichermaßen auf eine Vielzahl weiterer Orte in den Wintererholungsgebieten der DDR aufmerksam machen, die – zunächst wenigstens von den natürlichen Bedingungen her – einen Wintertourismus und Winterfreizeitsport ermöglichen. Das könnte beitragen, überlaufene Orte entlasten zu helfen, zum Vorteil aller Beteiligten. Es kann außerdem für manchen Touristen eine kürzere Anreise zum Skihang bedeuten, was besonders im Rahmen der Wochenend- und Naherholung günstig wäre. Wenn es außerdem beitrüge, in den „neuen“ Wintererholungsorten selber Impulse auszulösen zu ihrer weiteren Erschließung für den Wintertourismus, im Sinne des weiteren Ausbaus der Erholungsmöglichkeiten dann wäre das ein besonders erfreulicher Effekt.
Es ist angestrebt worden, möglichst alle in Frage kommenden Orte zu erfassen. Verlag und Autor sind sich aber einig, daß ein Maximum ganz sicherlich noch nicht erreicht ist. Die Vielzahl der Orte machte es unumgänglich, die Darstellungsweise knapp zu halten und bei der Auswahl der Fakten sich auf die speziell wintertouristisch wesentlichsten zu beschränken. Dem Autor ist bewußt, daß zum Beispiel der Verzicht auf Angaben zu einzelnen Sehenswürdigkeiten als Lücke empfunden werden könnte, und verweist auf die deshalb aufgenommene Übersicht über die zahlreichen weiterführenden Publikationen des VEB Tourist Verlag. Besonderer Dank gebührt Herrn MR Dr. med. Rolf Künzel, Oberwiesenthal, für das Einverständnis, seinen Beitrag über Skihangprobleme in dieses Buch aufzunehmen. Dank für wertvolle Hinweise beziehungsweise für Manuskriptdurchsicht gilt auch Herrn Ing. Gerhard Böttger, Eisenach, Mitglied der Zentralen Kommission für Skilehrer beim Staatssekretariat für Körperkultur und Sport, Herrn Dr. med. Harald Runge, Oberwiesenthal, Mitglied des Präsidiums des Deutschen Skiläuferverbandes der DDR, und Herrn Jochen Seifert, Sebnitz, Vorsitzender der Kommission Bergunfalldienst des Präsidiums des Deutschen Roten Kreuzes der DDR. Bei den Fakten zu den einzelnen Orten stützten wir uns auf Angaben der örtlichen Räte, denen dafür wie auch für eine letzte Überprüfung des Manuskripts herzlich gedankt sei. Angesichts der dynamischen Entwicklung in der DDR ist jedoch eine den neuesten Stand wiedergebende Genauigkeit bis in jede Einzelheit kaum zu erreichen. Verlag und Autor sind deshalb für jeden Hinweis zur Verbesserung unseres Titels „Wintertouristik“ dankbar.
Berlin, Frühjahr 1983
Verlag und Autor

Inhalt:
Ein Wort zuvor ...... 7
Benutzungshinweise ...... 10
Unterwegs auf Wintertour - Tips zu Vorbereitung, Ausrüstung und Verhalten ...... 12
Das Alpine Notsignal ...... 28
Richtig gewachst ist halb gefahren - Wachsen und Aufbewahren der Skier ...... 31
Auf Loipen und Pisten - Verkehrsregeln und Verkehrszeichen für Skiläufer ...... 36
Schleppliftfahren will verstanden sein - Schleppliftregeln ...... 44
Skihangprobleme - Von Skiunfällen, ihren Ursachen und wie man ihnen vorbeugt ...... 46
Helfen ist jedermanns Pflicht - Erste Hilfe im Wintersport ...... 49
Retter aus der Not - Stationen des Bergunfalldienstes ...... 61
Thüringer Wald und Thüringer Schiefergebirge - mit Rhön und Frankenwald ...... 65
Erzgebirge und Vogtland - mit Fichtelgebirge ...... 121
Zittauer Gebirge und Lausitzer Bergland - mit Sächsischer Schweiz ...... 187
Harz - mit Kyffhäuser ...... 195
Grenzübergänge in die ČSSR ...... 209
Veranstaltungen - Auswahl......  210
Wanderkarten und weiterführende Literatur ...... 213
Ortsregister ...... 217

