04 April 2025

Aladin und die Wunderlampe – [Pop-up-Buch]

 Aladin und die Wunderlampe – Pop-up-Buch

Buchanfang/-ende:
In einem östlichen Land lebte in großer Armut ein Knabe namens Aladin. Mit seiner Mutter, die den Knaben über alles liebte, lebte er in einer Lehmhütte. Sein Vater war ihm schon vor langer Zeit gestorben. Eines Tages, gerade als sich Aladin etwas verdienen wollte, ritt ein Unbekannter durch die Stadt. Er beobachtete den Knaben und winkte ihn zu sich. „Du bist sicher Aladin, Sohn meines Bruders“, sagte er. „Ich schätze mich glücklich, dich gefunden zu haben. Dir und deiner Mutter helfe ich aus der Not!“ Dann sprang er vom Esel und begab sich mit Aladin zu dessen Mutter. Er erzählte ihr so viele Begebenheiten aus dem Leben ihres verstorbenen Mannes, daß ihr keine Zweifel über seine Herkunft kamen, obwohl sie ihn nie zuvor gesehen hatte. Er sei gekommen, um Aladin in die Fremde zu führen und einen wohlhabenden Mann aus ihm zu machen, sagte er ihr.
............................
Aladin irrte herum und grübelte, dabei drehte er zufällig an dem Zauberring, den er ständig trug. Da stand auch schon der Ringgeist vor ihm und bot ihm seine Hilfe an. „Bring mir den Palast mit der Prinzessin und der Wunderlampe zurück, das ist mein einziger Wusch!“ bat Aladin. „Das geht über meine Kräfte“, erwiderte der Ringgeist. „Ich kann dich aber in das afrikanische Land bringen, dann liegt es an dir allein, wie du alles bewältigen wirst.“ Aladin war einverstanden, und als er die Prinzessin wiedergefunden hatte, dachten sie gemeinsam darüber nach, wie sie die Wunderlampe wieder gewinnen könnten, um nach Hause zu kommen. Und eines Tages geschah es.
Gerade als der Zauberer im Garten war, drang die Prinzessin in sein Gemach ein und packte die Lampe. Beide riefen den Geist der Lampe, und der kümmerte sich schon darum, daß der böse Zauberer für immer verschwand. Und Aladin, die Prinzessin und der Palast mit allem, was sich darin befand, kehrten wieder zurück.

Illustrationen J. Pavlin / G. Šeda

Artia Verlag, Praha
1. Auflage 1978 


Hedi Hauser: Waldgemeinschaft Froher Mut – und andere Geschichten

Buchanfang:
WALDGEMEINSCHAFT FROHER MUT

DIE AMEISENBURG

Wie jeden Morgen herrschte in der Ameisenburg «Unbezwing» auch heute ein geschäftiges Treiben. Die Ammen schleppten die Eier und Larven hinaus in den hellen warmen Sonnenschein. Es war eine schwere und mühselige Arbeit, die junge Ameisenbrut großzuziehen. Den ganzen Tag mußte sie hinausgetragen und hereingebracht, gewendet und gebürstet werden. Und die Larven mußte man obendrein noch wie Wickelkinder füttern. Die Brutpflegerinnen hatten es wahrlich nicht leicht, und die Schweißtropfen kullerten ihnen schon am frühen Morgen über Stirn und Backen. Aber auch die anderen Ameisen legten die Hände nicht in den Schoß. Die Futterversorger sind schon lange losgezogen, und die Bauameisen sammeln abgefallene Fichtennadeln, um damit der Burg ein weiteres Stockwerk aufzusetzen. Die Ameisenmutter ist mit dem Eierlegen vollauf beschäftigt und dies ist auch ihre einzige Aufgabe. So haben die Burgbewohner alle viel zu tun und keine Zeit, genau darauf zu achten, was rundum vorgeht. Und wenn der Wächter Ulax nicht so scharf aufgepaßt hätte, wer weiß, was an diesem Morgen noch alles passiert wäre!
«Sie kommen! Sie kommen schon wieder !» wie ein Wirbelwind fegte er von seinem Horchposten herunter und in die Burg hinein. «Wer?» – «Wo?» – «Was kommt?» riefen alle durcheinander.
«Die Raubameisen!» Seine Fühler bewegten sich aufgeregt hin und her.
O weh!
Der Schreck war groß, aber jede Ameise wußte, was sie in solchen Augenblicken zu tun hatte. Alle Eier und Larven wurden in den untersten Kammern verstaut, und keine einzige Ameise verließ die Burg. Die Tore wurden verrammelt und die Wache verstärkt.
Wo nur die Futterbesorger so lange blieben? Am Ende liefen sie den Räubern geradewegs in die Arme! Wenn nur auch diesmal alles gut endete! Die Ameisen in der Burg waren in Sorge.
Mittlerweile hatten die Futterbesorger Nahrung beschafft und befanden sich bereits auf dem Heimweg.
Sei es, daß sie nicht vorsichtig genug umherspähten oder aber, daß sie alle zu angeregt miteinander plauderten – mit einemmal... «Halt!» Zwei Raubameisen verstellten ihnen den Weg. Die friedlichen Waldameisen waren wie aus den Wolken gefallen und wußten im ersten Schreck gar nicht, was los war. So manche wollte das Weite suchen, aber weit kamen sie nicht, denn hinter jedem Blatt, unter jedem Grashalm lagen Raubameisen auf der Lauer.
«Ergebt euch und kommt mit in unsere Burg, dann geschieht euch nichts», forderte sie der Raubameisen-Häuptling auf.

Inhalt:
WALDGEMEINSCHAFT FROHER MUT .. .. .. 5
        DIE AMEISENBURG .. .. .. 5
        DIE GESCHICHTE VON ZIRPO, DEM HOLZSCHNEIDER .. .. .. 13
        DER WELTREKORD DER SCHNECKE GUM .. .. .. 22
        AKTION BORKENKÄFER .. .. .. 28
        SPUREN IM WALD .. .. .. 34
DIE MORITAT VON DEN UNERSÄTTLICHEN WEIDMANNSDORFER SPINNEN .. .. .. 45
ALS ES MAIKÄFER REGNETE ... .. .. .. 52
WURMLI AUF WANDERSCHAFT .. .. .. 61
FAMILIE WEISSLICH .. .. .. 70
BEI DEN MUNTEREN LIBELLEN .. .. .. 79

 
Illustriert von Wladimir Gretschenko

Jugendverlag, Bukarest / Verlag "Meridiane" Bukarest
1. Auflage 1956
2. Auflage 1957
3. Auflage 1959
4. Auflage 1960
5. Auflage 1961
6. Auflage 1963

03 April 2025

William Faulkner: Die Freistatt | Requiem für eine Nonne

Die Freistatt - Roman - Aus dem Amerikanischen von Hans Wollschläger
Requiem für eine Nonne - Roman in Szenen - Aus dem Amerikanischen von Robert Schnorr

Klappentext:
„ ‚Die Freistatt’ – das ist der Einbruch der griechischen Tragödie in den Kriminalroman". Und so – könnte man André Malraux treffende Bemerkung variieren – „Requiem für eine Nonne" der Einbruch des literarischen Reißers in die Moralität. In den Wäldern von Jefferson trifft die siebzehnjährige Studentin Temple Drake im Versteck einer Schmugglerbande den Killer Popeye. Er zwingt sie, ihm in die Unterwelt von Memphis zu folgen, wo sie alle Stadien menschlicher Erniedrigung und sexueller Hörigkeit erfährt. Umgeben von Korruption, Gewalt und Mord, kann sie sich der Faszination des Verbrechens nur schwer entziehen und empfindet das gewöhnliche Leben als langweilig. Acht Jahre später will sie, inzwischen verheiratet und Mutter zweier Kinder, ihre bürgerliche Existenz aufgeben und mit einem kleinen Gangster das Weite suchen. Da greift das schwarze Kindermädchen Nancy – die Nonne des Titels – unversehens ein. Ihre Tat veranlaßt Temple, die Vergangenheit nicht zu begraben, sondern ihre Schuld am Tod zweier Menschen zu bekennen und die Sühne zu akzeptieren. William Faulkners eindringliche Darstellung dieses Themas macht aus den Erlebnissen der Temple Drake nicht einfach die Geschichte eines „Collegegirls aus gutem Hause, das sein Schlußexamen in einem öffentlichen Haus in Memphis ablegte“, vielmehr vermittelt sie ein kritisches Bild vom sittlichen Verfall im tiefen Süden der USA und bestätigt die Fragwürdigkeit des Herrschaftsanspruchs der weißen Oberschicht.

