Bücher und Schriftsteller, die in der DDR gelesen wurden. Schaut bitte nicht nur danach, ob hier jeden Tag Beiträge auflaufen, nutzt diesen Blog auch wie ein Lexikon. Er ist ein Langzeitprojekt, da ist es sicherlich verständlich, wenn zwischendurch immer mal wieder pausiert wird. Sei es, um nicht die Lust daran zu verlieren, aber auch, weil die Beiträge auch regelmäßig vorbereitet werden müssen. Wir wünschen Euch viel Spaß beim Stöbern und Erinnern oder neu entdecken.
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05 Mai 2020
Hans Petersen: Moderne amerikanische Prosa
Fragen an die Wirklichkeit, ja ihre Infragestellung - dies ist der Grundtenor amerikanischer Prosa der Gegenwart. Siebenundzwanzig bedeutende Erzähler der Vereinigten Staaten kommen mit Short Stories zu Wort, die zwischen 1941 und 1965 erschienen sind. Gestaltungsmethoden, Stil und Atmosphäre der einzelnen Texte dieses Bandes sind so verschieden wie ihr Handlungsort, so vielfältig wie die thematische Skala, die von der Zerstörung zwischenmenschlicher Beziehungen bis zur Rassentrennung und der Jagd nach dem Erfolg reichte. Lyrische, makabre, ironische, sachlich berichtende Stories stehen neben verhalten darstellenden, dialoghaften oder eisig glatten. Alle sind Tangenten an den Kreis der Wirklichkeit, Versuche humanistischer Schriftsteller, Widersprüchliches oder schwer Greifbares erzählend begreifbar zu machen und die verlorengegangene einfache Beziehung von Wort und Ding wieder herzustellen.
Verlag Volk und Welt Berlin, 1. Auflage 1966
14,60
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