VEB Tourist Verlag, Berlin/Leipzig
1. Auflage 1984
2. durges. Auflage 1986

12 Juli 2023

Hans-Joachim Giersberg, Hartmut Knitter: Potsdam – Stadtführer-Atlas

Vorwort - Geographische Lage - Geschichte Potsdams: Von der preußischen Residenz – zur heutigen Bezirksstadt - Bedeutung für Wissenschaft und Industrie - Sehenswürdigkeiten: Stadtzentrum - Holländisches Viertel - Russische Siedlung Alexandrowka - Schlösser und Garten von Sanssouci - Pfingstberg - Neuer Garten und Schloß Cecilienhof - Potsdam-Babelsberg - Museen - Theater, Kulturhäuser und Klubs - Konzerte und Filmtheater - Sportstätten und Bäder - Ausflugsziele in der Umgebung - Stadtrundfahrten - Verkehrshinweise - Parkplätze - Tankstellen - Auskunft und Übernachtung - Gaststätten und Cafes - Dienstleistungen - Kartenteil: 16 Seiten Stadtplan, 2 Lagepläne und Umgebungsübersicht

Buchanfang
Vorschläge für die Stadtbesichtigung
Potsdam gehört mit seinen Schlössern und Gärten sowie den zahlreichen historischen Baudenkmalen zu den wichtigsten Kunststätten der DDR. Millionen Besucher des In- und Auslandes kommen jährlich in diese Stadt.
Unser Stadtführeratlas will Ihnen beim Zurechtfinden in der Stadt und ihrer Umgebung eine Hilfe und für die Gestaltung Ihres Aufenthaltes ein kundiger Ratgeber sein. Vor allem wendet er sich an diejenigen, die die Stadt, ihre Geschichte und insbesondere ihre Sehenswürdigkeiten kennenlernen wollen.
Der Rundgang durch die Innenstadt, den wir Ihnen vorschlagen, sollte immer am Alten Markt beginnen; dort befand sich die Keimzelle der Stadt Potsdam. Das alte Rathaus (heute Kulturhaus Hans Marchwitza), der barocke Marstall seit 1981 Heimstatt des Filmmuseums der DDR, sowie die Nikolaikirche Schinkels sind Zeugnisse der vielfältigen künstlerisch qualitätsvollen Bautätigkeit Potsdams. Vom Alten Markt geht die Wanderung durch die Friedrich-Ebert- Straße über den Platz der Einheit bis in die Klement-Gottwald-Straße. Dieser in den letzten Jahren rekonstruierte über 700 m lange Straßenzug ist die Hauptgeschäftsstraße der Stadt und endet am Platz der Nationen mit dem barocken Brandenburger Tor. Von hier aus erreicht man in wenigen Minuten den Park Sanssouci, den Sie bei einem kürzeren Aufenthalt in seinem östlichen Teil mit dem Schloß, der Bildergalerie und dem Chinesischen Teehaus kennenlernen können.
Weilen Sie mehrere Tage in der Stadt, wären einige nach Ihren speziellen Interessen ausgewählte Objekte und Touren denkbar. So empfiehlt sich ein Besuch der Historischen Gedenkstätte des Potsdamer Abkommens, Schloß Cecilienhof, und des Armeemuseums Potsdam .....


Grafiken: Eberhard Löbel, nach Fotovorlagen von Klaus Bergmann

VEB Tourist Verlag, Berlin/Leipzig
Tourist Stadtführer-Atlas

1. Auflage 1978
2. Auflage 1979
3. verb. Auflage 1982
4. Auflage 1984
5. Auflage 1985

08 Juli 2023

Karl Lemke: Tiergärten – Zoos, Aquarien, Wildgehege

Der thematische Reiseführer gibt einen Überblick über die kulturhistorische Entwicklung der Tiergärten, berichtet von Funktion und Aufgaben der Tiergärten in der Gegenwart und stellt alle tiergärtnerischen Einrichtungen unseres Landes vor.
Die Tiergärten werden in alphabetischer Reihenfolge der Orte, in denen sie vorkommen, nach einem einheitlichen Schema – Lage, Bedeutung, Geschichte, Tierbestand, kulturelle Sehenswürdigkeiten und gastronomische Einrichtungen beschrieben. Ausführlich wird anhand der Rundgangbeschreibungen und über 50 Lageskizzen der größten Einrichtungen eine gute Orientierung beim Zoobesuch ermöglicht.
Praktische Tips für die Tierfotografie, ausführliche Register sowie über 100 Farbfotos ergänzen dieses thematische Sachbuch ebenso wie der Kartenanhang Weitere „Sehenswürdigkeiten an Ihrem Reiseweg“.