William Faulkner wurde 1897 in New Albany, Mississippi, geboren; er starb 1962 in Oxford, Mississippi. Während des ersten Weltkrieges diente er beim kanadischen Royal Flying Corps. Nach kurzem Studium an der Universität von Mississippi versuchte er sich in verschiedenen praktischen Berufen und schrieb Gedichte und Skizzen. Die frühen Romane u. a. „Soldatenlohn“ (1926), „Moskitos“ (1927), „Sartoris“ (1929) brachten ihm weder bei der Kritik noch beim Publikum den verdienten Erfolg. Erst „Die Freistatt“ (1931) machte ihn berühmt. Mit Werken über den amerikanischen Süden wie „Schall und Wahn“ (1929), „Als ich im Sterben lag“ (1930), „Licht im August“ (1932), „Absalom, Absalom!“ (1936). „Requiem für eine Nonne“ (1951), der Snopes-Trilogie („Das Dorf“, 1940; „Die Stadt“, 1957: „Das Haus“, 1959) und zahlreichen Short Stories („These Thirteen“, 1931; „Dr. Martino and Other Stories“, 1934; „Das verworfene Erbe“, 1942; „The Collected Short Stories“, 1950; zweibändige Auswahl: „Dürrer September“, 1980; „Der Bär“, 1982) war sein Platz in der Weltliteratur gesichert. Faulkner erhielt 1950 den Nobelpreis; er wurde ein Jahr später Mitglied der französischen Ehrenlegion und wurde für „Eine Legende“ (1954) mit dem Pulitzer-Preis und dem National Book Award ausgezeichnet. Kurz vor seinem Tod erschien der Schelmenroman „Die Spitzbuben“.

Inhalt:
Die Freistatt
Vorwort
Seite 7
Requiem für eine Nonne
Erster Akt
     Das Gerichtsgebäude
      [Der Stadt einen Namen]
     Seite 301
Zweiter Akt
     Der goldene Dom
      [Anfang war das Wort]
     Seite 372

Lizenzausgabe des Verlages Volk und Welt, Berlin 1986 für die Deutsche Demokratische Republik
Mit einem Vorwort von André Malraux zu „Die Freistatt“
Einbandentwurf: Werner Klemke

Verlag Volk und Welt, Berlin
1. Auflage 1986

Günter Radtke: Die Tätowierten

Klappentext:
Als das Telefon Oberleutnant Rückert aus dem Schlaf reißt, weiß er noch nicht, daß ihm Tage und Nächte schwerster Arbeit bevorstehen: Eine junge Frau ist ermordet worden, und die Spuren führen zu einer Gruppe Jugendlicher, die Hohlheit und Amoralität der "westlichen Lebensweise" nicht zu durchschauen wußten. Die Aufklärung des Verbrechens verläuft nach allen Regeln des spannenden Detektivromans; entdeckt aber wird nicht nur der Täter, sondern zugleich manche Ursache und Bedingung der Straffälligkeit Jugendlicher. In einem zugespitzt drastischen Fall schildert der Autor, selbst Offizier der Kriminalpolizei, den verantwortungsvollen Kampf um die weitere Zurückdrängung der Jugendkriminalität. Obwohl das Geschehen Jahre zurückliegt, mahnt es uns, wachsam gegenüber Einflüssen zu sein, die auf die Schädigung unserer Gesellschaft gerichtet sind.

Schutzumschlag, Einband und 17 Illustrationen von Rolf F. Müller

Greifenverlag zu Rudolstadt
1. Auflage 1970
2. Auflage 1973
3. Auflage 1975
4. Auflage 1979

weitere Ausgaben

Die Tätowierten / Der vergessene Mord
2 Kriminalromane

Einbandtext:
Die Tätowierten
Die Leiche der jungen Frau, die die Kriminalisten an der Brandstelle finden, weist die Dreipunkttätowierung auf. Vielleicht ein Hinweis? Aber der Kreis um das Mädchen aus dem Jugendwerkhof ist groß. Aufreibende Kleinarbeit ist zu leisten, bis es gelingt, dem raffinierten Mörder auf die Spur zu kommen. Obwohl das Geschehen Jahre zurückliegt, mahnt es uns, wachsam gegenüber Einflüssen zu sein, die auf Schädigung unserer Gesellschaft gerichtet sin.

Der vergessene Mord
Beim Abriss des alten Backhauses in einem thüringischen Dorf finden Werner Born und ein paar andere Jungen eine Pistole; statt sie abzugeben, schießen sie damit. Hauptmann Rückert und sein Assistent Kober geraten durch dieses Vorkommnis einem Verbrechen auf die Spur. Aus der Pistole wurde im Herbst 1945 ein tödlicher Schuss abfeuert auf eine Frau, deren Identität damals nicht festgestellt werden konnte. Kannte der Vater Werner Borns die erschossene Frau? Nicht nur aus Ehrgeiz verbeißt sich Rückert in den längst verjährten Fall. Er muß auch Grüchte wiederlegen, die im Dorf umlaufen.

Inhalt:
   5 .. .. .. Die Tätowierten
199 .. .. .. Der vergessene Mord

Umschlag: Rolf F. Müller

Greifenverlag zu Rudolstadt
Reihe:
Greifen-Kriminal-Roman
1. Auflage 1985 

Margarethe von Trotta: Die bleierne Zeit und andere Filmtexte

Klappentext:
Sämtliche Texte zu den Filmen, bei denen Margarethe von Trotta auch selbst Regie geführt hat, erscheinen hier zum ersten Mal in einem Band. Sie reichen von dem »Rosa-Luxemburg«-Film, 1986, über »Heller Wahn«, 1983, »Die bleierne Zeit«, 1981, »Schwestern oder Die Balance des Glücks«, 1979, bis zurück zu dem Film »Das zweite Erwachen der Christa Klages«, 1978.
Margarethe von Trotta, Filmkünstlerin aus der BRD, hat seit 1968 erfolgreich als Schauspielerin in Filmen von Gustav Ehmck, Volker Schlöndorff, Rainer Werner Fassbinder, Reinhard Hauff, Claude Chabrol und Herbert Achternbusch mitgewirkt, bevor sie als Drehbuchautorin, Co-Regisseurin (beim Film »Die verlorene Ehre der Katharina Blum«) und schließlich dann als Autorin und Regisseurin in einer Person jene Filme schuf, die international bekannt und mit Preisen bedacht wurden.
Ein aufschlußreiches Nachwort, eine ausführliche Filmographie und mehr als 70 Fotos geben Auskunft über die Filmschöpferin Margarethe von Trotta.

