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18 März 2023

Eberhard Panitz: Unerlaubte Entfernung


 

Bob geht zur "Fahne" und möchte, daß seine Freundin Julia inzwischen seine Tauben pflegt. Aber sie will nicht, und er fürchtet, daß er sich nicht nur von den Tauben trennen muß.


Verlag Neues Leben Berlin
1. Auflage 1976
Illustrationen: Harri Förster


19 Januar 2021

Hans-Günter Krack: Kein Zurück für Elke


 In jedem Jahr verbringt Elke erlebnisreiche Ferien auf dem Elbfrachter "Österberg". In diesem Sommer jedoch ist ihr unbehaglich zumute, als sie an Bord geht: Ein Verdacht gegen ihren Bruder läßt sie nicht los.

Verlag Neues Leben, 2. Auflage 1971
Illustrationen Harri Förster

03 Dezember 2020

Hanna-Heide Kraze: Des Henkers Bruder


 Verrat hat Christoph ins Gefängnis gebracht. Aber die wertvolle Fahne, das Zeichen des Aufstands, darf nicht entdeckt werden. Wird ihm sein Bruder Jacob helfen?

Verlag Neues Leben, 7. Auflage 1974
Illustrationen Harri Förster





Seit Stunden schon liegt Christoph im dunklen Kerker, die Arme auf dem Rücken gefesselt. Endlich öffnet sich die schwere Tür, ein Mann packt ihn und schiebt ihn vor sich her auf den Gang. Es geht durch Türen und Kammern bis in einen großen Raum, der von einer Kerze nur schwach beleuchtet ist. Christoph sieht an den Wänden Stangen, Ketten und Stricke hängen. In der Ecke steht ein Streckbett, vor einem Gerüst entdeckt er große dunkle Flecke. Kälteschauer jagen über seinen Rücken. Noch nie hat er das Handwerkszeug eines Henkers gesehen. Die Tür wird geöffnet, Schritte nähern sich, ein Mann tritt auf ihn zu, ganz in flammendes Rot gekleidet. Er fragt nach Christophs Namen, nach der jüngeren Schwester; da erkennt Christoph ihn: Der Henker ist sein Bruder Jakob ... Was wird geschehen? Kann Christoph seinen Folterern entfliehen?"



03 Oktober 2020

Dirck van Belden: Strandrecht


 Aus dem Buch:

1265. Königreich Jerusalem. Mameluken stehen vor den Toren von Ar-suf, um die Kreuzfahrer zu vertreiben. Doch der Kaufmannssohn Asis Ibn Omar hat einen jungen Ritter aus Rügen zum Freund und ist stärker an dessen Erzählungen von fernen Ufern interessiert als an den heimischen Kämpfen. Am Ende der Welt liegt die Bernsteinküste. Dort sollen die Städte fast so reich sein wie das im Meer versunkene Vineta. Asis will es finden. Mit einem Zweimaster wagt er die gefährliche Entdeckungsfahrt ins Unbekannte. Kürz vor dem Ziel überfallen Piraten die maurische Sambuke. Der Angriff kann abgeschlagen werden, aber das Schiff ist manövrierunfähig. Die Herren des Strandes, die das Wrack abschleppen, bringen nicht die erhoffte Rettung, sondern beschwören neue Gefahren herauf, deren tödliche Konsequenzen niemand ahnen kann..." vom Buchrücken...." Asis war neugierig auf den Fremden. Der redete, so hatte ihm Omar, sein Vater, gesagt, nicht in der Sprache, deren sich die Kreuzfahrer üblicherweise bedienten, zumindest jetzt nicht, da er im Fieber lag. Offenbar mußte er von sehr weit her gekommen sein. Vielleicht aus einem jener Länder, wo nie die Sonne schien und die Menschen in Häusern aus Schnee wohnten, falls es so etwas wirklich gab. Asis würde es erfahren. So führte ihn sein erster Gang, kaum daß er den Vater begrüßt und ihn vom Wohlergehen des Onkels informiert hatte, in das Zimmer, das den unfreiwilligen Gast beherbergte. Auf den ersten Blick war Asis enttäuscht. Der Kranke sah nicht anders aus als die anderen Kreuzfahrer, ja, abgesehen von der Blässe, ähnelte er gar ihm selber. Er mochte zwei oder drei Jahre älter sein als Asis, gerade zwanzig vielleicht. Und was er da ausstieß, das waren keine Worte, sondern barbarische Laute. Die Augen des Kranken standen weit offen. Gehetzt blickte er sich im Raum um, aber er nahm weder die Einrichtung noch den Eingetretenen wahr. Wie ein Wahnsinniger, dachte Asis. Dabei hat er nur eine Brustverletzung. Eine schwere freilich, die fränkischen Heilkundigen hatten den Mann aufgegeben. Er war in dieses Haus gebracht worden, um in Ruhe sterben zu können. Daß man ihn überhaupt hier einquartiert hatte, war verwunderlich, denn der Kaufmann Omar stand sich gut mit den Machthabern. Jedoch stieg die Zahl der Verwundeten in Arsuf von Tag zu Tag, obwohl die Mameluken des Sultans Baibars noch weit vor der Stadt lagen. Wahrscheinlich hegten nicht alle Einheimischen so freundliche Gefühle für die Kreuzfahrer wie Omar. Dabei ließ sich mit ihnen auskommen, wenn man ihre Geldwünsche respektierte. Mit den Mameluken hingegen sollte nicht zu spaßen sein. Die ebneten die erobenen Städte ein, um die Kreuzfahrer endgültig zu vertreiben. Gut für den Kampf, schlecht für die Kaufleute. Aber als Moslem wünschte Asis trotzdem die Mameluken herbei...."