Vorwort
In der Freizeit zieht es fast jedermann magnetisch ins Grüne. Man möchte ein Stück Natur einfangen, jede Stunde sinnvoll – beglückend nutzen. Was bietet da mehr, als heimische, aber auch exotische Tiere in reizvollen Park- und Gartenanlagen aus der Nähe schauen, belauschen, erleben zu können?
Neben den 9 großen Zoologischen Gärten werden in dem Buch 103 weitere tiergärtnerische Einrichtungen unseres Landes behandelt. In den letzten Jahren entstanden, sind sie oft nicht einmal Ortsansässigen bekannt. Über jede Einrichtung erfährt der Leser alles Wissenswerte wie Lage, Größe, Tierbestand, besondere Attraktionen bis hin zu Kultur- und Gaststätten sowie einem empfehlenswerten, meist noch kartenmäßig dargestellten Rundgang. Ein alphabetisches Tiernamenregister und das Kapitel „Zootiere vorgestellt“ informieren über die wichtigsten Zoobewohner. Was den Zoo- und Tiergartenbesucher noch interessiert, vermitteln einleitende Kapitel und die „Praktischen Hinweise“. So möchte der Tourist-Führer helfen, das Freizeitparadies Zoo und Tiergarten in seiner bunten Vielfalt, mit seinen offenen Schätzen und verborgenen Kleinoden voll zu erschließen.
Ich danke vielen Leitern und Mitarbeitern tiergärtnerischer Einrichtungen, die meine Arbeit engagiert unterstützt haben, sowie dem VEB Tourist Verlag für die vorzügliche Ausstattung des Buches.
Usadel, Januar 1983
Dr. Karl Lemke


Inhalt
Vorwort ..... 5
Benutzungshinweise ..... 7
Wildtierhaltung einst und jetzt ..... 9
    Kulturgeschichtliches ..... 10
    Tiergärten heute ..... 16
    Wildtiere in Menschenhand ..... 21
Tiergärten von A bis Z ..... 37
Praktische Hinweise ..... 189
    Im Tiergarten zu Gast - Verhaltenstips ..... 190
    Auf Fotopirsch ..... 194
    Zootiere vorgestellt ..... 197
Literaturauswahl ..... 239
Verzeichnis der Abkürzungen und Zeichenerklärung ..... 241
Personenregister ..... 243
Sachregister ..... 244
Tiernamenregister ..... 247
Kartenanhang: Sehenswürdigkeiten an Ihrem Reiseweg

VEB Tourist Verlag, Berlin/Leipzig
Tourist-Führer

1. Auflage 1985
2. Auflage 1987

Herbert Greiner-Mai, Wolfgang Schneider, Horst H. Müller: Literatur – Dichter, Stätten, Episoden

In 227 alphabetisch geordneten Städten und Gemeinden stößt man auf nahezu 700 Literaten der Vergangenheit und erfährt auf neuartige Weise von ihrer Wirksamkeit. 100 Farbfotos vermitteln einen Eindruck von den zahlreichen literarischen Museen und Gedenkstätten. Das Auffinden der Erinnerungsstätten erleichtern 4 DDR-Übersichten, 8 Stadtplanausschnitte und 11 Lagepläne, ein 24seitiger Kartenanhang informiert über weitere „Sehenswürdigkeiten an Ihrem Reiseweg“.

Vorwort
Für den literarisch interessierten Touristen ist es reizvoll und erkenntnisfördernd zugleich, Dichter an ihren Wirkungsorten zu erleben, historische Landschaften mit den Augen eines Schriftstellers gleichsam neu zu sehen.
Der Tourist-Führer Literatur geht den Spuren von Autoren der Vergangenheit in 211 literarhistorisch bedeutsamen Orten der DDR nach. Erstmals liegt mit ihm ein geschlossener Wegweiser zu Dichtern und den Stätten ihres Daseins und Wirkens vor: literarischen Museen und Gedenkstätten, Wohnhäusern, Denkmalen, Gräbern sowie Literaturarchiven, Bibliotheken und anderem mehr.
Autorenkollektiv und Verlag danken all den literarischen Museen, Gedenkstätten, Archiven und anderen Einrichtungen, vor allem dem Institut für Denkmalpflege sowie den örtlichen Räten, die durch ihre freundliche Unterstützung und zweckdienlichen Hinweise das Zustandekommen des Buches gefördert haben. Besonderer Dank gebührt Herrn Prof. Dr. Gerhard Steiner, Berlin, der durch seine gutachterlichen Ratschläge die Entwicklung dieses literarischen Führers unterstützt hat.
Um ständige Verbesserung des Buches bemüht, sind Autorenkollektiv und Verlag dankbar für weitere konkrete Hinweise.
Weimar und Berlin, Herbst 1984