»Meine Filme sind ja auch das, was an Umwelt durch mich hindurchfließt ... Ich bin sozusagen das Medium.
Ich verbinde mit meinen Filmen nicht unbedingt eine Botschaft, ich möchte auch niemanden überzeugen, ich sehe mich nicht als Prophet oder Agitator, ich sehe mich eher als Chronistin.
Ich habe nun einmal die Möglichkeit, das, was mich niederdrückt oder auch erhebt, zu beschreiben, man gibt mir, wenn ich Glück habe, auch noch die finanziellen Mittel dazu, denn beim Film muß man nun einmal gewaltige Mittel haben, um das Erlebte, Gedachte, Phantasierte tatsächlich in Form umzusetzen, beide Möglichkeiten habe ich, und insofern bin ich, glaube ich, auch Sprachrohr für viele, die diese Möglichkeit nicht haben...«
Margarethe von Trotta 1984

Inhalt:
Das zweite Erwachen der Christa Klages .. .. .. 7
Schwestern oder Die Balance des Glücks .. .. .. 71
Die bleierne Zeit .. .. .. 133
Heller Wahn .. .. .. 191
Rosa Luxemburg .. .. .. 251
Filmographie Margarethe von Trotta .. .. .. 327
Nachwort Günter Agde: Die Trotta-Filme – zum Lesen .. .. .. 349

Herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von Günter Agde
 
Henschelverlag Kunst und Gesellschaft, Berlin
1. Auflage 1988  

Manfred Stache: Der letzte Zeuge

Heftanfang:
Gleißender Sonnenschein lag über der Stadt. Das grelle Licht blendete mich. Ich mußte die Augen schließen. Am liebsten wäre ich so weiter gelaufen, nichts sehend, um keinen Menschen zu erkennen, um den Eindruck der vergangenen Stunden durch die neue Umgebung nicht verwischen zu lassen.
Was ich in Gerichtssaal erlebt hatte, mußte ich, abgeschlossen von meiner Umwelt und in Ruhe, noch einmal durchdenken. Dabei wollte ich mich selber in die Situation des Mannes versetzen, der in dieser Minute in seine Zelle zurückgeführt wurde und auf den Spruch der Richter wartete.
Was die Wirkung dieses Prozesses immer in mir lebendig halten wird, ist das Verhalten des Mannes auf der Anklagebank dem Strafantrag des Staatsanwalts gegenüber. Mir sind viele Schlußworte von Angeklagten und die Reaktion mancher Verurteilter auf die ihnen zuerkannten Strafen im Gedächtnis. Sie waren sehr unterschiedlich, wechselten zwischen tiefer Reue, bitterem Hohn, später Erkenntnis und kalter Gleichgültigkeit. Aber nie habe ich einen Menschen, der seine Verurteilung erwartet, mit solcher Sachlichkeit und Genugtuung reden hören wie jenen Mann, der heute gesagt hatte: „Ich habe einen Menschen getötet und weiß, daß man mich dafür bestrafen wird. Aber ich empfinde keine Reue. Recht und Gerechtigkeit sind auf meiner Seite!“
Seine wenigen Worte beeindruckten mich, und sie beeindruckten sichtlich auch die Zuhörer im Saal. Das Plädoyer des Staatsanwalts hob jedoch das Niederträchtige der Tat hervor; er bemühte sich kaum, den wirklichen Charakter und die Schuld des „Opfers“ bloßzulegen.
Wie würden die Geschworenen entscheiden?

Umschlag und Illustrationen: Ehrhard Schreier

Deutscher Militärverlag, Berlin 1967
Reihe:
Erzählerreihe 131
1. Auflage 1967 [1.-125. Tsd.]

02 April 2025

E.R.Greulich: Sprung über den Schatten

Einbandtext:
Borenz inspizierte die Zelle. Seine Augen waren wach und flink. Mit dem Fuß schurrte er den Zinkeimer aus der Zellenecke.
„Geben Sie mal her.“
Eckard reichte ihm den Eimer, Borenz hob ihn ins Licht.
„Das nennen Sie blank?“
Eckard erwiderte nichts, zeigte weiterhin ein unbeteiligtes Gesicht und dachte: Ausgerechnet den Eimer bemeckert er, damit habe ich bei seinem Vorgänger Krause doch immer Eindruck gemacht.
„Ob Sie das blank nennen, habe ich gefragt!“
„Ich habe mir Mühe gegeben, Herr Hauptwachtmeister.“
Während des Satzes ließ Eckard etwas die Mundwinkel hängen.
„Stehen Sie gerade!“ brüllte Borenz, „wir sind hier nicht in der Kneipe. Solange ich in der Zelle bin, bitte ich mir Haltung aus!“
Eckard straffte sich übertrieben.
„Jawohl, Herr Hauptwachtmeister!“
 „Da!“ Borenz warf Eckard den Eimer zu. Der fing ihn gerade noch, prellte sich dabei aber den linken Mittelfinger.

Heftanfang:
Von Land her wehte schwach der Wind. Er trug den Duft von Kiefern und reifem Korn. Thea Borenz stand auf der Düne, die Hand über den Augen. Die See war ruhig. Man erkannte die flachen Stellen. Das Glitzern des Wassers erinnerte an Millionen Fische, deren silberne Schuppen im Sonnenlicht glänzten. Landeinwärts schloß sich ein Streifen Kiefernwald an die Dünen, hinter dem die Landstraße eine reizvolle Parallele zum weiten Küstenbogen der Tromper Wiek bildete. Thea blickte auf ihre Armbanduhr. Die Sportlergruppe kam meist eine halbe Stunde später. Es war noch keine Menschenseele auf dem nie sehr belebten, langen Strand zu sehen. Die zwei Fähnlein Pimpfe und einige Trupps der Hitlerjugend übten am Vormittag irgendwoanders Kriegsspiele.
Thea warf das leichte Sommerkleid ab, zupfte am Badeanzug und ließ sich „in ihre“ Kuhle gleiten.
Mit beiden Händen griff sie in den warmen Sand. Sie hätte sich unbeschwert erholen können. Aber weshalb blieb da ein Rest? Sucht mir nicht Vater jeden Wunsch von den Augen abzulesen? Die Mutter wird er mir nie ersetzen können. Ich habe niemanden mehr, mit dem ich mich aussprechen kann. Seit Mutters Tod wurde Vater noch fürsorglicher, trotzdem leben wir beide wie durch Glas getrennt. Er bevormundet mich kleinlich. Er hat Angst, ich könnte jemanden kennenlernen. Ich bin einsam und unfrei. Zum drittenmal nach Mutters Tod sind wir hier bei den Verwandten in Urlaub. Sein Gesicht ließ mich erschrecken, als ich vorschlug, er solle mich einmal allein in Urlaub fahren lassen. Ich habe nicht gewagt, wieder darauf zurückzukommen. Solange ich mich erinnern kann, hat er seine ganze Liebe auf mich konzentriert. Als Kind hat es mir gefallen. Dann wurde ich älter und erkannte immer deutlicher, wie ungerecht er Mutter behandelte. Sie litt unter seinem Beamtenhochmut. Mutter erzählte mir einiges über Vater, was ich von ihm nie erfahren hätte. Er hatte die höhere Laufbahn in der Justiz einschlagen sollen. Großvater Heinrich stand im mittleren Justizdienst und ......

Umschlaggestaltung und Illustrationen: Karl Fischer

Militärverlag der Deutschen Demokratischen Republik, Berlin
Reihe:
Erzählerreihe 199
1. Auflage 1974 [1.-133. Tsd.] 

Udo Gatz / Wolfgang S. Lange: Was geschah mit Doktor Weißbach?

Einbandtext:
„Ich muß in die Klinik. Vielleicht werden Verwundete eingeliefert.“
„Warten Sie noch, Doktor!“ Ich hörte, wie Tham sich an mich heranschob. Im Dschungel war jetzt die Hölle los. Affen schrien, Zweige knackten, aus dem Schlaf geschreckte Vögel flatterten durch die Luft. Meine Nerven waren bis zum Zerreißen gespannt.
„Ich muß zurück, Tham, unbedingt.“ Ich keuchte mehr, als ich sprach. Nur weg aus diesem entsetzlichen Wald. Ans Krankenhaus dachte ich erst in zweiter Linie, dann allerdings mit leisem Erschrecken. Dort konnte das Feuergefecht nicht unbemerkt bleiben. Was geschah, wenn Strohofer in mein Zimmer ging und mich nicht fand? „Los doch!“ drängte ich. „Jede Minute ist kostbar.“
„Versuchen Sie, hinter mir herzukriechen“, sagte der Mönch.
„Am besten, Sie fassen meine Beine.“
Ich klammerte mich an Thams Bastschuhe, als wäre das die Rettung. Bis zum Waldrand bewegten wir uns auf allen vieren. Hartes Gras und Zweige schlugen mir ins Gesicht. Endlich lag die Lichtung vor uns. Scheinwerfer tasteten mit grellen Fingern das Laubgewirr ab. Lianen und Blätter verschluckten die Bahnen der Leuchtspurgeschosse.

