15 September 2021

Hansgeorg Meyer: Bücher, Leser, Bibliotheken


 Mein kleines Lexikon ist eine für Kinder herausgegebene Serie populärwissenschaftlicher Einführungen in verschiedene Wissensgebiete, die wesentliche Begriffe in alphabetischer Reihenfolge verständlich und unterhaltsam erklären. 
Mein kleines Lexikon „Bücher, Leser, Bibliotheken“ gibt Auskunft über die Geschichte des Buches und der Bibliotheken, veranschaulicht den Weg des Buches von der Idee des Autors über Druckerei und Verlag bis zur Buchhandlung und zum Leser.

Der Kinderbuchverlag Berlin 1976
Mein kleines Lexikon

Manfred Rehm: Zahl, Menge, Gleichung


 „Mein kleines Lexikon“ ist eine für Kinder herausgegebene Serie populärwissenschaftlicher Einführungen in verschiedene Wissensgebiete, die wesentliche Begriffe in alphabetischer Reihenfolge verständlich und unterhaltsam erklären.

„Mein kleines Lexikon – Zahl, Menge, Gleichung“ von Manfred Rehm erschien 1973 im „Kinderbuchverlag Berlin“, die Illustrationen stammen von Rudolf Schultz-Debowski.

„Zahl, Menge, Gleichung“ festigt, erweitert und vertieft erworbene Kenntnisse über Begriffe, Grundgesetzte und Verfahren aus der Arithmetik der natürlichen Zahlen, vermittelt Eindrücke in wichtige Zusammenhänge, begründet sie und weckt Freude am Mitdenken.

Kinderbuchverlag Berlin
Mein kleines Lexikon

14 September 2021

Franz Fühmann: Das Judenauto – Vierzehn Tage aus zwei Jahrzehnten


 „Es war ein strahlender Sommermorgen, als wir mit dem Bus nach Athen hineinfuhren; die Akropolis schimmerte wie Schnee in den blauen Himmel, ihr Agavengrün brach hart aus dem schiefrigen Felsen…“

Aber wir schreiben den 20. Juli 1944; hinter dem friedlichen, schönen Bild kündigt sich die Ahnung vom Untergang des faschistischen Reiches an. Auch der junge Deutsche, den wir durch alle Stationen des Vorkriegs und der Kriegsschauplätze begleiten können, beginnt am „Sinn des Krieges“ zu zweifeln. Sein Erleben wird – an den Schnittpunkten der Geschichte eingefangen – als Schicksal einer ganzen Generation sichtbar. Das große Thema des Krieges ist in Fühmanns bekenntnishaftem Zyklus von seltener Unbestechlichkeit geformt worden, die dieses Buch ebenbürtig neben die bekannten Novellen des Autors stellt.

Verlag Philipp Reclam jun.Leipzig 1965
Reclams Universal-Bibliothek Band 215

Anna Seghers: Das siebte Kreuz



„So genau die Bücher der Anna Seghers dokumentarisch zielen, so fern bleiben sie der bloßen dokumentarischen Beschreibung. Anna Seghers ist die Dichterin, deren kühner und strenger Realismus jede Hantierung, jedes Milieu, jede Physiognomie gleichsam mit der Wurzel ausgräbt und in unvergeßliche Sprachbilder einpflanzt.“

Paul Rilla


Verlag Neues Leben Berlin 1975
buchclub 65

Reinhard Griebner: Das blaue Wunder Irgendwo


 In der Stadt Irgendwo gehen merkwürdige Dinge vor: Auf dem Dachboden des Rathauses wird ein Schneevorrat für den nächsten Winter angelegt. Den Tischler Holzwurm bereitet man mit einer seltsamen Trainingsmethode auf das große Sportfest vor. Für das neue Jahr verpflichten sich die Bürger aus Irgendwo zu wunderlichen Taten. Eines Tages beschließt man sogar, alle Häuser der Stadt blau anzustreichen. „… Und wer weiß, wenn die Leute manchmal sagen: ‚Du wirst noch dein blaues Wunder erleben!‘, vielleicht meinen sie, du kommst demnächst nach Irgendwo…“

Der Kinderbuchverlag Berlin
Illustrationen: Gerhard Medoch
Die kleinen Trompeterbücher Band 141

Fritz Erpenbeck: Der Tote auf dem Thron


 Während einer Theater-Premiere in Berlin geschieht im Herbst 1946 hinter den Kulissen ein Mord. Der junge Polizist Peter Brückner kommt so zu seinem ersten Kriminalfall, der jedoch nicht einfach zu lösen ist. Wichtige Spuren sind verwischt, niemand will den Toten kennen, Aussagen widersprechen sich und der Kreis der Verdächtigen aus dem Theater-Umfeld ist groß. Aber mit Hilfe seines pedantisch exakten Assistenten Becker gelingt es Brückner schließlich doch noch, den rätselhaften Mord aufzuklären.

Verlag Das Neue Berlin 1984

Herbert Otto: Der Traum vom Elch


 Nur zweimal im Jahr kann Anna mit dem Besuch des Mannes rechnen, den sie liebt und den sie Elch nennt. In der Zwischenzeit sind Flirts möglich – zum Beispiel mit Stefan, einem Kombinatsleiter und Pflichtmenschen. Verstrickungen beginnen; aber Anna kann und will die Rolle einer Zweitfrau nicht spielen: Sie bleibt bei ihrem Traum vom Elch.

Verlag Volk und Welt Berlin 1985
Roman-Zeitung 423

1. Auflage 1983

Es gibt auch eine Verfilmung: https://www.defa-stiftung.de/filme/filmsuche/der-traum-vom-elch/