Inhalt
Vorwort ..... 5
Benutzungshinweise ..... 7
Einführung ..... 9
Orte von A - Z ..... 10
„Wir reisen alle ...“ - Dichter über das Reisen ..... 250
Praktische Hinweise ..... 251
Literarische Museen und Gedenkstätten ..... 251
Bibliotheken und Archive ..... 254
Theater mit eigenen Ensembles ..... 257
Quellenverzeichnis ..... 259
Ortsregister ..... 260
Personenregister ..... 265
Ergänzungen ..... 277
Bildautorennachweis ..... 280
Kartenanhang „Sehenswürdigkeiten an Ihrem Reiseweg"

VEB Tourist Verlag, Berlin/Leipzig
Tourist-Führer

1. Auflage 1985
2. Auflage 1988

07 Juli 2023

Hans Müller: Dome, Kirchen, Klöster – Kunstwerke aus zehn Jahrhunderten

Dome, Kirchen und Klöster gehören zu den besonderen, mit hohem gesellschaftlichem und finanziellem Aufwand erhaltenen bzw. rekonstruierten Sehenswürdigkeiten der DDR. Ihre Architektur, die wertvolle Innenausstattung sowie ihre Bedeutung als Zeugnisse der Geschichte machen sie zum Anziehungspunkt vieler Touristen des In- und Auslandes.
Dieser thematische Reiseführer gibt in Text, Bild und Karte einen Überblick über den Bestand an baukünstlerisch und historisch bedeutsamen Sakralbauten auf dem Gebiet der DDR und stellt die für den Touristen interessantesten Objekte vor.
Für die Darstellung wurde das „A bis Z“- Prinzip gewählt; eine bezirksweise Zuordnung findet der Benutzer neben einem ausführlichen Sach- und Personenregister im Anhang des Buches sowie u. a. Erläuterungen zu Gewölbeformen und Kapitellen der verschiedenen Stilepochen. Am Schluß werden in einer 24 Blatt umfassenden Karte „Weitere Sehenswürdigkeiten an Ihrem Reiseweg“ gezeigt.

Einführung
Fast vor genau vor einem Jahrtausend befand sich die älteste in unserem Land erhalten gebliebene Kirche im Baau – die Stiftskirche Gernrode.
Sicher gab es vorher schon Gebäude aus Holz oder auch Stein für die Ausübung christlicher gottesdienstlicher Handlungen. Doch wir wissen kaum etwas über sie, denn noch war die Region zwischen Harz und Oder, Ostsee und den Mittelgebirgen ohne schriftlich bezeugte Geschichte. Erst mit den karolingischen Kundschaftstrupps kamen fränkische und sächsische Christen in das von slawischen Stämmen dünn besiedelte Land. Noch einmal ein Jahrhundert verging, bis sich das Feudalsystem zu festigen begann und die ottonischen Kaiser und Kirchenherren an die Kolonisation, die Besiedelung und Christianisierung des Landes gingen. Die sich nun anschließenden großen gesellschaftlichen Entwicklungsetappen bis herauf an die Schwelle unserer Gegenwart überlagerte die christliche Weltanschauung als prägende kulturelle Kraft. Die Kirchenbauten wurden zu ihren Symbolen. Immer wieder paßten sie sich in ihrem Aufbau und ihren Einzelformen dem Neuen an, das menschlicher Geist und menschliche Schöpferkraft hervorbrachten. So wuchsen im Mittelalter ihre Türme bis zu hundert Metern empor, brachte innen die Renaissance formenreiche und reizvoll vielgestaltige Ausstattungen, überspannten im 18. Jh. gewaltige barocke Kuppeln und Hauben Räume und Türme. Die kirchlichen Bildwerke zeigen vom frühen Mittelalter an immer wieder den Menschen und seine Versuche zur Bekämpfung und Überwindung des ihn Bedrohenden in der von ihm selbst geschaffenen Gesellschaft. Renaissance und vor allem Barock brachten eine künstlerische Bereicherung und schließlich die grandiose Entfaltung auch kirchlichen Bauens und sakraler Bilder. Erst als sich mit der industriellen Revolution des 19. Jh. die „Kathedralen der Technik“, die Fabriken und Schlote, Bahnhofshallen und Verkehrskatakomben der Millionenstädte ausbreiteten, verloren die Kirchen das, was sie einst dem Menschen bedeutet hatten: Ihren Vorrang als gesellschaftliche Zentren, ihre siedlungs- und landschaftsprägende Stellung in Städten und Dörfern.
Über ein Jahrtausend Geschichte verlebendigt sich zu einem beachtlichen Teil in den Kirchenbauten. In der großen Mehrzahl sind sie Kunstwerke, geschmückt mit den Bildzeugnissen fast aller Geschichtsepochen. .....