Heftanfang:
Seit Tagen finde ich kaum noch Schlaf. Ich wälze mich auf der Bastmatte hin und her, und das Laken, mit dem ich mich sonst zudecke, habe ich ans Fußende des weißen Metallbetts geschoben.
Es ist warm. Der Luftzug, der durch das winzige Gazefenster ins Zimmer dringt, bringt keine Kühlung. Dabei weiß ich genau, daß nicht die Hitze den Schlaf verscheucht. Ich bin einfach noch nicht zur Ruhe gekommen, stelle Fragen und suche nach einer Antwort. In meinem Kopf überschlagen sich die Gedanken. Ich muß versuchen, sie zu ordnen, muß mir Rechenschaft geben.
Ein paar Nächte lang habe ich gelesen, um mich abzulenken. Zwei alte Illustrierte und einen Kriminalroman, von dem der Teufel weiß, wie er hierhergekommen ist. Jetzt gibt es keine Zeile mehr, die ich nicht kenne. So schreibe ich denn selbst. Ich will festhalten, was geschehen ist, den Weg nachzeichnen, der mich hierher geführt hat. Was es werden soll, weiß ich noch nicht. Ein Tagebuch? Vielleicht. Erinnerungen ... Das ist das Schöne an einem Tagebuch, man schreibt nur für sich. Wem anders als mir hätte ich auch den Mut, einzugestehen, mit welchen Zweifeln ich mich herumgeschlagen habe? Wem hätte ich mitteilen sollen, welche Zuversicht mich getrieben hat?
Erneut überfallen mich Gedanken. Ich möchte sie abschütteln, schnell schreiben. Aber was? Warum ich mich entschieden habe, weiß ich längst, und außer mir geht es niemand was an. Trotzdem, ich muß endlich Ruhe finden. Mit aller Kraft zwinge ich mich zur Konzentration. „Bitte.“ Es klopft.
„Ein Neuzugang. Temperatur vierzig zwei. Der Patient ist ohne Bewußtsein.“
„Ich komme.“
Für diesmal bin ich erlöst. Doch morgen, morgen werde ich anfangen, meine Geschichte aufzuschreiben.

Umschlag und Illustration: Karl Fischer

Deutscher Militärverlag, Berlin
Reihe:
Erzählerreihe 172
1. Auflage 1971 [1.-120. Tsd.] 

01 April 2025

Margarete Riemschneider: Der Schwur des Espaini

Klappentext:
Die Verfasserin des vorliegenden Romans, Frau Dr. Margarete Riemschneider, ist durch ihre wissenschaftlichen Arbeiten über die Frühgeschichte Kleinasiens, besonders über die Hethiter und über Urartu, weithin bekannt geworden. In ihrem Roman schildert sie das Leben des urartäischen Bauernsohnes Espaini, der sich als Offizier und als Ratgeber seines Königs im Kampfe gegen die räuberischen Angriffe der Assyrer auszeichnet und durch Vernichtung des Assyrerkönigs Sargon hohen Ruhm gewinnt. Der Roman läßt den Leser bekannt werden mit Land und Leuten, Kultur und Gesellschaft von Urartu, einem der ältesten Staatsgebilde auf dem uralten Kulturboden Vorderasiens.

Inhalt:
1. Kapitel – Eine richtige Eselei .. .. .. 9
2. Kapitel – Am Hofe von Tuspa .. .. .. 45
3. Kapitel – Gewitterwolken .. .. .. 77
4. Kapitel – Kriegsbeginn .. .. .. 96
5. Kapitel – Überflüssiger Aufenthalt .. .. .. 107
6. Kapitel – Der Kimmeriereinfall .. .. .. 122
7. Kapitel – Tief im Lande .. .. .. 145
8. Kapitel – Die heilige Stadt Ardini .. .. .. 167
9. Kapitel – In diplomatischem Auftrag .. .. .. 188
10. Kapitel – Tarsos .. .. .. 242
11. Kapitel – Pläne bei der Heimkehr .. .. .. 268
12. Kapitel – Die Vergeltung .. .. .. 282

Schutzumschlag und Einband von Horst Adler

Paul List Verlag, Leipzig
1. Auflage 1966
2. Auflage 1968  

Karl Sorge: Gefährlicher Alleingang

Einbandtext:
Er ist kein schwarzes Schaf, der dunkelhaarige unternehmungslustige Arbeiterjunge Fritz Klatt. Gewissenhaft und eifrig erledigt er alle Aufträge, die ihm von den Genossen erteilt werden. Er ist immer dabei, wenn es darum geht, der Reaktion, die sich im Berlin des Jahres 1920 wieder fest etabliert hat, einen Schlag zu versetzen, denn er haßt die Reaktionäre aller Schattierungen.
Doch Unternehmungslust, Risikobereitschaft und Mut allein genügen nicht. Fritz macht den Genossen um Kurt Briese oft Sorgen durch seine Disziplinlosigkeiten.
Abenteuerlust und jugendliche Unbekümmertheit bringen ihn häufig in Situationen, die er nicht übersehen kann und die ihn und seine Genossen gefährden. Fritz Klatt muß viel Lehrgeld zahlen, ehe er erkennt, daß im Alleingang nichts zu erreichen ist.

Buchanfang:
Der Wind fauchte und bog die Bäume am Marktplatz. Kurt Briese schlug den Mantelkragen hoch und zog mit der linken Hand fröstelnd die Kragenecken zusammen. Mit der Rechten hielt er den Hut fest. Der böige Wind peitschte ihm Nieselregen ins Gesicht. Beim Einbiegen in die Wollankstraße traf ihn der Wind nur noch von hinten. Die Gaslaternen brannten schon; es wurde früh dunkel im Januar.
Kurt Briese ging langsamer. Er grübelte, ob er das, was er vorhatte, auch verantworten konnte. Forschend blickte er nach den Hausnummern, stand endlich vor dem Haus, das er suchte. Er stieg die Treppen hinauf. Im zweiten Stock beim Namensschild „W. Berger“ klingelte er. Eine junge, zierliche Frau öffnete. Fragend blickte sie ihn an. Als er ihren Mann zu sprechen verlangte, rief sie nach hinten: „Walter, Besuch.“ Sie bat Briese einzutreten. Walter Berger begrüßte den Gast zurückhaltend. Er kannte Briese nur flüchtig. Er wußte, daß Briese in der Pankower KPD eine aktive Rolle spielte. Berger führte den Besucher in die Stube.
Mit einem Blick erfaßte Briese das geräumige Zimmer, das mit Tisch und Stühlen, Betten, Kommode und Vertiko eingerichtet war. An der Wand über den Betten hing ein Bild mit spielenden Nymphen. Auf der Kommode stand eine Fotografie Walter Berger mit verwegenem Schnurrbärtchen als Unteroffizier einer Maschinengewehrkompanie. Er trug das schwarzweiße Band des EK II im Knopfloch. Der dreiundzwanzigjährige Schlosser war groß, hatte schwarzes, gewelltes Haar, ein schmucker Bursche, dem man alle möglichen Husarenstreiche und Abenteuer zutraute.
Briese musterte Berger, räusperte sich kurz und meinte, nachdem er sich vergewissert hatte, daß er mit Berger allein war: „Entschuldige, daß ich hier so 'reinschneie. Ich habe einen Auftrag und brauche deine Hilfe.“ Berger horchte mehr erwartungsvoll als erstaunt.

Umschlaggestaltung: Erhard Schreier

Militärverlag der Deutschen Demokratischen Republik, Berlin
Reihe:
Erzählerreihe 212
1. Auflage 1976 [1.-135. Tsd.]

