Autorin / Inhalt
Jelisaweta Drabkina ist die Tochter von bekannten russischen Revolutionären. Vater und Mutter mußten sich vor der Revolution lange im westeuropäischen Exil aufhalten. Die kurzen Aufenthalte in Rußland endeten meistens im Gefängnis oder in der sibirischen Verbannung. J. Drabkina schrieb den Erinnerungsband "Schwarzer Zwieback". Aus ihm wählten wir einige spannende Episoden aus. Die Autorin war sechzehn Jahre alt, als die Revolution begann. Sie erlebte sie in unmittelbarer Umgebung Lenins und seiner engsten Kampfgefährten im Smolny in Petrograd, dem heutigen Leningrad. Aus diesen entscheidenden Wochen stammen die Episoden, die uns die Atmosphäre jener Tage erregend wiedergeben. Sie schildern den Zeitraum von Oktober 1917 bis Anfang 1918, jene Zeit, in der die Arbeiter, Soldaten und Bauern sich in den Sowjets zusammenschlossen und unter der Führung der Bolschewiki um die Fabriken, den Boden, den Frieden und die Macht im Land gegen die Bourgeoisie auf Leben und Tod kämpften.
Buchbeginn
Am Oktobersturm nahm auch ein Rotgardist teil, der mit seiner revolutionären Wachsamkeit der Revolution geholfen hatte, den von ihren Feinden vorbereiteten verräterischen Dolchstoß in den Rücken abzuwenden.
Wie dieser Rotgardist hieß? Das weiß keiner.
Verlag Neues Leben, 1967
Reihe: Das neue Abenteuer 265
Bücher und Schriftsteller, die in der DDR gelesen wurden. Schaut bitte nicht nur danach, ob hier jeden Tag Beiträge auflaufen, nutzt diesen Blog auch wie ein Lexikon. Er ist ein Langzeitprojekt, da ist es sicherlich verständlich, wenn zwischendurch immer mal wieder pausiert wird. Sei es, um nicht die Lust daran zu verlieren, aber auch, weil die Beiträge auch regelmäßig vorbereitet werden müssen. Wir wünschen Euch viel Spaß beim Stöbern und Erinnern oder neu entdecken.

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