Inhalt
Einführung ..... 5
Orte von A bis Z ..... 20
Sachworterklärungen ..... 272
Weiterführende Literatur ..... 285
Personenregister ..... 287
Bezirkliche Zuordnung der Orte ..... 304
Kartenanhang:
Sehenswürdigkeiten an Ihrem Reiseweg ..... 313

VEB Tourist Verlag, Berlin/Leipzig
Tourist-Führer

1. Auflage 1984
2. durchges. Auflage 1986
3. Auflage 1989
4. Auflage 1990

Karl Lemke, Hartmut Müller: Naturdenkmale – Bäume, Felsen. Wasserfälle

Felsen, Findlinge, Wasserfälle, alte Bäume, geschützte Pflanzen und Tiere – insgesamt mehr als 500 Naturdenkmale – und einige touristisch erschlossene Naturschutzgebiete werden in diesem thematischen Reiseführer vorgestellt.
In seinen Einführungen informiert er über die Entwicklung des Naturschutzes und die Darstellung von Naturdenkmalen in Dichtung, Sage und bildender Kunst. Neben vielen weniger bekannten Objekten werden in den über 300 alphabetisch geordneten Ortsbeschreibungen auch so populäre wie der Königsstuhl auf Rügen behandelt.
Zahlreiche praktische Hinweise, vor allem zum Verhalten in der Natur, bei Beobachtungen der Tier- und Pflanzenwelt, sowie Erläuterungen geologischer Begriffe ergänzen die Texte. Einen Eindruck von der Schönheit und der Vielfalt der Naturdenkmale vermitteln annähernd 100 Farbfotos und 13 Farbtafeln; zur besseren Orientierung sind dem Buch 48 Textkarten und der Kartenanhang „Sehenswürdigkeiten an Ihrem Reiseweg“ beigegeben.

Vorwort
Unermeßlich ist der Reichtum der Natur. Um ihn für die Menschen zu erhalten, wurden Naturdenkmale, Flächennaturdenkmale, Naturschutzgebiete sowie Pflanzen und Tiere unter gesetzlichen Schutz gestellt.
Aus der Fülle der Naturdenkmale – Findlinge, Felsen, Höhlen, Bäche, Wasserfälle, Pflanzen und hier vor allem Bäume, insgesamt mehr als 10000 in der DDR – werden im vorliegenden Buch die attraktivsten und bedeutendsten, jedermann zugänglichen, oft aber kaum bekannten Objekte vorgestellt. Dabei war es nötig, auch einige ausgewählte, touristisch erschlossene Naturschutzgebiete mit über die Grenzen des Landes bekannten Naturgebilden zu behandeln. Den zahllosen in Wald und Flur Erholungsuchenden sollen so neue Erlebnisbereiche, Formen sinnvoller, gesundheitsfördernder Freizeitbeschäftigung erschlossen werden. Zugleich ist es Anliegen dieses Tourist-Führers, für den tätigen Naturschutz zu werben.
Wir danken dem Institut für Landschaftsforschung und Naturschutz der Akademie der Landwirtschaftswissenschaften der DDR, Halle, seinen Arbeitsgruppen, der Bezirksnaturschutzverwaltung Neubrandenburg mit der Naturschutzstation Serrahn sowie vielen Kreisnaturschutzbeauftragten für wertvolle Anregungen, die umfassende Unterstützung unserer Arbeit. Besonderer Dank gebührt den Herren Prof. Dr. sc. Hugo Weinitschke, Halle; Martin Görner, Jena; Dr. Leberecht Jeschke, Greifswald; Kurt Kretschmann, Bad Freienwalde; Dr. Lutz Reichhoff, Dessau; Ofm. Horst Ruthenberg, Neubrandenburg; Dr. sc. Hans Schiemenz, Dresden; Dr. Harry Schmidt, Greifswald; Dr. Werner Schulz, Schwerin, und Dr. sc. Walter Steiner, Weimar.