Karl Sorge: Nur fünftausend Mark – Zwei Kriminalerzählungen

Einbandtext:
„Bitte bringen Sie die Frau weg“, flüsterte Hauptmann Sanders dem uniformierten ABV zu.
Der nickte. „Kommen Sie, Frau Mandrow. Um Karl kümmern wir uns.“ Behutsam führte er die schluchzende Frau zum Wartburg, setzte sich ans Steuer und fuhr los.
Sanders strich sich über das schüttere Haar und knöpfte das Jackett auf. Obwohl es weit geschnitten war, fühlte er sich eingezwängt. Er atmete tief durch und blickte auf die geschäftig hantierenden Leute und die aufgefahrenen Fahrzeuge an der hell beleuchteten Unfallstelle.
„Können wir?“ fragte sein Stellvertreter, Oberleutnant Schliewa.
„Bitte.“
Die Männer hoben den Toten auf die Bahre, trugen ihn weg.
Ein Motor heulte auf, der Barkas fuhr ab.
„Tod durch elektrischen Strom.“ Der untersetzte, glatzköpfige Arzt wischte sich mit einem Tuch über die hohe Stirn. „Alles Nähere nach der Obduktion.“

Umschlaggestaltung Bernhard Kluge

Militärverlag der Deutschen Demokratischen Republik, Berlin
Reihe:
Erzählerreihe 316
1. Auflage 1989 

E.R. Greulich: Bevor Manuela kam

Einbandtext:
Plötzlich schrillte die Klingel auf der Diele. Einmal, lange und herrisch.
„Hast du doch einen Schatten hinter dir gehabt?“ fragte Fred hastig.
„Unmöglich“, wehrte sich Tornow und wollte zu einer Erklärung ansetzen, als abermals der schrille Ton die Stille durchdrang. Fred stand mit einer Schnelligkeit auf, die Tornow ihm nicht zugetraut hätte. Seine Geste schnitt jede Unterhaltung ab, er lauschte und hielt eine Pistole in der Hand. „Was machen wir?“
„Hast du das Magazin voll?“ fragte Tornow leise.
„Weshalb?“
„Wenn es nur zwei, drei Bullen sein sollten, hätten wir eine Chance.“
Fred schien zu lauschen. Er hatte impulsiv reagiert, ein Spitzel hätte eine ganz andere Reaktion gezeigt, dachte er erleichtert. Nach dem dritten Klingeln blieb es ruhig. Er winkte Tornow, schaltete das Licht aus und zog ihn hinter sich her. Dicht an seinem Ohr flüsterte er: „Dort ist die Vordertür. Ein Drittel Ornamentglas. Da werden sie es zuerst versuchen.“ Er drückte Tornow die Pistole in die Hand. „Ich will sehen, ob ich vom Bodenfenster etwas ausmachen kann.“ Er entfernte sich, Stiegen knarrten, irgendwo im Dunkeln wurde leise eine Tür geöffnet.

Heftanfang:
Als Harry Tornow zu sich kam, lag er auf dem Rücken, die Beine schräg nach oben. Er blinzelte ungläubig in den Spalt trüben Lichts über seinen Füßen, bewegte heftig den Kopf, als wolle er Wasser von den Trommelfellen schütteln. Noch immer dröhnte die Detonation in seinen Ohren. Die Geräusche waren fern wie hinter Glas, schwerfällig ordneten sich seine Gedanken.
Der Gefangenenwagen ist doch erst nach der Entwarnung in Plötzensee abgefahren! Ist er von einer Zeitzünderbombe erwischt worden? Mechanisch tasteten seine Hände den Körper ab. Das Gefühl, unverletzt zu sein, machte Tornow hellwach. Er stieß beide Beine gegen die schmale Tür, und der Spalt vergrößerte sich. Hastig arbeitete er sich aus dem Blechsarg. Die Lage des Ganges erinnerte an die Kabine eines gekenterten Schiffes. Auf dem Gesäß rutschte er bis an die aufgesprungene Tür der Rückwand. Wie schlaffe Bündel lagen die beiden Bewacher davor. Tornow kletterte über sie hinweg, stand draußen. Seine Augen versuchten, sich an das unbestimmte Grau des Oktobernachmittags zu gewöhnen. Die Sonne war nur ein weißer Fleck hinter dem Nebel der Rauchschwaden. Plötzlich war ihm, als schiene sie so grell, daß er die Augen schließen mußte. Unbändige Freude überfiel ihn: Ich bin frei! Harry Tornow, Todeskandidat aus Zelle achtzehn, allein auf offener Straße. Gefangenenwagen zertrümmert, Bewacher tot. Tornows erster Gedanke war weg, rasch weg von hier! Mühsam zwang er die freudige Erregung nieder. Jede unüberlegte Handlung würde die eben gewonnene Freiheit gefährden. Sichernd schaute er sich um. In den umliegenden Ruinen schwelte und qualmte es. Nester glühender Brandbomben knisterten. Obwohl in Berlin aufgewachsen, fand er nicht heraus, in welcher Straße er sich befand.

Umschlaggestaltung und Illustrationen: Karl Fischer

Militärverlag der Deutschen Demokratischen Republik, Berlin
Reihe:
Erzählerreihe 251
1. Auflage 1969 [1.-125. Tsd.]
2. Auflage 1980 [126.-275. Tsd.]

Erzählerreihe – Die Reihe


Die Erzählerreihe erschien von 1957 - 1990 mit insgesamt 327 Heften.
Die Hefte hatten das Format 14,5 x 20,5 cm; 15 x 21,5 cm und einen Umfang zwischen 32 und 54 Seiten.
Die Hefte kosteten 45 Pfennige.
Kennzeichen ab Heft 20 ist die rote Ecke mit der Heftnummer rechts oben auf der Titelseite; Heft 1 - 19 ohne Heftnummer. Die Hefte 108 - 123 haben ein abweichendes Cover.
Inhalte waren hauptsächlich Kriegsgeschichten, Krimis und Abenteuergeschichten, die von namhaften DDR- und internationalen Schriftstellern verfasst wurden. Die Gesamtauflage 1966 erreichte eine Höhe von 1.590.000  Exemplaren.
Die Hefte erschienen in einem Abstand von 2-4 Wochen. Der Vertrieb erfolgte nur über den Postzeitungsvertrieb und waren auf Gund der Beliebtheit der reihe schon nach wenigen Tagen vergriffen.
Erschienen ist die Reihe im Verlag des Ministeriums für nationale Verteidigung, Berlin (1957-1960) danach Deutscher Militärverlag, Berlin (1960-1973) und schließlich im Militärverlag der Deutschen Demokratischen Republik, Berlin (1973-1990). Die unterschiedlichen Verlagsangaben liegen in der mehrfachen Umbenennung des Verlages begründet.


