04 Juni 2020

Götz R. Richter: Kimani



Kimani lebt in einem afrikanischen Dorf und träumt von Abenteuern. Eines Tages wagt er, seinen Traum zu verwirklichen. Das Wagnis wäre fast tragisch ausgegangen, doch da kommen die Leute aus dem Dorf zu Hilfe, und Kimani weiß, man braucht die anderen.

Der Kinderbuchverlag Berlin
Die kleinen Trompeterbücher 50

Arne Sjöberg: Andromeda



Zweieinviertel Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt befindet sich der Spiralnebel M 31, auch Andromedanebel genannt, ein Sternsystem mit dreihundert Milliarden Sonnen und Planeten. Dort irgendwo haben die Tantaliden ihren Zufluchtsort gefunden. Und während Jorge Stenström, der letzte Überlebende der ALGOL-Expedition, den bodenlosen Abgrund der Zeit befährt, um zu ihnen zu gelangen, vollendet sich ihr Schicksal. Als er auf Piros eintrifft, geht dieser Wohnplanet der Tantaliden seiner Auflösung entgegen.
Stenström erwacht in einer scheinbar verfallenen Totenstadt. Dennoch weiß er sich in der Obhut seiner Erretter, die er zunächst nicht zu Gesicht bekommt. Das einzige lebende Wesen, die GROSSE AMÖBE, enthüllt sich ihm als Gedächtnisspeicher von metallisch-organischer Struktur, als "Halbkreatur", halb selbständig und halb gehorsame Maschine. Mit ihr nimmt Stenström Gedankenkontakt auf, und mit ihrer Hilfe dringt er zum Kontrollzentrum der Tantaliden in das Innere des Planeten vor.

Buchverlag Der Morgen Berlin, 1. Auflage 1983

Svatopluk Zlámaný: Kacenburger Sommer - Zwei Kriminalerzählungen



Vor der malerischen Kulisse der Kacenburg finden alljährlich traditionelle Festspiele statt, so auch im Sommer 197(?). Die bewährte Laienspielgruppe eröffnet die Veranstaltung mit dem ebenso bewährten Spektakel. Alles läuft wie am Schnürchen bis zum Wettbewerb der Bogenschützen. Als der beste Schütze ermittelt ist und seine Siegestrophäe vom Burggrafen entgegennehmen soll, wartet er vergeblich, denn der Burggraf - sonst der Schloßverwalter Korsa - liegt hinter den Kulissen mit einem Armbrustpfeil im Rücken. Eindeutig handelt es sich um Mord.
Zdenek Boucký, Leiter der örtlichen Kripo, kann zwar bald ein Motiv - 270.000 Kronen - entdecken, vom Täter aber fehlt jede Spur.

Verlag Das neue Berlin, 1. Auflage 1985
DIE-Reihe

Hermann Kant: Das Impressum

Klappentext:
Da fängt einer seinen Tag wie gewöhnlich an - mit dem Kuß auf Franziskas Nase und dem Winken aus dem Fahrstuhlkorb –, doch es ist für ihn kein gewöhnlicher Tag. Zwar gibt's den üblichen kleinen Streit mit Bildredakteur Gabelbach, zwar soll eine "positive Intrige" die Ehe der Kaderleiterin Carola Krell retten helfen, zwar müssen – wie das so geht – Absprachen getroffen, Aussprachen geführt und Ansprachen gehalten werden, aber David Groth, der Chefredakteur der Neuen Berliner Rundschau, hat erfahren: Er soll Minister werden.
Was ist denn an seinem Leben schon Besonderes, das ihn für diese plötzliche Berufung qualifizierte? Büchsenmacher und Verkaufshilfe bei Meister Treder, Laufjunge und Wettpartner von Botenmeister Ratt, Redaktionsassistent und Vorzugsschüler von Herausgeberin Johanna Müntzer und schließlich Chefredakteur?
Hermann Kant spürt der Sache nach, mit Witz und Humor, wie man's aus der "Aula" kennt; und aus Reminiszenzen, kleinen historischen Streifzügen, aus Betrachtungen, Impressionen und immer wieder sehr gegenwärtigen Ereignissen entsteht die Geschichte David Groths und damit auch ein Stück der Geschichte seiner Zeitung und damit auch ein wenig von der Geschichte seines Landes, der Deutschen Demokratischen Republik.

Einbandgestaltung Gerhard Kruschel

Verlag Rütten & Loening Berlin
1. Auflage 1972
2. Auflage 1972
3. Auflage 1973
4. Auflage 1973
5. Auflage 1974
6. Auflage 1975
7. Auflage 1976
8. Auflage 1977
9. Auflage 1981

Berechtigte Ausgabe im Buchclub 65
Lizenz d. Verl. Rütten u. Loening, Berlin.
1. Auflage 1974

 