Usadel/Serrahn
Dr. Karl Lemke    Dr. Hartmut Müller


VEB Tourist Verlag, Berlin/Leipzig
Tourist-Führer

1. Auflage 1988
2. Auflage 1990

Hans Richter, Michael Fuchs: Wanderatlas Kurort Oberwiesenthal - Fichtelberggebiet

Das Fichtelberggebiet
Eines der schönsten und vielseitigsten Erholungsgebiete der DDR ist das in 800-1000 m Höhe liegende Fichtelberggebiet, überragt vom Fichtelberg (1 214 m) und Klinovec (1 244 m). Die Vielseitigkeit ergibt sich aus den natürlichen Eigenschaf ten, der über Jahrhunderte entwickelten Nutzung und dem Siedlungsnetz. Das Zentrum ist der Kurort Oberwiesenthal, für die meisten Besucher der Ausgang erholsamer sommerlicher und winterlicher Wanderungen sowie für den Wintersport. Auch die weiteren Gemeinden im Süden des Kreises Annaberg, wie Bärenstein und Niederschlag, Neudorf, Cranzahl, Hammerunterwiesenthal, Sehma und Crottendorf, selbst die Kreisstadt Annaberg-Buchholz können als Ausgang und Ziel für Tagesbesuche und längerfristigen Aufenthalt gewählt werden. Eine ausführliche Darstellung für den südlichen Teil des Kreises Annaberg (von Anna- berg bis Oberwiesenthal) vermittelt der Band 13 der Reihe „Werte unserer Heimat“, verfaßt von Dr. Siegfried Sieber und erschienen im Akademie-Verlag.
Bereits seit dem 16. Jh. wird das Fichtelberggebiet durch die auf dem Kamm verlaufende Grenze von dem südlich gelegenen tschechischen Gebiet getrennt. Über den Grenzübergang Oberwiesenthal, 3 km südlich vom Kurort im Paß zwischen Fichtelberg und Klinovec gelegen, läßt sich in folge des visafreien Grenzverkehrs die Nachbarschaft im CSSR Anteil am Fichtelberggebiet leicht erschließen: Sommerwanderungen zum Klinovec, Špičák bei Boži Dar und Plešivec sowie Ausflüge nach Ostrov, Jáchymov, Karlovy Vary und in das Ohre-Durchbruchstal zwischen Erzgebirge und Doupovské hory nach Kadaň. An den Hängen von Fichtelberg und Klinovec, aber auch in den genannten Gemeinden des Kreises Annaberg können die Sommer- und Winterwanderungen mit der Benutzung von Sessel und Schleppliften kombiniert und damit vielfältig gestaltet werden. Das rauhe Klima, verbunden mit dem meist wehenden Wind und den häufigen Niederschlägen, ist ein kräftiges Reizklima. Die im Vergleich zum Tiefland fast doppelt so hohe Niederschlagsmenge sichert eine mächtige und bis in den April anhaltende Schneedecke, deshalb gehört das Fichtelberggebiet zu den schneesichersten Gebieten und ist eins der Wintersportzentren der DDR. Der Wechsel von Fichtenforsten unterschiedlichen Alters und Fluren auf Hochflächen, Tal- und Berghängen vereint sich mit der Vielfalt der Siedlungen, die größerenteils als Dörfer, teils als Bergbaustädte gegründet wurden. Stets wurden sie von der kargen Landwirtschaft, seit über 500 Jahren jedoch immer mehr vom Bergbau und allen Phasen der Handwerks, Manufaktur- und Industrieentwicklung wie kaum in einem anderen Gebirge Mitteleuropas geprägt. Die Zeugen ihrer reichen Geschichte werden mit Sorgfalt gepflegt und verbinden sich wie selbstverständlich mit der sozialistischen Gestaltung und Entwicklung der Städte und Dörfer des Gebietes.