Verlag Neues Leben Berlin; 1988
Reihe "spannend erzählt" Band 213; 292 Seiten
Illustrationen von Harri Förster

30 September 2020

Ion Nicolae Bucur: Der König der Sklaven


Man schreibt das Jahr 101. An der Donau stehen die römischen Legionen zum Angriff auf Dakien bereit. Gold und Eisen, Getreide und Wein soll es bei den "Barbaren" geben, und Rom braucht beides ...

Verlag Neues Leben Berlin; 1978
Reihe Spannend erzählt, Band 144, 523 Seiten
Illustration: Harri Förster

28 September 2020

Elisabeth Hartenstein: Abschied von Alexander


"Du tust gut daran, die Nähe des Königs zu meiden", mit diesen Worten war der treue Philonikos aus der Nähe Alexanders verbannt worden. Mit Gazella hatte er eine kleine Familie gegründet, doch eines Tages ist er verschwunden, wie er gekommen war. Jahre später kehrt er als enttäuschter, kriegsmüder Mann zurück. Nein, er war nicht einfach seines Wegs gegangen, damals - man hatte ihn entführt, ihn an das Krankenlager Alexanders gebracht, weil man sich Hilfe von ihm erhoffte.

Verlag Neues Leben; Berlin 1. Auflage 1982
Reihe: Spannend Erzählt, Band 171
Mit Illustrationen von Harri Förster., 201 Seiten

19 Juni 2020

Friedrich Gerstäcker: „Die Flusspiraten des Mississippi“



Schwerfällig ziehen Flatboote den riesigen Mississippi stromauf und stromab, zuweilen werden sie von den schnelleren Dampfbooten überholt. Viele Tücken hat dieser mächtige Fluss, die manchem Schiff und seiner Besatzung zum Verderben werden. Doch gefährlicher als die vielen Stromschnellen sind die Flusspiraten. Ihr Angriff kommt blitzschnell und überlegen. 1845 herrschen Zorn und Schrecken am Mississippi, denn die Piraten treiben ihr Unwesen. Die Bande ist stets merkwürdig gut unterrichtet über den Wert der Bootsladungen, über die Höhe des mitgeführten Bargeldes. Die Anwohner des Flusses in den Staaten Louisiana, Arkansas und Mississippi munkeln zwar allerlei, aber Genaues weiß niemand, denn die Bande ist wohlorganisiert, ihr Anführer gerissen und tollkühn – anscheinend ein Mann mit weitreichenden Verbindungen, selbst zur Justiz. Ihr Schlupfwinkel ist „Nummer Einundsechzig“, eine kleine, als unbewohnbar geltende Insel. Die Stadt Helena in Arkansas wird nun Schauplatz der turbulenten Ereignisse, die endlich zur Entlarvung des Anführers und Vernichtung der Bande führen. Mit diesem dramatischen Ende der Flusspiraten wird zugleich auch der Schlussstrich gezogen unter jene Verbrechen, die von den „Regulatoren in Arkansas“, zum Teil auf eigene Faust, gesühnt worden waren.

In gleicher Ausstattung erscheinen:
„Die Regulatoren in Arkansas“
„Tahiti“
„Gold“

Verlag Neues Leben, Berlin, 1988

Die Spannend-erzählt-Ausgabe


Auf einer der zahlreichen Inseln des Mississippi halten sich Flußpiraten verborgen. Von diesem Schlupfwinkel aus unternehmen sie ihre zahlreichen Raubzüge, die manchem Schiff und seiner Besatzung zum Verderben werden. Die Piraten sind stets merkwürdig gut unterrichtet über den Wert der Bootsladungen, über die Höhe des mitgeführten Bargeldes.
Die Anwohner des Flusses in den Staaten Louisiana, Arkansas und Mississippi munkeln zwar allerlei, aber Genaues weiß niemand, denn die Bande ist wohlorganisiert, ihr Anführer gerissen und tollkühn - anscheinend ein Mann mit weitreichenden Verbindungen.

Verlag Neues Leben Berlin, 5. Auflage 1977
Spannend erzählt 72
Illustrationen: Harri Förster

17 Mai 2020

Peter Löw: Der Schwarze Jäger aus Sachsen



Abenteuerlich und gefahrvoll ist Karl Schillings Weg zu den Lützowern. Napoleonische Söldner ermordeten den Bruder des sächsischen Infanteristen, und der kehrte den mit Frankreich verbündeten Truppen Friedrich Augusts von Sachsen den Rücken, um sich dem Freikorps anzuschließen. Die Schwarzen Jäger hat er sich anders vorgestellt - aber dort gibt es den Onkel Max Schilling und den blutjungen Feldwebel Wilhelm Lanz, der ihm verstehen hilft, warum der preußische König ein starkes Freikorps fürchtet. Ein geheimer Auftrag führt beide in vom Feind besetztes Gebiet, und durch Zufall erfährt Karl, wer der Feldwebel Lanz wirklich ist...

Verlag Neues Leben Berlin, 2. Auflage 1985
Spannend erzählt Nr. 181
Illustrationen: Harri Förster