Liste der erschienenen Hefte

Heft Titel Autor Illustrator Jahr
1 Das Attentat Wolfgang Schreyer - 1957
2 Der Schnee von Podgonowka Erich Loest Hans Betcke 1957
3 Das Haus an der Grenze Jurij Brézan Klaus Poche 1957
4 Letzte Station Eppenau Wolfgang Weitbrecht Hans Betcke 1957
5 Gegenstoss ins Nichts Novelle von Kurt David Theo Thomas 1957
6 Freiwillige vortreten Erich Loest Erhardt Schreier 1957
7 Der Fall des Generalsstabschefs Redl Egon Erwin Kisch - 1957
8 Funksprüche in der Nacht Heinz Müller Rudi Grapentin 1957
9 Der Spion von Akrotiri Wolfgang Schreyer - 1957
10 Verbrechen am Fluß Eberhard Panitz - 1957
11 Einer kehrt nicht zurück Stefan Voß - 1957
12 Fahrt nach Paris Jan Petersen - 1957
13 Der Flüchtling Herbert Friedrich Klaus Poche 1958
14 Befehl ausgeführt Kurt David Theo Thomas 1958
15 Der Streit um die Partisanen Hasso Grabner Klaus Poche 1958
16 Die Depesche Alfred Kurella Klaus Poche 1958
17 Leo schlägt sich durch Hans J. Kühne Theo Thomas 1958
18 Schatzsucher am Bellin-See Wilfried und Edith Göldner - 1958
19 Achtung! Täter führt Schußwaffe! Herbert Sondermann Helmut Krebs 1958
20 Die letzte Begegnung Georg Kubiak Rudolf Lipus 1958
21 Parole - Freies Deutschland Alexander Ott Hans Betcke 1958
22 Revolte in Radom I. C. Schwarz Klaus Poche 1958
23 Die Entscheidung d. Ismael Abu Kef Walter Basan Klaus Poche 1958
24 Alarm im Hafen Paul Schmidt-Elgers Klaus Poche 1958
25 Die Saboteure Anna Seghers Rudolf Lipus 1958
26 Der Blindgänger Stephan Voss Klaus Poche 1959
27 Der Rote Admiral von Kiel Peter Kast Rudolf Lipus 1958
28 Solidarität Friedrich Schlottenbeck Karl-Heinz Birkner 1959
29 Die Angst war sein Begleiter Peter H. Dron - 1959
30 "... Du bist der Nächste, Kowalke!" Werner Wertke Hans Räde 1959
31 Der Troßjunge Carl Winter Rudolf Lipus 1959
32 Das Protokoll kam zu spät Louis Albrecht / Walter Schell Klaus Weber 1959
33 Im Schatten des Molte Neveso Bert Brennecke Klaus Poche 1959
34 Mord an der Grenze Rolf Guddat Klaus Poche 1959
35 Zwei Uhr am roten Turm Kurt David Rudolf Lipus 1959
36 Die Gentlemen von Guam Hans Hagge Karl Fischer 1959
37 Die Nacht am Fluß Heinz Senkbeil Karl Fischer 1959
38 Im Schatten des Monte Nevoso Bert Brennecke Klaus Poche 1960
39 Die Brücke Bodo Uhse Karl Fischer 1960
40 Schatten über den Gleisen Hans-Joachim Pröger Hans Räde 1960
41 Aufstand am Gelben Meer Harry Thürk Klaus Poche 1960
42 Die Vier vom Funktrupp Baum Wolfhard Schmidt Karl Fischer 1960
43 Mordprozeß Fischer Hermann Barkhoff Rudolf Lipus 1960
44 Um die gerechte Sach´ Hans L. Sittauer Hans Räde 1960
45 Mord ohne Sühne Günter Spranger Klaus Poche 1960
46 Täter oder Opfer? Karl-Heinz Weber Karl Fischer 1960
47 "Drittes Geschütz - Feuer!" Heinz Senkbeil Hans Räde 1960
48 Auf gefährlichem Kurs Frank Mann Klaus Poche 1960
49 Die Mörder d. Dimitri Kondora Hermann Bankhoff - 1960
50 Der Tod an Bord Peter H. Kron Klaus Poche 1961
51 Westerplatte Hans Hage
1961
52 704 auf Ostkurs Hans Müller Harri Förster 1961
53 Havarie am Gletscher Sphinx Klaus Vogt Klaus Poche 1961
54 Mr. Henderbill wartet vergebens Siegfried Dietrich Rudolf Lipus 1961
55 Unternehmen Panther Kurt Falke Klaus Poche 1961
56 Armeepistole 8086 Eberhard Kottwitz Hans Räde 1961
57 Als der Märzwind blies Frank Mann Karl Fischer 1961
58 Museumsraub in Kairo Heiner Heindrof Rudolf Lipus 1961
59 Piraten an Steuerbord Rudolf Weiss Rudolf Lipus 1961
60 Riskante Bekanntschaften Hermann Barkhoff Rudolf Lipus 1961
61 Gespensterjagd Günther Radtke Klaus Poche 1961
62 Verbrechen um die UR 3 Karl-Heinz Weber Klaus Poche 1962
63 Geheimagenten Lew Schejnin Klaus Poche 1962
64 Die erste Schlacht Bodo Uhse Klaus Poche 1962
65 Alarm im Morgengrauen Otto Bonhoff - 1962
66 Ranger Rolf Heider Karl Fischer 1962
67 Nebel über dem Wasser Siegfried Dietrich Hans Räde 1962
68 Waffen nach Celebes Rudolf Weiß Hans Räde 1962
69 Befehl zur Exekution Klaus Krüger und Horst Bastian Klaus Poche 1962
70 Finale W Manfred Klaus Hans Räde 1962
71 Panzerkreuzer A Hans Hagge Hans Räde 1962
72 10 Konserven Kopfpreis W. Roland Karl Fischer 1962
73 Feindfahrt ohne Torpedos Erwin Ziemer Hans Räde 1962
74 Der Galgen wartet schon Kurt Wolterstädt Klaus Poche 1963
75 Haftbefehl gegen wen? Georg Redmann Gerhard Lahr 1963
76 Flammen über dem Land Siegfried Dietrich - 1963
77 Das Manöver Hans von Oettingen Günter Neubert 1963
78 Aus eigener Vollmacht Lothar Weiser Hans Räde 1963
79 Der blaue Pfeil Günter Rübener Paul Klimpke 1963
80 Durchkreuzte Pläne Manfred Klaus Klaus Poche 1963
81 Der Heldentod des Soldaten Malik Walter Uttikal Herbert Böhnke 1963
82 Das Waffenlager im Herrenhaus Hans J. Kühn Paul Klimpke 1963
83 Der Tag hat 24 Stunden Peter Degelow Günter Neubert 1963
84 Feuer im Schacht Gotthard Bach Horst Klöpfel 1963
85 Ole Varndals letzte Fahrt Karl Heinz Hardt Günter Neubert 1963
86 Entscheidung am Ilmensee Karlheinz Reineck Klaus Poche 1964
87 Schuldig Richard Gross Günter Neubert 1964
88 Das Schiff im Dunklen Hasso Grabner Harri Förster 1964
89 Höhe 334 Günter Spranger Harri Förster 1964
90 Im Tageslicht Emmanuil Kasakewitsch Horst Klöpfel 1964
91 Der Grenzführer Karl Wurzberger - 1964
92 Mord im Oslo-Fjord Hans Hagge Günter Neubert 1964
93 Im Rücken des Gegners Gustav Jabs Günter Neubert 1964
94 Schüsse im Hafen Heiner Rank Klaus Poche 1964
95 Haie im Pazifik Ferdinand May Erhard Schreier 1964
96 Die Spur führt nach Valencia Rodrigo Borgia - 1964
97 Nur ein paar Stunden Erhard Dix Erhard Schreier 1964
98 Am Stichdamm Günter Spranger Erhard Schreier 1965
99 Falsche Datteln Wolfgang Ghantus Harri Förster 1965
100 Der Weg durchs Moor Siegfried Dietrich Erhard Schreier 1965
101 Mord bei Agrinion Gerhard Löffler Günter Neubert 1965
102 Der "Killer" kam nicht wieder Karlheinz Reineck Günter Neubert 1965
103 Sonderaktion Rabenhügel Heinz Kessler Karl Fischer 1965
104 Das Geheimnis der blauen Kreise Georg Redmann Erhard Schreier 1965
105 Paragraph 51? Heinz Kruschel Erhard Schreier 1965
106 Die letzte Schlacht Hans Hagge Harri Förster 1965
107 Alarm am Atlantik Miroslaw Zulawski Günter Neubert 1965
108* Grenzdurchbruch Karl Wurzberger Karl-Heinz Schmidt 1965
109* Panzerschiff "Zeven Provincien" Hasso Grabner Ernest G. Reuter 1965
110* Keine Chance für Jacobiak Lisa Krause u. Bruno Hinz - 1966