Die Natur der Kammlagen im Oberen Erzgebirge
Im Fichtelberggebiet treten drei Naturräume eng zusammen, die sich in ihren Oberflächenformen deutlich unterscheiden: die Kammhochfläche, die Nordabdachung und die nach S (Süden) gerichtete Bruchstufe des Erzgebirges. Die Kammhochfläche vom Fichtelberg, Klinovec und Plešivec gut überschaubar hat eigentlich nur ein geringes Relief mit weitgespannten Hochflächenwannen, wie etwa bei Boži Dar, und flachen Rücken, wie die Meluzina (1094 m) östlich vom Klinovec und der Tetřevi hora (1 004 m) westlich von Boži Dar. Da die Kammhochfläche im Fichtelberggebiet nur wenige Kilometer breit ist, geben ihr die aufgesetzten und die eng benachbarten Einzelgebirge ein charakteristisches Gepräge: als hohe, weitgespannte, gerundete Kuppen der Fichtelberg und Klinovec sowie als kleinere, aber markante Platten der Plešivec und der Špičák (1 115 m) südwestlich von Boži Dar, der Jeleni hora nordöstlich vom Klinovec.
Fichtelberg und Klinovec liegen am Nordrand der Kammhochfläche. Deshalb haben die Täler der Nordabdachung recht steilhängige Talanfänge, sowohl der Pöhlbach bei Oberwiesenthal mit seinem Ursprung, dem Zechengrund, ebenso die Täler der Zschopau und Sehma westlich und des Schwarzwassers östlich von diesem. Die Hochflächen der Nordabdachung sind im Vergleich zur Kammhochfläche schmaler und in kleine, steile Stufen, zahlreiche flache Kuppen, in Rücken, wie Gifthütten- und Eisenberg, und Sättel gegliedert. Weiter nördlich sitzen ihr markante Plattenberge, der Bärenstein, der Velky Špičák nördlich Kovářská, Pöhlberg und Scheibenberg
auf.

Inhalt

3 ....... Das Fichtelberggebiet  
4 ....... Die Natur der Kammlagen im Oberen Erzgebirge
8 ....... Nutzung und Gestaltung der Landschaft
10 ..... Zur Geschichte des Fichtelberggebietes
12 ..... Zur Geschichte Oberwiesenthals
18 ..... Fußwanderungen
43 ..... Ein Ausflug nach Annaberg-Buchholz
48 ..... Oberwiesenthal und der Wintersport
52 ..... Skiwanderungen im Fichtelberggebiet
60 ..... Praktische Hinweise

Farbkarten
5 ............ Übersichtskarte 1:200 000
15 .......... Stadtplan Oberwiesenthal etwa 1:7500
27 .......... Touristenkarte Oberwiesenthal – Jáchymov 1:100 000
28/29 ..... Wanderkarte Oberwiesenthal – Boži Dar – Fichtelberg – Spičak – Klinovec 1:30 000
32/33 ..... Wanderkarte Oberwiesenthal u. Umgebung 1:50 000
45 .......... Stadtplan Annaberg-Buchholz 1:15 000
50/51 ..... Wintersportkarte Oberwiesenthal – Fichtelberg 1:30:000
55 .......... Touristenkarte Tellerhäuser – Rittersgrün 1:100 000
61 .......... Verkehrsübersicht (ohne Maßstab)


VEB Tourist Verlag, Berlin/Leipzig
Tourist-Wanderatlas

1. Auflage 1978
2. Auflage 1985
3. Auflage 1988

23 Juni 2021

Reisebuch Lausitz

 VORWORT

Die Lausitz, reizvolle Landschaft zwischen Spreewald und Zittauer Gebirge, bietet alljährlich tausenden Urlaubern und Ausflüglern Erholung und Entspannung. Ihnen allen soll mit dem vorliegenden Titel, einem weiteren in unserer Reihe der Reisehandbücher, eine umfassende Orientierung für vielseitige touristische Unternehmungen gegeben werden. Damit folgt der Verlag seiner Tradition, bekannte sowie neue Erholungs- und Touristengebiete der DDR in komplexer Abhandlung zu erschließen.

In einleitenden Beiträgen informieren Fachleute u. a. über Geschichte, sorbisches Brauchtum, die Tier- und Pflanzenwelt, die wirtschaftliche sowie die touristische Bedeutung der Ober- und Niederlausitz und vermitteln so eine globale Überschau.

Zur detaillierten touristischen Information tragen die Ortsbeschreibungen von insgesamt 92 Städten und Gemeinden, einschließlich der Bezirksstadt Cottbus, bei. Im Rahmen eines einheitlichen Aufbauprinzips informieren Heimatkenner über Lage und Bedeutung der Orte, geben praktische Hinweise, berichten aus der Ortsgeschichte, stellen Sehenswürdigkeiten als deren Sachzeugen vor und laden zu Wanderungen in die nähere Umgehung ein.

Ein ausführlicher Registerteil erhöht den Gebrauchswert, erleichtert die Suche nach dem gewünschten Ort im Textteil und hilft auch, spezielle Sehenswürdigkeiten aufzufinden. Nachsatzkarten geben einen Überblick über die im Reisehandbuch enthaltenen Karten und Stadtpläne.