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Verlagstext:
Hermann Kant erzählt die ebenso ungewöhnliche wie exemplarische Geschichte des David Groth, vierzig Jahre und Chefredakteur der Neuen Berliner Rundschau. Diese Geschichte hat ihren Anfang vor dem Krieg, in einem Provinzstädtchen von recht zweitklassigem Glanz. Ratzeburg bedeutet für David Kindheit; und Kindheit, das ist der Duft des Kartoffelfeuers und Onkel Hermanns Leidenschaft für wilde  Motorradtouren, das ist aber auch das unnatürliche  Ende des  Herrn  Blumenthal und Schikane durch einen braunen „Lehrermenschen“. Der Tod des Vaters vertreibt David aus der Kindheit und aus Ratzeburg. Beim Büchsenmachermeister Treder in Berlin erwirbt er sich einzigartige fachliche Kenntnisse und Einblicke in die Kunst des Überlebens, eine Kunst, die sich 1945 plötzlich als  überflüssig erweist.  Andere Kenntnisse und Künste sind jetzt – speziell in einem Teil des Landes – gefragt, und für David hält das Leben ganz neue Möglichkeiten parat. Mit seinem Eintritt in die Neue Berliner Rundschau als Laufjunge und mit einer maßlosen Wette beginnt sein kurzer steiler Aufstieg, der mit Assistenz bei der blaubestrumpften Herausgeberin und gefürchteten „Menschen Bildnerin“ Johanna Müntzer beschleunigt wird. Es ist nicht zuletzt ihr Werk, daß aus dem ehemaligen Laufjungen ein einfallsreicher Journalist und respektabler Chefredakteur wurde, und eigentlich möchte er es gerne bleiben – wenn da nicht ein Auftrag wäre ...

Einbandtext:
Hermann Kant wurde 1926 in Hamburg geboren. Nach dem Besuch der Volksschule Elektrikerlehre mit Gesellenprüfung. Im zweiten Weltkrieg Soldat; von 1945 bis 1949 polnische Kriegsgefangenschaft: Mitbegründer des Antifa-Komitees im Arbeitslager Warschau und Lehrer an der Antifa-Zentralschule. 1949 Studienbeginn an der ABF Greifswald, 1952 bis 1956 Germanistikstudium in Berlin. Danach wissenschaftlicher Assistent an der Humboldt-Universität. Redakteur. Seit 1962 freischaffend. Werke: „Ein bißchen Südsee“ (Erzählungen, 1962); „Die
Aula“ (Roman, 1965); „In Stockholm“ (Reportage, 1971); „Das Impressum“ (Roman, 1972); „Eine Übertretung“ (Erzählungen, 1975); „Der Aufenthalt“ (Roman, 1977).

Aufbau-Verlag Berlin und Weimar
Reihe:
bb, Nr. 438
1. Auflage 1980 

Horst Wenzel: Westwärts zu den Molukken



Dienstag, 20. September 1519. Ganz Sanlucar ist auf den Beinen. Heute sticht Ferdinand Magellans kleine Armada in See. Nach Westen will Magellan segeln, eine Durchfahrt durch den amerikanischen Kontinent finden, die Gewürzinseln erreichen. Wird er beweisen können, daß die Erde eine Kugel ist? Wird er beweisen können, daß die Molukken eigentlich zu Spanien gehören? – Horst Wenzel beschreibt die erste Weltumsegelung, die von Spanien zu den Molukken und zurück nach Spanien führte. Zum ersten Male wurde Asien auf dem Westwege erreicht.

Der Kinderbuchverlag Berlin, 1972
Einband und Illustrationen von Uwe Häntsch
ATB – Alex Taschenbücher – Nr. 31

Arkadi Gaidar: Timur und sein Trupp



Das ist die Geschichte von Timur, der einen Trupp um sich sammelt und Hilfe dort leistet, wo der zweite Weltkrieg die Männer in die Rote Armee rief.
„Ich bleib auf meinem Posten“, sagt Timur am Schluß des Buches, und seitdem haben Millionen Pioniere wie er ihre Posten bezogen, zunächst in der Sowjetunion, später auch in anderen Ländern, in friedlichen Zeiten. Immer wieder und überall kommen Jahr für Jahr neue Trupps hinzu, die es Timur gleichtun wollen, und immer wieder gibt es neue Aufgaben unter Timurs alter Devise: An den anderen denken!

Aus dem Russischen von Max Hummeltenberg
Originaltitel: Тимур и его команда
Einband und Illustrationen von Klaus Segner, Gruppe 4
ATB – Alex Taschenbücher – Nr. 3


Während des Großen Vaterländischen Krieges hat sich in einem Dorf in der Nähe Moskaus eine Schar Jungen unter der Leitung des Pioniers Timur zusammengefunden. Die Pioniere haben sich vorgenommen, den Frauen und Kindern der an der Front kämpfenden Männer und Väter mit kleinen und großen Hilfeleistungen zur Seite zu stehen. Da sie ihre Taten im geheimen vollbringen, kommt es zu vielen lustigen Verwicklungen.

Der Kinderbuchverlag Berlin 1963
Illustrationen: Kurt Zimmermann
Robinsons billige Bücher

Adolf Görtz: Jakob und die sieben Taler



Köln 1932. Jakob soll quer durch die Stadt einen Teil des ersten Lohnes nach Hause bringen, den der Vater nach langer Arbeitslosigkeit erhalten hat. Damit sollen die Mietschulden bezahlt werden. Wenn der Hausbesitzer das Geld nicht am gleichen Tag erhält, muß die Familie Frey die Wohnung räumen, ihren wenigen Möbeln wird der „Kuckuck“ aufgeklebt, und Jakob und seine Eltern werden zu den Tausenden Obdachlosen der Stadt gehören. – Jakob rettet das Geld aus einer Schlägerei mit den Nazis vom Ubierring, aber dann, am Severinstor, wird ihm plötzlich schwarz vor Augen…

Der Kinderbuchverlag Berlin, 1989
Einband und Illustrationen von Karl Fischer
ATB – Alex Taschenbücher – Nr. 132