111* Die Lotsen von Kirkkomaansaari Günther Brandenburger Günter Neubert 1966
112* Das vergessene Familiengrab Günter Radtke Ernest G. Reuter 1966
113* Im letzten Augenblick gerettet Dieter Pagar - 1966
114* Das Abenteuer Karl-Heinz Jacobs Günter Neuber 1966
115* Fahndung nach "Karo Bube" Günter Schmitt u. Werner Höhn Karl-Heinz Schmidt 1966
116* Der Tod ist eingeplant Egbert Freyer - 1966
117* Haß Eduard Claudius Heinz Ebel 1966
118* Unternehmen Walzertraum Karl Heinz Hardt Hans Räde 1966
119* Das doppelte Rätsel Karl-Heinz Tuschel Hans Räde 1966
120* Das Attentat Wolfgang Schreyer - 1966
121* Der Tod des Erwin Rebsch Rudolf Harnisch Siegfried Schümann 1966
122* Unternehmen Stanschlange Walter Basan Erhard Schreier 1967
123* Tanz auf dem Vulkan Florian Belhaux Hans Räde 1967
124 Der entminte Acker Erwin Strittmatter Erhard Schreier 1967
125 Skandal auf Cape Canaveral Hans Müncheberg Karl Fischer 1967
126 Der geheimnisvolle Fund Kurt Zeising Günter Neubert 1967
127 Najok, der Perlentaucher Götz R. Richter Karl Fischer 1967
128 Überfall am Rosenweg Horst Girra - 1967
129 Der Mörder lebt noch Andrzej Piwowarczyk - 1967
130 Die Leopardenmänner Hherbert Bruna Harri Förster 1967
131 Der letzte Zeuge Manfred Stache Karl Fischer 1967
132 Abrechnung mit dem Teufel Hasso Grabner Karl Fischer 1967
133 Alarm auf der Strecke Aurel Mihale Karl Fischer 1968
134 Deckname Kakadu Harald Hauser Erhard Schreier 1968
135 Chiffre RV263 Horst Girra Karl Fischer 1968
136 Der Mann mit der Machete Rudolf Daumann Hans Räde 1968
137 Die Wespen von Lens Herbert Horn Karl Fischer 1968
138 Die Indianerschlucht am Little Big Horn Patty Frank Harri Förster 1968
139 In der Schwarzen Wüste Maurice Simaschko Rudolf Grapentin 1968
140 Einsatz unter Wasser Jürgen Kühn Harri Förster 1968
141 Meuterei vor Saigon Frank Sima Karl Fischer 1968
142 Stichwort "Elena" Karl-Heinz Küster Karl Fischer 1968
143 Die verhängnisvolle Faser Horst Boas Karl Fischer 1968
144 Miguel und der Rebell Stefan Schoblocher Harri Förster 1968
145 Der Schweigefunker Georg Redmann Erhard Schreier 1969
146 Nacht im Grenzwald Peter Kast Karl Fischer 1969
147 Wer kennt den Mörder? Helmut Schulz Erhard Schreier 1969
148 Die Flucht Eduard Klein Erhard Schreier 1969
149 Die Rebellion der Franca Viola Heinz Engelke Karl Fischer 1969
150 Im Dreieck Tom Wittgen Karl Fischer 1969
151 Zwischenfall im Speicher 14 Adrian Quint Karl Fischer 1969
152 Der Köder Heinz Kruschel - 1969
153 Dem Täter auf der Spur Horst Girra - 1969
154 Bevor Manuela kam E. R. Greulich Bernhard Kluge 1969
155 Einer spielt falsch Dorothea Kleine - 1969
156 Entscheidung in K. Werner Kruse Karl Fischer 1969
157 Im Tiefflug Ulrich Waldner - 1969
158 Sturm über Dithmarschen Frank Mann - 1970
159 Das Moor schweigt Heinz Kruschel - 1970
160 Wettrennen mit dem Tode Heinz Glade Karl Fischer 1970
161 Im Keller von Berjosowka Sewer Gansowski - 1970
162 Der Sprung von der Adlerbastei Horst Wenzel - 1970
163 Entschluß vorm Ende Kurt Türke Karl Fischer 1970
164 Alarm am Morgen Karl Wurzberger - 1970
165 Tatort Studentenheim Rudi Czerwenka Karl Fischer 1970
166 Wenn der Häher schreit Barbara Neuhaus - 1970
167 Kennwort: Lördag Otto Zeitke - 1970
168 Die Ärztin Günter Spranger - 1970
169 Zwischen zwei und drei Hans Siebe Karl Fischer 1970
170 Die dritte Begegnung Karl Wurzberger Erhard Schreier 1971
171 Schwarz kommt nicht zum Zuge Willi Urbanek - 1971
172 Was geschah mit Doktor Weißbach? Udo Gatz u. Wolfgang S. Lange Karl Fischer 1971
173 Alarm im Abschnitt N Stanislaw Biskupski - 1971
174 Zwischenfall vor Sarbinowo G. U. Burg Karl Fischer 1971
175 Die Gefangenen Heinz Kruschel Karl Fischer 1971
176 Ein teurer Abend Horst Girra Karl Fischer 1971
177 Todesfahrt vor Nowaja Kilija H. Weides - 1971
178 Leere Korridore Tom Wittgen - 1971
179 Rauschgiftpiraten Walter Grosspietsch Karl Fischer 1971
180 Der verschwundene Geheimauftrag Günter Schmitt Erhard Schreier 1971
181 Martin und Xanthippe Karl Wurzberger - 1971
182 Feuer vor Kap Arkona Ulrich Komm Karl Fischer 1972
183 Die unsichtbaren Barrikaden Swetoslaw Slawtschew Karl Fischer 1972
184 Gefährliche Bergfahrt Willi Urbanek Karl Fischer 1972
185 Die Kobra Rolf Wohlgemuth Karl Fischer 1972
186 Bahnschranke Kienbusch Hans Siebe Karl Fischer 1972
187 Standgericht im Walde Ulrich Komm - 1972
188 Kurs Veracruz Otto Bonhoff - 1973
189 Rätsel am Kilometerstein 58,5 Horst Girra - 1973
190 Der kleine Kilinski Teofil Urniaz - 1973
191 Die Indianerschlacht am Little Big Horn Patty Frank Harri Förster 1973
192 Flammen über Sewastopol Günter Spranger Erhard Schreier 1973
193 Ferien am See Hans Siebe - 1973
194 In den Felsen des Javornik Günter Spranger - 1973
195 In letzter Minute Rudolf Weiß - 1973
196 Das Spiel mit dem Leben Günter Schiffel Erhard Schreier 1974
197 Kundschafter "Flamme" Semjon Kusmitsch Zwigun - 1974
198 Der Safe auf dem Meeresgrund Wolfgang S. Lange - 1974
199 Sprung über den Schatten E. R. Greulich Karl Fischer 1974
200 Am Randes des Abgrunds Drosdow/Jewsejew - 1974
201 Stürzende Schatten Klaus Kapinos Erhard Schreier 1974
202 Das Massaker im Dschungel Rudolf Weiss - 1974
203 Redlaffs Erben Hans Siebe Erhard Schreier 1974
204 Das Gespenst vom Roten Moor Omiljanowicz - 1975
205 Waffen für die Illegalen Hans-Joachim Hartung Erhard Schreier 1975
206 Die roten Schuhe Hans Siebe Edgar Giegold 1975
207 Heiße Tage für die Roschalls Karl Wurzberger Karl Fischer 1975
208 Der Tod am Maschinengewehr Otto Gotsche Karl Fischer 1975
209 Seifenblasen Otto Bonhoff Karl Fischer 1975
210 Der leere Kopf Wolfgang S. Lange Karl Fischer 1975
211 Der Fall Roschwitz Susanne Günther Erhard Schreier 1975
212 Gefährlicher Alleingang Karl Sorge Erhard Schreier 1976
213 Der Neue Günter Friedrich Erhard Schreier 1976
214 Abenteuer auf der Baustelle Erhard Römer Erhard Schreier 1976
215 Die Kemeters und der General Günter Spranger Karl Fischer 1976
216 Die Schärpe Walter Flegel Karl Fischer 1976
217 For whites only Helmut Blocksdorf Bernhard Kluge 1976
218 Eisalarm auf Mole K Karl-Georg Knobloch Bernhard Kluge 1976
219 Schüsse in den Bergen Horst Jäger Bernhard Kluge 1976
220 Raritäten Hans Siebe Bernhard Kluge 1977
221 Meuterei in Werny Michail Kolesnikow Karl Fischer 1977
222 Verschwörung in Santiago Manfred Schütz Karl Fischer 1977