Selbstverständlich erfordert das Zusammentragen von hunderten  Informationen in einem derartigen Kompendium einen großen Rechercheaufwand sowie eine langwierige Vorbereitungszeit. Allen, die mit ihren Hinweisen zum Gelingen dieses Titels beitrugen, sei aus diesem Grunde hiermit nochmals herzlich gedankt. Insbesondere den Bezirksleitungen des Kulturbundes der DDR in Cottbus und Dresden, Wissenschaftlern der Technischen Universität Dresden, dem Institut für Landschaftsforschung und Naturschutz Halle, den Gutachtern der Abteilung Erholungswesen bei den Räten der Bezirke Cottbus und Dresden sowie auch Herrn Professor Eichler, der den Titel mit einer Zusammenstellung der Etymologien der Ortsnamen bereicherte.

Der Verlag und alle Mitarbeiter sind sich darüber im Klaren, daß es bereits im Zeitraum des Erscheinens des Titels wieder einige Veränderungen geben wird, so daß eine den aktuellsten Stand widerspiegelnde Genauigkeit bis in jede Einzelheit in der vorliegenden ....

VEB Tourist Verlag, Berlin/Leipzig, 1. Auflage 1985


11 Juni 2020

„Literatur“ (Dichter, Stätten, Episoden)



Eine sehr interessante Buchreihe war der „Tourist-Führer“ aus dem VEB Tourist Verlag Berlin – Leipzig.

Zum Verlag schreibt Wikipedia:

„Der VEB Tourist Verlag mit Sitz in Berlin und Leipzig war der bedeutendste Verlag für Reise- und Touristikliteratur in der DDR. Er ging 1977 aus dem VEB Landkartenverlag Berlin hervor, dem die Abteilung Heimat- und Touristikliteratur des VEB F. A. Brockhaus Verlages Leipzig angegliedert wurde.
Nach der politischen Wende 1990 wurde der Verlag zunächst in eine GmbH umgewandelt und wenig später vom Schweizer Unternehmen Kümmerly + Frey übernommen. Der Versuch, eine eigenständige Marke „Tourist Verlag Kümmerly + Frey“ zu etablieren, scheiterte jedoch rasch und wurde 1994 aufgegeben. Einzelne Verlagstitel und Rechte wurden an interessierte Verlage veräußert. Die restlichen Bestände wurden zusammen mit dem Namen 1999 an den Verleger Michael Maaß verkauft, der diesen beim Patentamt München schützen ließ. Mit der Gründung der Weimarer Verlagsgesellschaft 2008 wurden der Verlagsname und die Verlagsaktivitäten auf diese übertragen. Anfang 2016 wurde der Tourist-Verlag vom Knabe-Verlag Weimar übernommen, wo er als Imprint weitergeführt wird.“

In meiner Büchersammlung stehen die Bände „Dome – Kirchen – Klöster“ (Kunstwerke aus zehn Jahrhunderten), „Museen“ (Galerien, Sammlungen, Gedenkstätten), “Technik“ (Zeugnisse der Produktions- und Verkehrsgeschichte), „Naturdenkmale“ (Bäume, Felsen, Wasserfälle), „Historische Stadtkerne“ (Städte unter Denkmalschutz) und „Literatur“ (Dichter, Stätten, Episoden).

Die Bücher der Reihe nehme ich sehr gern als Informationsquelle zur Hand. Der Tourist-Führer „Literatur“ geht den Spuren von Autoren der Vergangenheit in 211 literarhistorisch bedeutsamen Orten der DDR nach. Erstmals liegt mit ihm ein geschlossener Wegweiser zu Dichtern und den Stätten ihres Daseins und Wirkens vor: literarischen Museen und Gedenkstätten, Wohnhäusern, Denkmalen, Gräbern sowie Literaturarchiven, Bibliotheken und anderem mehr. Für den literarisch interessierten Touristen ist es reizvoll und erkenntnisfördernd zugleich, Dichter an ihren Wirkungsorten zu erleben, historische Landschaften mit den Augen des Schriftstellers gleichsam neu zu sehen. Die anderen Bände dieser Reihe sind ähnlich aufgebaut, gut geordnet und gründlich recherchiert.

Glücklicherweise gehen Kulturwerte ja nicht verloren, werden ideologisch vielleicht anders eingeordnet, sind aber eigentlich zeitlos.

Hans-Georg Fischer, Naumburg