Seit etlichen Jahren ist kein Roman mehr erschienen, der so glänzenden Erfolg gehabt hätte wie „Les Liaisons dangereuses“. … In der Tat gibt es kein Buch, in dem die Verwirrung der Grundsätze und Sitten der Schicht, die man die feine Gesellschaft nennt, mit mehr Natürlichkeit, Kühnheit und Geist geschildert worden wäre. (Melchior Grimm, 1782)
Dieses Buch kann, wenn es brennt, nur wie Eis brennen. (Charles Baudelaire)
Diese „Liaisons dangereuses“ sind unter den erotischen und gesellschaftskritischen Romanen des französischen 18. Jahrhunderts vielleicht der klügste, kühlste, unsentimentalste. Literarisch und psychologisch glänzend, stellt er den Lebemann im damaligen Adel in letzter, zuäußerst verfeinerter und verteufelter Ausprägung dar, einen Mephisto des Salons und Napoleon der Erotik. (Hermann Hesse)
Die „Liaisons dangereuses“ verdienen der kunstvollste Roman der französischen Literatur des 18. Jahrhunderts genannt zu werden … besonders wegen der meisterhaften Handhabung der Briefromantechnik. (Jürgen von Stackelberg)
Insel Verlag Anton Kippenberg, Bibliothek des 18. Jahrhunderts
1. Auflage, 1987
Mit 14 zeitgenössischen Illustrationen.