223 Die Nacht vor dem Schirokko Karl Krulisch Karl Fischer 1977
224 Der Fallschirm war viereckig Günter Schmitt Karl Fischer 1977
225 Das Zeichen der Klapperschlange Miloslav Stingl - 1977
226 Der illegale Kurier Hans-Joachim Hartung Karl Fischer 1977
227 Begegnung im Zuchthaus Hans-Joachim Hartung Karl Fischer 1977
228 Das verschwundene Funkgerät Hans-Joachim Hartung Karl Fischer 1978
229 Die Feme des Werwolfes Hans-Joachim Hartung - 1978
230 Aktion Badegast Hans-Joachim Hartung Karl Fischer 1978
231 Der Tod des Reinhard Kunelka Hans Siebe - 1978
232 Sabotage in Dabelow Susanne Günther Erhard Schreier 1978
233 Ein Wiedersehen Klaus Kapinos Karl Fischer 1978
234 Keiner weiß es Rolf Wohlgemuth Karl Fischer 1978
235 Flucht mit der Seilbahn Karl Sorge Karl Fischer 1978
236 Vorbestraft Hans Seidel Karl Fischer 1979
237 Mutproben Karl Wurzberger Karl Fischer 1979
238 Der Steilhang Albert Lichanow Karl Fischer 1979
239 Vor dem Einsatz M. L. Gallai Bernhard Kluge 1979
240 Zwischenfall im Camp Gudrun Ott Bernhard Kluge 1979
241 Der Wildunfall Hans Siebe Bernhard Kluge 1979
242 Der Untergang der Matabele Helmut Blocksdorf Bernhard Kluge 1979
243 Die Razzia Ursula Wiebach Karl Fischer 1979
244 Durch Glut und Wüstensand Wladimir Karpow Karl Fischer 1980
245 Sommer in Kriebusch Hans Siebe Karl Fischer 1980
246 Gehenkt auf des Königs Befehl Kaiser - Moc - Zierholz Günther Luck 1980
247 Täter unbekannt Axel Frelau Bernhard Kluge 1980
248 Der Verdacht Hans Siebe Bernhard Kluge 1980
249 Die seltsamen Fälle des Kommissars R. Günter Ebert Wolfgang Schedler 1980
250 Stunde der Wahrheit Karl Wurzberger Bernhard Kluge 1980
251 Bevor Manuela kam E. R. Greulich Bernhard Kluge 1981
252 Die Jungen auf dem Felsplateau Imre Dobozy Wolf-Eberhard Roß 1981
253 Abenteuer am Hohen Moor Karl Wurzberger Bernhard Kluge 1981
254 Es geschah am Grifik Rudolf Kalcik - Vaclav Janecek Erhard Schreier 1981
255 Streng geheim Andrzej Zbych Bernhard Kluge 1981
256 Die vorletzte Vorstellung Andrzej Zbych Bernhard Kluge 1981
257 Die gefährliche Straße Xuan Trinh Bernhard Kluge 1981
258 Blue Diamond - unter billiger Flagge Claus Zander Karl Fischer 1981
259 Treffpunkt: Herzogseiche Gerda Streubel Bernhard Kluge 1981
260 Verhängnisvolle Begegnung Otto Thormeyer Karl Fischer 1982
261 Die Parole Andrezj Zbych Karl Fischer 1982
262 Der Streit um den Panzerzug Iwan Schamjakin Karl Fischer 1982
263 Der Rädelsführer Kaiser - Moc - Zierholz Wolf-E. Roß 1982
264 Der schwarze Weg Hariette Plath Bernhard Kluge 1982
265 Die Schlinge Siegfried Streeck Bernhard Kluge 1982
266 Mordanschlag Gerda Streubel Karl Fischer 1982
267 Mexican-Brown Heide Spauszus Bernhard Kluge 1982
268 Rugby an weißen Stränden Klaus Ullrich Karl Fischer 1983
269 Entscheidende Minuten Egbert Freyer Erhard Schreier 1983
270 Der Mann auf dem Hügel Gerda Streubel Bernhard Kluge 1983
271 Hans Kloss unter Verdacht Andrej Zbych Jürgen Wagner 1983
272 Fischräuber am Kalksee Manfred Schütz Bernhard Kluge 1983
273 Die Falle Gerhard Dix Jürgen Wagner 1983
274 Bewährung Karl Wurzberger Karl Fischer 1983
275 Tödlicher Trick Hans Siebe Jürgen Wagner 1983
276 Der Spion Menzel Gottfied Jürgas Bernhard Kluge 1984
277 Badonels letzter Fall Klaus Ullrich Karl Fischer 1984
278 Flammen um Duxabell Manfred Schütz Bernhard Kluge 1984
279 Die Entscheidung fällt um Mitternacht Egbert Freyer Bernhard Kluge 1984
280 Der große Coup Karl Heinz Weber Jürgen Wagner 1984
281 Rote Faust im weißen Geschäft Bo Arnold Bernhard Kluge 1984
282 Mord in der Kingston Road Klaus Ullrich Karl Fischer 1984
283 Das verschwundene Hochzeitsbild Klaus Sorge Bernhard Kluge 1984
284 Inklusive Risiko Hariette Plath Bernhard Kluge 1985
285 Ein Sommer in Georgetown David Fischer Jürgen Wagner 1985
286 Die Stunde des Kondors Jan Flieger Bernhard Kluge 1985
287 Im bunten Rock des Königs Stefan Voss Bernhard Kluge 1985
288 Kennwort Serapion Wolf Liebisch Bernhard Kluge 1985
289 Fahndungsstab Rechenmühle Erhard Dix Bernhard Kluge 1985
290 Vermißt wird Ingolf Sommer Hans Siebe Bernhard Kluge 1985
291 Das Attentat Wolfgang Schreyer Bernhard Kluge 1985
292 Das Richtschwert traf den falschen Hals Kaiser Moc Zierholz Bernhard Kluge 1986
293 Das verhängnisvolle Angebot Bo Arnold Karl Fischer 1986
294 Die Kinder des Hauptmann Swetow Inge Marburg Jürgen Wagner 1986
295 Die Todesfalle Jan Flieger Bernhard Kluge 1986
296 Tatort Eisenbahn Hans Siebe Bernhard Kluge 1986
297 Verhängnisvolles Wissen Gerada Streubel Hans Räde 1986
298 Die Nacht der Schnee-Eule Jan Flieger Bernhard Kluge 1986
299 Das Gefecht am Hartebeestmund Kurt Röfke Paul Fischer 1986
300 Der Mühlenbrand Hans Siebe Karl Fischer 1987
301 Der verschwundene Friedensfahrer Ulf Harms Emil Spieß 1987
302 Blutiger Reis Jan Flieger Bernhard Kluge 1987
303 Der Tod des Mädchens August Jakobsen Jürgen Wagner 1987
304 Der Sohn des Generals Harri Czepuk Bernhard Kluge 1987
305 Wie der "Laufende Wolf" endete Ulf Harms Karl Fischer 1987
306 Aufstand in Tenochtitlán Stefan Schoblocher Karl Fischer 1987
307 Jonas und Senta Paul Narloch Karl Fischer 1987
308 Der Hochverräter Jerzy Putrament Günter Lück 1988
309 Die Entführung Günter Spranger Bernhard Kluge 1988
310 Suche nach einem Zeugen Helmut Vogt Bernhard Kluge 1988
311 Spuk im Schacht Karl Sorge Bernhard Kluge 1988
312 Gefährlicher Streifzug Günther Ballentin Jürgen Wagner 1988
313 Signal auf Halt Hans Siebe Hans Räde 1988
314 Leiners Geständnis Stefan Schoblocher Bernhard Kluge 1988
315 Der Schiebering Gerda Streubel Bernhard Kluge 1988
316 Nur fünftausend Mark Karl Sorge Bernhard Kluge 1989
317 Die zehn Barockstühle Paul Narloch Karl Fischer 1989
318 Zosia Wladimir Bogomolow Bernhard Kluge 1989
319 Der Beutepfennig Stefan Voss Karl Fischer 1989
320 Ein Stern fällt vom Himmel Walter Basan Bernhard Kluge 1989
321 Mord in der Ackerstraße Hariette Plath - 1989
322 Die Masins geben nicht auf Frantisek Vrbecky Karl Fischer 1989
323 Eine Chance für Manio Hertel Stefan Schoblocher Karl Fischer 1989
324 Unternehmen "Veilchenwiese" Frank Schmarsow Bernhard Kluge 1990
325 Das Gras des Paradieses Karl-Heinz Tuschel - 1990
326 Der Einäugige Hariette Plath - 1990
327 Schlagzeilen haben keinen Punkt Rosenberger - 1990

Mit * gekennzeichnete Heft-Nr. = Hefte mit abweichendem Cover.